A2: Neu aufgestellte Radaranlagen erweisen sich als finanzieller Flop
Mit dem Aufstellen zweier Radaranlagen für insgesamt 600.000 Euro erhofften sich die Beamten im Landkreis Peine üppige Einnahmen von Autofahrern. Es wurden für mehr Personal extra Bürocontainer aufgestellt.
Doch die Behörde machte die Rechnung ohne Niedersachsens Verkehrsminister Jörg Bode. Dieser ließ auf der Autobahn mehrere Warnschilder aufstellen, die auf die neuen Radaranlagen hinwiesen. So wurden in einem Monat mit dem Geld von 1.244 Temposündern viel weniger Einnahmen erzielt, als kalkuliert.
Die Folge ist, dass das Personal wieder abgezogen wurde und für die Container ein anderer Verwendungszweck gefunden werden muss. Verkehrsminister Jörg Bode sagte hingegen: "Nach den Zahlen aus Peine zeigt sich, dass unser Engagement in die richtige Richtung geht."