"Falsch, schädlich und undemokratisch" - EU-Abkommen Acta steht unter Beschuss
"Acta ist falsch, schädlich und undemokratisch", so bringt der Netzaktivist Markus Beckedahl seine Meinung zum Copyright-Abkommen Acta auf den Punkt. In einem Artikel im Magazin "Der Spiegel" erläutert er seine Haltung zu Acta, über das in Brüssel und den nationalen Parlamenten entschieden wird.
Mit Acta sollen vermehrt Verträge direkt zwischen Internetprovidern und der Musik- und Filmindustrie geschlossen werden: "Doch wollen wir wirklich private Akteure darüber entscheiden lassen, welche Inhalte wie und wann unter welchen Umständen von A nach B transportiert werden?", fragte Beckedahl.
Zudem sei Acta, so der Netzaktivist, schwammig formuliert und nur mit den dazugehörigen Protokollen aus Brüssel zu verstehen - aber die stehen unter Verschluss. Nur Teile seien bisher auf Druck des EU-Parlaments und der Öffentlichkeit publik geworden: "Nichts wird freiwillig veröffentlicht, von demokratischer Willensbildung kann keine Rede sein."