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27.01.12 21:12 Uhr
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Holocaust-Gedenktag: Norwegen entschuldigt sich erstmalig

Im Zuge des Holocaust-Gedenktages haben die Vereinten Nationen weltweit dazu aufgerufen, Gewalt zu bekämpfen. Man solle die Opfer ehren "indem wir neuem Unrecht vorbeugen", so Nassir Abdulasis Al Nasser, Präsident der UN-Vollversammlung.

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki Moon, hat in einer Videobotschaft versprochen, dass man "weltweit weiter die Lehren aus dem Holocaust verbreiten" werde.

Erstmalig in seiner Geschichte hat sich auch Norwegen im Zuge des Gedenktages für seine Beteiligung an der Deportation von Juden und an deren Ermordung entschuldigt. Jens Stoltenberg, Ministerpräsident Norwegens sprach seine "aufrichtige Entschuldigung" aus.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik / Schlagzeilen
Schlagworte: Opfer, Norwegen, Holocaust, Entschuldigung, Gedenken, Gedenktag
Quelle: www.tagesschau.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Wurde aus Norwegens Sicht ja auch mal Zeit. Na ja, besser spät als nie. Die Geschichte darf nie vergessen werden.
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2012 21:27 Uhr von Borgir
geht mir mit Verlaub am Allerwertesten vorbei :-)
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27.01.2012 21:38 Uhr von Rechthaberei
http://www.shortnews.de/...



[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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27.01.2012 21:49 Uhr von CoffeMaker
"Das hören einige Rechte hier nur ungern, denn es ist ja nur zionistische Propaganda und antideutsche Stimmungsmach"

Es gibt einen Unterschied zwischen -> nicht vergessen und ->dauernd auf die Nase binden

Wenn du nen Kumpel hast der die jeden Tag an den Fehler erinnert den du mal begings oder dir diesen Fehler in allen möglichen Assoziationen bringt nur um dich klein zu kriegen um seine Interessen/Meinungen durchsetzen zu können wirst du ihn eines Tages erschlagen.

Auf der einen Seite soll nie vergessen werden, auf der anderen Seite werden aber die die wirklich nachprüfen wollen/haben wieviele Opfer es wirklich damals waren ganz schnell mundtot gemacht bzw. als Nazisympathisanten dargestellt.
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27.01.2012 22:28 Uhr von Boron2011
Die ganze Welt sollte aus dieser Lektion lernen und sein derzeitiges Handeln dementsprechend regulieren ...

Deutschland hat nichts gelernt: Immer noch gibt es Rechtsradikale, Linksradikale, realitätsfremde Politiker, Prügel-Polizisten dreschen auf friedlichen Demos in GeStaPo-Manier. Der Waffenexport in unsichere Länder boomt; Panzer für Arabien, Dolphin U-Boote für Israel, Gewehre und Handfeuerwaffen für die ganze Welt. Bürger werden ausgespäht, Parteien überwacht, bei Bundestagsdebatten wird gegröhlt und gelacht, während manche Politiker ernste Themen ansprechen, es herrscht Willkür in der Justiz, "Raubkopierer" werden mit 6 Jahren Haft bestraft, Pädophile und Vergewaltiger bekommen Bewährung.

Die USA haben nichts gelernt: Hass und Krieg als Reaktion auf Gewalt (9/11) erzeugt wiederum Gegengewalt. "Demokratie und Frieden" bzw. "Sicherheit und Frieden", erzwungen durch Kriege und Unterdrückung (Irak, Afghanistan, Libyen etc.) wie es in US Medien momentan "gehyped" wird, wird weder "Sicherheit und Frieden" noch "Stabilität" bringen.

Israel hat nichts gelernt: Gewalt als Reaktion auf Gewalt erzeugt wiederum Gegengewalt, Hass als Reaktion auf Hass erzeugt ebenfalls Hass. Gewalt und das Schüren von jahrzehntelangen Konflikten wie auch die illegale Okkupation von Gebieten erzeugen wiederum nur Gegengewalt und Hass.

Europa hat nichts gelernt: Eine Ideologie von einem vereinten Europa, erzwungen auf undemokratischem Weg, Rettungsschirme, Lissabon-Vertrag, ESM und EFSF ohne Volksentscheide, Guido Westerwelles "Wir leben in spätrömischer Dekadenz", welche durchaus auf die unfähigen Politiker und EU Abgeordneten zutrifft, während die Bevölkerungen der EU Staaten immer mehr und mehr zahlen müssen, ohne gefragt zu werden.
Derlei Zustände ähneln durchaus streckenweise bereits der Diktatur während der NS Zeit. Souveränität wird scheibchenwise abgegeben, Institutionen werden geschaffen, welche keinerlei Kontrolle und Justiz unterliegen, welche absolute Unantastbarkeit geniessen und grenzenlose Kontrolle über die Finanzen der EU Staaten haben, ohne irgendeine Rechenschaft ablegen zu müssen. Wenn das nicht einer Diktatur gleichkommt ...

Ich könnte die Liste noch stundenlang weiterführen, und zig Nationen und ihre Fehler und notorische Lernresistenz im Bezug auf die Geschichte seit Beginn des 1. WK auflisten ...

aber ich denke die oben genannten Beispiele sollten durchaus reichen, um deutlich zu machen wie wahnsinnig wir alle uns auch heute noch verhalten ... gegen uns selbst, wie auch gegen Andere!

//Rechtschreibfehler dürfen durchaus behalten werden

[ nachträglich editiert von Boron2011 ]
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28.01.2012 01:12 Uhr von 338LM
du hast jetzt nicht ernsthaft erwartet, dass "der Mensch" an sich sich jetzt total ändert, oder was ?

Face it, Menschen werden immer intolerant sein Andersartigkeit ablehnen, das scheint nötig sein um Identität und sozialen Gruppenzusammenhalt zu stiften.

Menschen werden immer gewalttätig sein und ich bin mir sicher, dass schon der Australopithecus seine Nahrungskonkurrenten mit Steinen beworfen hat.

Gerade in Gruppen folgen Menschen einer evolutionären Schwarmintelligenz und verhalten sich wie dumme Tiere...wir sind eben nicht die "Überlebewesen" als die wir uns gerne sehen.
Warum sind wir so besonders, nur weil unser Neocortex ein wenig größer ist als der eines Schimpansen ?

Die menschlichen Schwächen sind zahlreich, aber wer sie verleugnet belügt sich selbst.

Jeder negative menschliche Zug hat irgendwo und irgendwie auch seine Berechtigung. Wer glaubt er könne den Menschen zwingen, seine niederen Triebe komplett abzuschalten, hat eindeutig Allmachtsphantasien.
Wer glaubt er könne eine Bevölkerung von 82 Mio Menschen dazu bringen alle einer Meinung zu sein, der macht sich was vor. Daher ist es meiner Ansicht nach auch völlig natürlich, dass es in Deutschland (und jedem anderen Land) ein linkes und ein rechtes Spektrum gibt.
Ich bin mir auch sicher, dass der rechte Anteil deutlich größer ist als er offiziell erscheint, aber die gesellschaftliche Sanktionierung von "rechts" verhindert halt nur, dass die Leute sich offen dazu bekennen, nicht dass sie diese innere Einstellung vertreten. "Links" zu sein gehört dagegen in Deutschland schon fast zum guten Ton.
Solange sich die Extreme dieser Spektren die Waage halten, sehe ich da auch kein Problem, es bleiben nunmal gesellschaftliche Randfiguren.
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28.01.2012 12:22 Uhr von Manpower
Norwegen schafft sich ab

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