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27.01.12 10:19 Uhr
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Gutachten belegt: Vorratsdatenspeicherung keine Hilfe bei Verbrechensbekämpfung

In die Diskussion um die umstrittene Vorratsdatenspeicherung schalten sich nun Wissenschaftler des Max-Planck-Institutes mit einem Gutachten ein. Das Gutachten kommt zu dem Schluss, dass das durch die Vorratsdatenspeicherung keine höhere Aufklärungsquote bei Verbrechen erzielt werde.

Für das Gutachten wurden die Auswirkungen untersucht, die der Wegfall der Vorratsdatenspeicherung im März 2010 mit sich gebracht hat. Der Nutzen derselben wird von den ermittelnden Behörden in der Regel durch den Verweis auf Einzelfälle behauptet.

Es handelt sich dabei jedoch nur um einen subjektiven Eindruck der Ermittler. Einen empirisch messbaren Nutzen konnten die Gutachter bei der Vorratsdatenspeicherung nicht feststellen, die Aufklärungsquoten von Verbrechen wurde durch deren Verbot im Jahre 2010 nicht negativ beeinflusst.


WebReporter: s3xxtourist
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: Hilfe, Verbot, Aufklärung, Verbrechen, Gutachten, Vorratsdatenspeicherung
Quelle: www.stern.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Megaupload   
 
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27.01.2012 10:25 Uhr von jaycee78
Mit der Vorratsdatenspeicherung wären jetzt nicht nur die zahlenden Kunden dran.
Kommentar ansehen ich wage zu behaupten   
 
+8 | -2
 
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27.01.2012 12:29 Uhr von Jimboooo
das des ganze eh ein kompletter schuss in den ofen ist, weil die leute, die was zu verbergen haben, sich jetzt noch besser "verstecken" und noch schwerer zu finden sind, als vorher.

desweitern, sowas funktioniert doch alleine schon deswegen nicht, weil auf seite der "guten", keine ahnung, sagen wir mal 100 leute sitzen, die vermutlich teilweise um die 50 sind und nichtmehr auf dem aktuellen stand, wohingegen die bösen 1000ende leute haben, die sehr gut wissen, was sie tun.

vermutlich stammt das ganze eh aus der feder der film und musikindustrie, damit sie dem kleinen mann noch ein paar forderungen über 1000ende euro schicken können, weil der sich ein paar mp3s runtergeladen hat.

[ nachträglich editiert von Jimboooo ]
Kommentar ansehen Ach wer hätte das nur gedacht?   
 
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27.01.2012 12:36 Uhr von ishariot
kwt!!!
Kommentar ansehen das Internet   
 
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27.01.2012 12:59 Uhr von Peter323
sollte weitestgehend frei und rechtsfrei bleiben.

Die können ja ihr eigenes "geschütztes" LAW Internet aufbauen, wenn sie wollen.
Kommentar ansehen wer hätte das gedacht   
 
+3 | -0
 
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27.01.2012 14:23 Uhr von daniel2k11
natürlich dient das nicht der verbrechensbekämpfung...es ist schlicht ein weiteres kontrollinstrument für den gläsernen bürger...wie ACTA auch. unter dem deckmantel des verbrechens erlassen die doch ständig neue "anti-terror" gesetze, um "uns" zu schützen...wie wärs mal mit der wahrheit?
Kommentar ansehen @ Peter323   
 
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27.01.2012 14:33 Uhr von Klecks13
"das Internet sollte weitestgehend frei und rechtsfrei bleiben."

Rechtfrei war das Internet noch nie. Auch online unterliegst du den Gesetzen deines Landes, den Gesetzen der Länder, in denen die Webserver stehen auf denen du dich bewegst und unter denen die Top Level Domain geführt wird und ggf. auch den Gesetzen des Landes, in dem du dich befindest.

Und das ist auch gut so, denn sonst wäre es schlicht unmöglich, im Internet begangene tatsächliche(!) Straftaten (z.B. Betrug) zu verfolgen und zu bestrafen.
Dazu ist aber weder totale Überwachung noch Zensur notwendig. Ich behaupte sogar, dass die Vorratsdatenspeicherung eher hinderlich wäre, denn das würde die wirklich gefährlichen Kriminellen nur dazu zwingen, ihre Spuren noch besser zu verwischen.

Nur als Beispiel: In den wenigsten Ländern brauche ich einen Ausweis, um eine Prepaidkarte zu kaufen. Wenn ich mit also einer ausländischen Karte in D telefoniere oder ins Internet gehe, ist die ganze Datenspeicherung für den Allerwertesten.
Kommentar ansehen Ehrlich?   
 
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27.01.2012 15:43 Uhr von Wurstachim
Accccccccccchhhhhhhhhh Neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee!

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