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Gutachten belegt: Vorratsdatenspeicherung keine Hilfe bei Verbrechensbekämpfung

In die Diskussion um die umstrittene Vorratsdatenspeicherung schalten sich nun Wissenschaftler des Max-Planck-Institutes mit einem Gutachten ein. Das Gutachten kommt zu dem Schluss, dass das durch die Vorratsdatenspeicherung keine höhere Aufklärungsquote bei Verbrechen erzielt werde.

Für das Gutachten wurden die Auswirkungen untersucht, die der Wegfall der Vorratsdatenspeicherung im März 2010 mit sich gebracht hat. Der Nutzen derselben wird von den ermittelnden Behörden in der Regel durch den Verweis auf Einzelfälle behauptet.

Es handelt sich dabei jedoch nur um einen subjektiven Eindruck der Ermittler. Einen empirisch messbaren Nutzen konnten die Gutachter bei der Vorratsdatenspeicherung nicht feststellen, die Aufklärungsquoten von Verbrechen wurde durch deren Verbot im Jahre 2010 nicht negativ beeinflusst.


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WebReporter: s3xxtourist
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Verbot, Hilfe, Aufklärung, Verbrechen, Gutachten, Vorratsdatenspeicherung
Quelle: www.stern.de

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