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Tote Elfjährige: Sie flehte in Briefen, zu ihrem Vater zu dürfen

Aufgrund von Drogenproblemen verlor ein 41-jähriger das Sorgerecht an der elfjährigen Chantal. Nun ist sie tot. Sie starb an einer Überdosis Methadon bei ihrer neuen Pflegefamilie.

Vor ihrem Tod wurde Chantal laut einer Zeugenaussage dazu genötigt, Hausarbeiten zu erledigen, während die Pflegemutter ihre leiblichen Kinder davor verschonte.

Der Vater der Elfjährigen besitzt Briefe, in der Chantal darum bettelte, von der Familie, die für ihre Drogenprobleme bekannt war, rausgeholt zu werden. Die Briefe dienen nun als Beweisstück im Verfahren um den Tod von Chantal.


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WebReporter: nightfly85
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Vater, Tote, Brief, Methadon
Quelle: www.bild.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2012 12:11 Uhr von quade34
 
+22 | -21
 
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Jugendämter abschaffen: und alles der Polizei und der Justiz übertragen.
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27.01.2012 12:16 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+125 | -0
 
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Die Sachbearbeiter des Jugendamtes: bei _gravierenden_ Mängeln mit haftbar machen.
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27.01.2012 12:31 Uhr von Wompatz
 
+71 | -0
 
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Das macht mich einfach nur traurig die arme kleine Maus...:-(
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27.01.2012 12:39 Uhr von Smoothi
 
+43 | -2
 
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Das Jugendamt ist doch irgendwie nur ein Amt in das Geld reingepumpt wird, aber total überflüssig ist...

so hab ich den Eindruck... natürlich schlagen solche Meldungen eher ein, wie eine Bombe, als positive Meldungen

aber das ist wohl unterste Schublade -.-

Wie das Hexenmeisterchen scho sagt... Sachbearbeiter direkt mit verantwortlich machen. Diese Vermittlung untersteht ja immerhin einer gewissen Verantwortung...und das war wohl grob fahrlässig
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27.01.2012 12:41 Uhr von LhJ
 
+18 | -0
 
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krass ich hoffe der verantwortliche Mitarbeiter kann nie mehr eine ruhige Nacht schlafen. Wie kann ein Haufen Drogensüchtel nur als Pflegefamilie ausgewählt werden? Wie ist soetwas möglich?
Gibt es keine Kontrollen? Und wenn ja, warum fällt da absolut nichts auf? Das ist doch alles scheiße und nun ist die kleine deswegen tot. Einfach unfassbar.
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27.01.2012 12:48 Uhr von Peter323
 
+16 | -2
 
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Jugendamt: Das ist ein Völkchen für sich. Wir haben die schon öfters auf etwas bestimmtes hingewiesen.

Die sind ziemlich bocklos... warum auch ? Werden ja fix, leistungsunabhängig bezahlt... Im Sessel im Büro isses doch angenehmer als draussen unangenehme Wohnungsbesuche zu machen und danach auch noch Berichte oder Bewertungen ausfüllen...
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27.01.2012 12:48 Uhr von knuddchen
 
+5 | -1
 
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Das ganze: erinnert mich fast an "An American Crime". Ob es auch da so schlimm war wie bei "An American Crime" weiss man nicht, aber beide sind in einer Pflegefamilie gestorben. Wer den Film nicht kennt, kann ihn sich anschauen oder sich bei Wikipedia darüber informieren. http://de.wikipedia.org/...

Mir tut die kleine auch leid. :(
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27.01.2012 12:55 Uhr von Floppy77
 
+26 | -1
 
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Warum darf eine Familie die scheinbar: Drogenprobleme hat Kinder anderer Leute in Pflege nehmen? Da stimmt doch was grundsätzlich nicht.

Da sollte man nicht nur gegen die Pflegefamilie sondern auch gegen die Ämter ermitteln die das zugelassen haben.
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27.01.2012 12:56 Uhr von 1234321
 
+12 | -4
 
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Wofür ein Jugendamt wenn sie so etwas zulassen. Sie nehmen anständigen Eltern ihre Kinder weg, und stecken sie in unanständigen Familie hinein.

Und was soll sowas bringen?
Ach so, die Unanständigen haben ja mehr Kohle auf dem Konto....

[ nachträglich editiert von 1234321 ]
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27.01.2012 13:00 Uhr von nightfly85
 
+14 | -3
 
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Jugendämter sind mal eine nette IDee gewesen, aber mittlerweile nur noch seelenlose Verwaltungsapparate, die anhand von Formularen und nicht-unabhängigen Bewertungen tiefgreifende Entscheidungen für die Kinder fällen.
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27.01.2012 13:36 Uhr von CrazyWolf1981
 
+11 | -2
 
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Die Verantwortlichen: sollten wegen Mord mit angeklagt werden. Denn die haben das erst möglich gemacht. Vor allem wenn die Familie schon einschlägig vorbestraft ist in mehrere schon in Haft gesessen hatten. Und immer wieder müssen die Schwächsten der Gesellschaft darunter leiden oder wie in diesem Fall sterben, und die Verursacher reden sich raus.
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27.01.2012 14:20 Uhr von Seridur
 
+8 | -2
 
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eine woche empoert rumschreien: und am naechsten we haben es alle wieder vergessen, weil sich ja eh nix aendert.
die ganze sache ist eine schande. nicht auszumalen wie viele tausend andere faelle dieser art es gibt...
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27.01.2012 14:49 Uhr von alimehmethasan
 
+4 | -1
 
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Kriminelles Verhalten: der Sachbearbeiter
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27.01.2012 14:56 Uhr von Oberhenne1980
 
+1 | -4
 
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Was ich mich die ganze Zeit frage: Wieso kommt man mit 11 noch auf die Idee irgendwelche Sachen zu schlucken?

Klar, es ist ne tragische Sachen, aber wieso hat die Methadon geschluckt?
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27.01.2012 15:06 Uhr von knuddchen
 
+2 | -1
 
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Bei Bild: steht das es mit Wasser verdünnt getrunken wurde. ;) Wenn ich da noch weiterlese, kommt mir schon die Galle hoch, da jeder dort in der Stadt wusste, das die Pflegefamilie was mit Drogen hatte, aber das Jugendamt abgewiesen hat.
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27.01.2012 15:15 Uhr von nightfly85
 
+2 | -2
 
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@Oberhenne: Wer sagt, dass sie es freiwillig tat?
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27.01.2012 15:22 Uhr von EvilMoe523
 
+4 | -0
 
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Hab ich das richtig verstanden einem Vater wurde das Sorgerecht entzogen wegen Drogenproblemen und dafür wurde das Kind einer Familie zugesprochen, welche für Drogenprobleme bekannt war?

*grübelt*

Ich hoff mal, dass da noch ein Krümchen Unwahrheit drinne steckt ansonsten: Spinnen die Ämter?
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27.01.2012 15:23 Uhr von sagnet23
 
+3 | -4
 
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@hoenipoenoekel: Absolute Zustimmung: Und des weiteren: Schaut mal jemand auf die Quelle? Wie seriös ist dieses Schmierblatt. An anderen Stellen höre ich hier immer wieder, dass diese Quelle doch endlich gesperrt werden sollte. Und jetzt läuft hier jeder diesem Schlamm nach.

So und nun mal klartext: Die Bildzeitung hat selber keinen Akteneinsicht, was dort abgelaufen ist.
Fakt ist, das die Jugendämter in manchen Regionen Unterbesetzt sind, und deswegen ihre eigentliche Arbeit nur in begrenztem Umfang pro Kind machen können,.
Da bei Überlatung /Unterbesetzung Fehler vorprogrammiert sind, ist der Schwarze Peter wenn überhaupt den zuständigen Politikern zuzuordnen.
Die Rechtliche Situation gibt in solchen Fällen alles her was nötig ist.

So und nun mal die Quelle zitiert:" Ich wollte eine größere Wohnung mieten, Chantal zu uns holen. Das Jugendamt hat es nicht erlaubt.“: sagt der Vater. Er selbst hatte mal Drogenprobleme die aber überwunden sind. Schön und gut, und wie ist das ganze abgelaufen? er ist zum Amt gelaufen und hat gefragt kann ich sie gleich mitnehmen? oder wie war das.
Bitte!!! Die Jugendämter WOLLEN lieber die Kinder zu den Eltern geben, Pflegefamilien und Heime sind die allerletze Lösung.
Nur man muss sich auch dafür einsetzen, auch dass ist durchaus gewollt, dass man den WIllen auch zeigt.

Weiter mal in der Quelle:
"Sarah erfuhr auch von den Drogen-Problemen: „Chantal hat von dem Methadon erzählt, das Sylvia mit Wasser verdünnt genommen hat. Jeder in Wilhelmsburg wusste, dass die Familie was mit Drogen zu tun hat.“"

So und jetzt dürfen wir komplett Wilhemsburg einzäunen, der ganze Stadtteil hat sich mitschuldig gemacht: ALLE wusten bescheid, wer hat bitteschöm mal das Jugendamt informiert, und wer hat mal dafür gesorgt, dass das Jugendamt auch Beweise bekommt?
Denn einfach nur sagen, die haben was mit Drogen zu tun, ist eine Aussage auf die Keiner reagieren wird, weder Jugendamt noch Polizei. Aber wenn man Beweise hat, dann kann man etwas tun.
Aber hauptsache man kann in der ganzen Geschichte wieder mal gegen die Behörden reden, bei soviel Heuchelei könnt ich grad mal kotzen.
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27.01.2012 16:00 Uhr von Oberhenne1980
 
+0 | -0
 
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@ nightfly85: Auch wieder wahr...bisher steht aber auch nichts Gegenteiliges im Raum.
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27.01.2012 16:00 Uhr von mahoney2002
 
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Ich versteh es nicht, da bekommt eine Familie die bekannt ist ein Pflegekind, mein Arbeitskollege der mit seiner Frau keine eigenen Kinder bekommen kann, der nie Kriminell war, seid 23 Jahren in der selben Firma arbeitet dem wurden als er ein Kind adoptieren wollte nur Steine in den Weg gelegt.
Nach einem Jahr Gängelung haben sie es aufgegeben!
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27.01.2012 16:28 Uhr von mcSteph
 
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Kinderklau-Industrie: Was Ihr vielleicht noch zu dem Thema wissen solltet:

Die Industrie mit Pflegekindern ist ein höchst einträgeliches Geschäft, an dem viele mit verdienen. So bekommt eine Pflegefamilie pro Pflegekind z.B. einige 1.000 € einfach nur, weil sie ein zusätzliches Pflegekind mit durch schleift, welches dann so Arbeiten wie im genannten Fall z.B. Hausarbeiten auch noch mit erledigen kann.
Wenn man die Chance hat, so leicht Geld zu "verdienen", dann fördert man das siher noch durch kleine "Aufmerksamkeiten" an die Leute, die einem solche Pflegekinder "besorgen" können.

Das ist auch der Grund, warum so viele Kinder aus (meist fast) intakten Familien heraus gerisen werden und nicht die, wo es wirklich bitter nöig wäre.
Die echten Problemfälle machen ja zusätzlich Ärger und Arbeit, während die eigentlich "normalen" Kinder eher in Trauer und Lethargie über den Verlust ihrer geliebten Eltern verfallen und sich ganz gut handhaben lassen.

In der Kinderklau-Industrie lassen sich Millionen machen. Daher werden die Jugendämter als Dreh- und Angelpunkt dieser Industrie eben nicht abgeschafft. Bis in die höchsten Entscheidungs-Spitzen unseres Landes reichen die Kontakte.
Daher - Krähenprinzip!

Allerdings muss man auch sagen, dass viele Mitarbeiter der Ämter sich wirklich alle Mühe geben und versuchen, Kinder zu schützen und zu fördern. Nicht alle sind böse, aber die, die sowas tun, werfen ihr schlechtes Licht auf alle.
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27.01.2012 16:33 Uhr von iarutruk
 
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ich kenne die örtlichen verhältnisse in wihlhelmsburg nicht. ich vermute diese gemeinde hatte auch ein jugendamt, das diesen traurigen fall behandelt hat.

wie @sagnet23 formuliert, haben alle bewohner dieses ortes bescheid gewusst. ich nehme an, dass in diesem jugendamt auch einheimische beschäffigt waren, also auch aus dem privaten umfeld die zustände der pflegefamilie kannten.

da gibt es dann für mich keine ausrede wie personalmangel überarbeitung, oder andere gründe die zur entlastung der mitarbeiter beitragen können. das ist hier menschliches versagen, oder mutwilliges handeln gegenüber dem vater, der mal drogenabhängig war.

ich kann aber auch das verhalten des vaters nicht verstehen, wenn er briefe von seiner tochter bekommt, die die wirklichkeit um das leben bei der pflegefamilie schildert, nicht zur polizei gegangen ist.
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27.01.2012 16:38 Uhr von mahoney2002
 
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@mcSteph: Da hast Du leider Recht, aber man darf das auch nicht zu sehr verteufeln.
Ich selber hab mal bei einer Familie das Obergeschoss ausgebaut, die hatten nur ein eigenes Kind aber 3 Pflegekinder, diese waren alle drei behindert:
Die Frau arbeitet aber selber in einer Einrichtung für Behinderte Kinder und dem einen Kind das sie Pflegte gab man eine Lebenserwartung von 6-12 Monaten, dieses lebt jetzt aber schon seid 4 Jahren bei denen, in einem Heim hätte das Kind wohl eine wesentlich geringere Chance gehabt.
Und glaube mir das Geld was die bekommen, da werden die bestimmt nicht reich von.
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27.01.2012 17:03 Uhr von sabun
 
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Ìch finde das: was gemacht wurde vom Jugendamt und der Familie HERABWÜRDIGEND !

Strafe muss sein.

Und alle die um dieses Mädchen trauern:
Herzlichen Beileid!
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27.01.2012 17:08 Uhr von Dracultepes
 
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Wenn es ja ALLE wussten, wieso hat KEINER was getan?

Hinterher ist rumpalawern immer viel einfacher.

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