UN-Resolution gegen Syrien scheitert an Blockadehaltung Russlands
Russland hat eine neue UN-Resolution gegen Syrien als "inakzeptabel" abgelehnt. Zuvor hatten die europäischen und arabischen Länder einen Text erarbeitet. Dieser würde aber die "rote Linie" überschreiten, die sich Russland gezogen hätte.
Zur der neuen Resolution sollte unter anderem ein Waffenembargo und weitere Sanktionen zählen. Die Resolution sollte einen Plan der Arabischen Liga unterstützen, der einen Rücktritt des syrischen Präsidenten Baschar al Assad zum Ziel hat.
Mark Lyall Grant, UN-Botschafter Großbritanniens, sagte, dass die Verhandlungen über die neue Resolution am kommenden Montag weitergehen werden. In einem neuen Entwurf solle es dann weder neue Sanktionen, noch ein Waffenembargo geben. Russland blockiert eine Resolution seit Monaten zusammen mit China.