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Brandstiftung in der Schweiz: Linksautonomer muss dreieinhalb Jahre ins Gefängnis

Auf einer Baustelle an der Zürcher Hardbrücke kam es 2010 zu einem Brand mit hohem Sachschaden. Der Täter muss deshalb ins Gefängnis.

Durch einen Schlauch war von dem verurteilten 34-jährigen Linksradikalen aus einem Tank Diesel-Treibstoff heraus gesaugt und in Brand gesteckt worden. Seine polizeibekannte DNA war am Schlauch gefunden worden. An der Baustelle entstand ein Schaden von 500.000 Franken.

Neben einer dreieinhalb Jahre dauernden Freiheitsstrafe muss der nicht geständige Täter, der bereits wegen Drohung und Hausfriedensbruch vorbestraft ist, eine Geldstrafe in Höhe von 500 Franken zahlen.


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WebReporter: jaycee78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schweiz, Urteil, Gefängnis, Brandstiftung
Quelle: www.nzz.ch

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2012 11:59 Uhr von jaycee78
 
+12 | -3
 
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Zusätzlich zur Geldstrafe wird es sicherlich drastische Schadensersatzforderungen geben, die den 34-Jährigen sein Leben lang begleiten werden. Ich bin froh, dass er ins Gefängnis muss.

Bei politisch oder religiös motivierten Vergehen sollte die DNA des Täters immer lebenslang gespeichert werden.
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27.01.2012 12:12 Uhr von artefaktum
 
+6 | -6
 
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@jaycee78: "Bei politisch oder religiös motivierten Vergehen sollte die DNA des Täters immer lebenslang gespeichert werden."

Mit welcher Begründung?
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27.01.2012 12:18 Uhr von jaycee78
 
+7 | -3
 
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@artefaktum: Ebenso wie bei Sexualstraftätern besteht eine grosse Rückfallgefahr.
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27.01.2012 12:20 Uhr von Perisecor
 
+7 | -6
 
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@ artefaktum: Aufklärung von zukünftigen Straftaten.

Beweisstück A) diese News.
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27.01.2012 12:24 Uhr von artefaktum
 
+5 | -4
 
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@jaycee78: "Ebenso wie bei Sexualstraftätern besteht eine grosse Rückfallgefahr."

Und bei anderen Motiven nicht?
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27.01.2012 12:28 Uhr von jaycee78
 
+6 | -3
 
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@artefaktum: Manches ist schlecht therapierbar. Überzeugungs- und Triebtäter können durch die Haft sehr viel weniger gut resozialisiert werden als beispielsweise habgierige Bankräuber, die leichter einsehen, dass sich Verbrechen nicht lohnen.
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27.01.2012 12:35 Uhr von artefaktum
 
+3 | -5
 
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@jaycee78: Ich denke mal, unsere Gefängnisse sind voll Wiederholungstäter. Und die allerwenigsten von denen werden aus politischen oder religiösen Motivgründen dort sitzen.
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27.01.2012 12:41 Uhr von jaycee78
 
+8 | -2
 
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@artefaktum: Das liegt an der geringen Zahl solcher Verbrechen. Im reichen Mitteleuropa sind politisch motivierte Verbrechen selten.

Wegen der hohen Rückfallwahrscheinlichkeit von Wiederholungstätern wäre meiner Ansicht nach auch eine Three-Strikes-Regelung wie in den USA, zumindest bei Gewalttaten sinnvoll.

http://angela-schulz.suite101.de/...
http://www.bfs.admin.ch/...
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27.01.2012 13:13 Uhr von thatstheway
 
+1 | -9
 
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Dann muss ja auch: die DNA von allen rechtsradikalen Subjekten gespeichert werden, da hier die Rückfallgefahr weitaus höher ist.
siehe Bericht von jaycee78 12:28 Uhr -
Manches ist schlecht therapierbar. Überzeugungs- und Triebtäter können durch die Haft sehr viel weniger gut resozialisiert werden als beispielsweise habgierige Bankräuber, die leichter einsehen, dass sich Verbrechen nicht lohnen.

Bei Bankräubern ist das logisch da der wert vom Euro von heute auf morgen null sein kann.
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27.01.2012 13:30 Uhr von jaycee78
 
+7 | -2
 
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@thatstheway: Sicher wird das gespeichert. Dachtest du etwa, rechtsradikale Verbrecher würden anders behandelt als linksradikale Verbrecher?
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27.01.2012 16:55 Uhr von iarutruk
 
+2 | -3
 
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warum wir hier über die dauer einer dnaspeicherung diskutiert? eine dna ist da und wird niemals gelöscht. richtig so!!!

früher hat man ja die fingerabdrücke auch so lange, wie möglich aufbewahrt.

ich sage es mal in der umgangssprache --- wer kein dreck am stecken hat, braucht auch nichs zu befürchten ---

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