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Japan: Arbeit des "nuklearen Notfall-Reaktions-Hauptquartier" nicht überprüfbar

Das sogenannte "nukleare Notfall-Reaktions-Hauptquartier" ist nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima mehrfach täglich zusammen gekommen, um die Lage zu diskutieren. Allerdings wird unklar bleiben, ob bei den Sitzungen Effektives geleistet wurde, da keine Protokolle angefertigt wurden.

Nach der Katastrophe vom 11. März des letzten Jahres hatte die japanische Regierung mehrere Gruppen im Rahmen der sogenannten Task-Force eingesetzt. Diese sollten die Folgen der Katastrophe abschätzen und sich damit beschäftigen.

Noshihiko Noda, Premierminister Japans, bedauerte, dass es zu den vielen Sitzungen keine Protokolle zur Überprüfung der Effektivität gebe. Damals war Noda noch Finanzminister Japans. Bei den Sitzungen gab es nur "dünne Tagesordnungen", keinerlei Mitschnitte oder Ergebnisprotokolle.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Japan, Arbeit, Fukushima, Notfall, Hauptquartier
Quelle: www.tagesschau.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2012 09:51 Uhr von Borgir
 
+2 | -1
 
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Na, in der Hektik und dem Stress kann ich das nachvollziehen, dass da niemand was mitgeschrieben hat. Aber man kann doch an den Handlungen und den Ergebnissen gut beurteilen, ob diese Gruppen effektiv und gut gearbeitet hatten.
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28.01.2012 12:19 Uhr von tutnix
 
+3 | -0
 
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@autor: für den job gibt es geschulte fachkräfte. wenn keiner dabei ist, der mitprotokolliert, ist das gewollt.
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01.02.2012 09:45 Uhr von Jlaebbischer
 
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Notfalls stellt man einfach einen Kasettenrekorder oder ein Diktiergerät in den Raum. Und schon hat man sein Protokoll.

Gebe tutnix da 100% Recht. Die wollten einfach nicht, dass irgendetwas protokolliert wird.

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