Nach Flutkatastrophe: Western Digital kommt nur langsam in Tritt
Die verheerende Hochwasserkatastrophe in Thailand vergangenen Herbst hat den Festplattenhersteller Western Digital stark getroffen. Wie das Unternehmen nun bei der Vorlage der aktuellen Quartalszahlen einräumt, wird man erst gegen Ende September 2012 wieder normale Produktionskapazitäten erreichen.
Das bedeutet aber noch nicht, dass dann die zwischenzeitlich angezogenen Preise für Festplatten wieder sinken werden. Das Western-Digital-Management deutete an, dass das Auffüllen der Produkt-Pipeline noch bis ins erste Halbjahr 2013 andauern dürfte.
Wie das Unternehmen meldet, gingen die Umsätze im Quartal um rund 19 Prozent auf 1,99 (i.V. 2,45) Milliarden US-Dollar zurück. Der Stückzahlenabsatz knickte dagegen hochwasserbedingt vom vorangegangenen Quartal um drastische 51 Prozent ein.