7 Millionen-Euro-Teppich: Ex-Besitzerin scheitert mit Klage vor Gericht
Eine Frau aus dem Raum Starnberg hat einen mehrere hundert Jahre alten Teppich geerbt und ihn 2009 versteigern lassen. Hiermit erzielte sie 19.000 Euro. Einige Monate später wurde er erneut versteigert und erzielte ein Gebot von über 7,2 Millionen Euro (SN berichtete).
Vor dem Landgericht Augsburg verklagte die ehemalige Besitzerin den Auktionator der sich offensichtlich verschätzte und verlangte 350.000 Euro. Dies war der Startpreis der zweiten Auktion. Zuvor war er für 900 Euro angesetzt worden.
Der Auktionator lehnte im Laufe des Verfahrens einen Vergleich ab, der ihn noch 100.000 Euro gekostet hätte. Nun wies das Gericht die Klage ab. Der Anwalt der Klägerin zieht eine Berufung vor dem Oberlandesgericht München in Betracht.