27.01.12 16:28 Uhr
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Durchbruch in Jena: Höhlenmalereien geben neues Super-Antibiotikum preis

Da Antibiotika zu oft verwendet werden, werden viele Erreger dagegen resistent. Doch nun gibt eine Entdeckung von Forschern des Hans-Knöll-Instituts aus Jena neue Hoffnung.

Auf steinzeitlichen Höhlenmalereien in Italien fand man 2003 Bakterien, die das Antibiotikum Cervimycin bilden können. In weiteren Untersuchungen fanden die Forscher heraus, dass diese Bakterien, wenn ihnen das Enzym CerJ fehlt, Cervimycin K produzieren.

Dieser Wirkstoff sei noch wirksamer als die bisherigen Antibiotika der Cervimycins. Es kann bis zu 20 Jahre dauern, bis aus dem Wirkstoff ein Medikament wird. Die Herstellung wäre nicht chemisch, sondern könne nur mit Biotechnologie hergestellt werden, da sich nur so das Enzym ausschalten lässt.


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WebReporter: spencinator78