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Afghanistan: Minderjähriger Brite schwindelt sich an die gefährlichste Front

Die Regeln sind ganz klar: Man darf zwar ab 16 in die britische Armee eintreten, aber erst ab 18 Jahren in Feindkontakt durch Feuergefechte stehen. Doch so lange wollte der 17-jährige Soldat Adam Wilkie nicht warten und log kurzerhand, um in Afghanistan kämpfen zu können.

Weil er groß und kräftig sei, haben seine Vorgesetzten den Schwindel nicht entdeckt und schickten ihn für sechs Wochen an die gefährlichste afghanische Front, in die Helmand-Provinz. Für die britische Armee ist die Sache peinlich: Der Vorfall sei "höchst bedauerlich", heißt es aus dem Verteidigungsministerium.

"Die Armee hat Maßnahmen eingeleitet, die sicherstellen, dass sich so etwas nicht wiederholt", so ein Armeesprecher. Schließlich hat sich der minderjährige Wilkie mit Talibankämpfern Feuergefechte geliefert, während er zu Hause in Großbritannien weder Bier noch ein Ego-Shooter-Spiel kaufen dürfte.


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WebReporter: rgh23
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Afghanistan, Soldat, Brite, Teenager, Front, Minderjähriger
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2012 16:28 Uhr von masteroftheuniverse
 
+28 | -11
 
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seit wann spielt das alter von kanonenfutter eine rolle?
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27.01.2012 16:38 Uhr von Neroll
 
+7 | -7
 
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@masteroftheuniverse: Ist wahrscheinlich ein finanzieller Unterschied. Ein minderjähriger Gefallener wird die Armee mehr Schadensersatz kosten als ein volljähriger.

( Ich hab ja auch ganz kurz überlegt, ob ein Fetisch für diverse Pinkelspiele der Grund sein könnte - aber der Kerl ist ja Brite, kein Ami)
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27.01.2012 16:43 Uhr von Sir.Locke
 
+4 | -0
 
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das prob hatten die briten doch schon vor jahren einmal...
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27.01.2012 16:51 Uhr von masteroftheuniverse
 
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@ neroll: oder auch nicht:
"British Army claws back 433 pounds ´overpaid´ to dead soldier ... because he was shot dead in Afghanistan 10 days before pay day..."

quelle: fallen heroes afghanistan
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27.01.2012 17:03 Uhr von architeutes
 
+8 | -4
 
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Mit 17 Jahren ist man einfach zu jung um Lebensgefahr richtig
einzuschätzen , das sieht man ja schon dadurch
das er sich gleich in die gefährlichste Gegend einsetzen
ließ . Traurig genug das dort sich überhaupt Soldaten für
nichts in Gefahr begeben müssen .
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27.01.2012 17:36 Uhr von Neroll
 
+3 | -3
 
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@masteroftheuniverse: Wieso, unterstützt doch meine Theorie: Ein Toter volljähriger kostet weniger, deswegen darfst du unter 18 zwar in der Armee sein, aber keine Löcher durch die Birne geschossen bekommen.
Die halten halt die Kohle zusammen.
- Zuviel Lohn ausgezahlt, weil mittendrin umgenietet? Rückzahlung anfordern
- 17jährige haben höhere Kosten beim Transport im Leichensack als volljährige? Dann noch kein Fronteinsatz für die Jungtiere.


Andere Idee: Vielleicht bräuchten die ansonste auch einfach die elterliche Erlaubnis, dass ihr Sohn abgeknallt werden darf. Und ohne Muttis Unterschrift darf dich der Feind nicht erschießen. (Warum gibts eigentlich die Pythons nimmer, die könnten aus der Idee doch bestimmt nen geilen Sketch basteln *g*)
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27.01.2012 18:19 Uhr von pt187
 
+2 | -0
 
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in der quelle wird es erklärt:

"Ein Abkommen mit Vereinten Nationen aus dem Jahr 2003 lässt keinen Spielraum bei den Altersvorgaben für Soldaten."
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27.01.2012 18:30 Uhr von Vitus121
 
+2 | -0
 
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@architeutes: ach und wenn man 18 wird kann man sofort quasi instant Gefahrenbesser einchätzen glaube nicht der Mensch kann gefahren erst richtig einschätzen wenn er sie selbst erlebt hat und wow wenn einer auf mich schießt weiß ich ja wohl automatisch dads ich in dekung gehen muss. diese sache mit erst ab 18 hat wircklich mit den Kosten zu tun.
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27.01.2012 19:10 Uhr von pt187
 
+3 | -0
 
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@vitus121: guck mal in die quelle, ich hab die stelle doch zitiert

anscheinend verbietet es ein UN abkommen soldaten unter 18 jahren in einen kampfeinsatz zu entsenden

ob die briten jetzt danach mehr geld für einen toten 17 jährigen als für einen toten 18 jährigen bezahlen müssen ist dann ja egal,
sie dürfen es einfach nicht
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28.01.2012 02:22 Uhr von MC_Kay
 
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Verstehe ich nicht Es muss doch in den Unterlagen die Identifikationsnummer, die eigentlich jeder Soldat hat, erkennbar sein wie alt er ist.

In Deutschland steht in der Personenkennziffer (PK) das Geburtsdatum, der Anfangsbuchstabe des Familiennamens und die Nummer des Greiswehrersatzamtes (GWEA) und eine laufende Nummer (sollte der Rest nicht eindeutig sein).

TTMMJJ - A - 12345
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28.01.2012 03:58 Uhr von iarutruk
 
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so verschieden können menschen sein. ich habe mich erflgreich von der b gedrückt, andere ziehen in den krieg um kanonenfutter zu spielen.

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