Megaupload: Kim Schmitz schockiert Nachbarn mit E-Mails
In einer E-Mail, die Megaupload-Betreiber Kim Schmitz seinen neuseeländischen Nachbarn bereits 2010 schrieb, wies er darauf hin, dass er aufgrund seiner kriminellen Vergangenheit - unter anderem als Hacker - seinen Nachbarn bei der Steuerhinterziehung helfen könne.
Ferner könne er Kontakt zu "noch kriminelleren" Gestalten herstellen, falls man gegen einen "bösen Nachbarn" vorgehen wolle. Hintergrund der E-Mails: Schmitz hatte erfahren, dass seine Nachbarn über seine Vergangenheit redeten und Zweifel über ihn als Nachbarn hegten.
Obwohl Schmitz am Ende seiner Mail aufklärte, dass es sich um ironisch gemeinte Aussagen handelte, sollen die Nachbarn von dem Inhalt der Mail sehr erschrocken gewesen sein. Nachbarin und Ex-Anwältin France Komoroske wird mit den Worten zitiert: "[the mail] scared the hell out of everybody".