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US-Studie: 14 Prozent der Lungenkrebskranken rauchen nach Diagnose weiter

Die Harvard Medical School in Boston hat nun die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht. In der Studie wurden 5.000 Menschen, die an Lungen- und Darmkrebs leiden, nach ihren Rauchgewohnheiten befragt.

Zum Krebs-Diagnosezeitpunkt antworteten 40 Prozent der Lungenkrebserkrankten und 14 Prozent der Darmkrebserkrankten, dass sie weiterhin rauchen. Fünf Monate nach der Diagnose waren es immer noch 14 Prozent der Lungenkrebserkankten, die nicht mit dem Rauchen aufhören konnten.

Bei den Darmkrebserkrankten konnten sich fünf Monate nach der Diagnose neun Prozent nicht von dem Glimmstengel lösen. Meistens seien Lungenkrebspatienten mit geringem Body-Maß-Index (BMI), einer Herz-Kreislauf-Erkrankung und wenig emotionaler Unterstützung weiterhin stark zigarettenabhängig.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Prozent, Krebs, Diagnose
Quelle: www.focus.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2012 00:53 Uhr von JustMe27
 
+5 | -2
 
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Nur? Ich hätte mit 80% gerechnet. Und ehrlich, ich würde sehr wahrscheinlich auch dazu gehören. Dann wäre es eh schon egal.
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27.01.2012 02:38 Uhr von shadow#
 
+8 | -2
 
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Hmm Ich nehme mal an dass mindestens diese 14% von ihrem Arzt gesagt bekommen haben dass ihr Krebs definitiv unheilbar ist.
Da gibt es dann eh keinen wirklichen Grund mehr aufzuhören.
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27.01.2012 08:06 Uhr von FrankaFra
 
+8 | -3
 
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BastB: Du fällst mir seit geraumer Zeit durch völlig unqualifizierte Beiträge auf.
Auch diesmal.

Wie sieht deiner Meinung nach eine Behandlung bei einem unheilbaren Tumor aus?
Du würdest sie sicher unter Schmerzen sterben lassen, hm?

Mach mal einen Empathietest.
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27.01.2012 09:08 Uhr von GulfWars
 
+0 | -1
 
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Mir hat mal ein sehr guter Arzt gesagt: "Man soll nicht das rauchen verbieten, sondern den Krebs behandeln"

Fand ich gut

Rauche aber selbst seit über 10 Jahren nicht mehr. Inzwischen freue ich mich über das gesparte Geld :)
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27.01.2012 11:10 Uhr von Phyra
 
+3 | -4
 
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@frankafa: er hat doch vollkommen recht, genauso wie ein notorischer saeufer der nach einer lebertransplantation weitersaeuft nicht weiter behandelt werden sollte oder jemand der sich regelmaeßig den arm abhackt den nicht jedesmal wieder rangenaeht bekommen sollte.

Menhscne MÜSSEN mit den konsequenzen ihres handelns leben, kann doch cniht sein, dass die scheiße bauen und sich denken "macht nichts, jemand anderes wirds schon richten"
früher waeren solche personen aus der evolution entfernt worden, ehutzutage sind es leider diejenigen die sich am mesiten fortpflanzen. Arme menschheit.
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27.01.2012 12:04 Uhr von Bender-1729
 
+1 | -1
 
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Die meisten ignorieren die Gefahr oder wollen es nicht wahr haben.

Eine Situation an die ich mich z. B. sehr gut erinnere ist, als ich mal die gesamte Belegschaft der Krebsstation eines großen Krankenhauses in der MIttagszeit draußen vor der Kliniktür "quarzen" gesehen habe. Da kann man sich echt nur noch an den Kopf packen.
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27.01.2012 12:49 Uhr von Nona
 
+3 | -1
 
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@BastB & Phyra: Nach eurer Logik dürfte so vielen Menschen nicht geholfen werden.
Was ist mit Extremsportlern, die verunglücken? Denen ist auch bewußt, dass ihr Sport zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen kann. Dazu zählt dann zum Beispiel auch Formel 1 oder anderer Motorsport. Ist doch jedem klar, wenn man bei den Geschwindigkeiten einen Unfall baut, dass es zu lebensgefährlichen Verletzungen führen kann.
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27.01.2012 13:12 Uhr von Nona
 
+3 | -1
 
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@BastB: Da komm ich dann wieder auf den Motorsport ;-) Darf dann einem Fahrer, der schon einen lebensgefährlichen Unfall hatte und überlebt hat, beim nächsten Unfall nicht mehr geholfen werden? Der hat ja auch am eigenen Leib erfahren, was es heißt so schwer verletzt zu sein und hat das Risiko doch wieder in Kauf genommen.
Mal abgesehen davon, glaube ich auch eher, dass die meisten der 14% gesagt bekommen haben, dass ihnen nicht mehr zu helfen ist. In dem Fall würde ich auch nicht aufhören.
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27.01.2012 14:24 Uhr von Nona
 
+2 | -0
 
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@BastB: Also darf zumindest Alkoholikern, die nach der Transplantation wieder trinken, doch geholfen werden. Bedingung dafür ist nämlich, dass man nachweislich trocken ist. (verheilter Beinbruch ;-)) - Ich weiß, hatte Phyra geschrieben, fällt aber für mich in die gleiche Kategorie.
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28.01.2012 00:44 Uhr von Phyra
 
+1 | -3
 
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@Nona: klar, extremsportler haben ein wesentlich hoeheres unfallsrisiko als "normal" lebende, aber es ist und bleibt ein risiko und ist nicht garantiert.
Dauerhafte einnahme von drogen oder mutwillige schaedigung garantieren jedoch verletzungen organversagen und/oder krankheiten, und das ist der große unterschied.

Desweiteren zahlen personen mit risikoberufen sowieso wesentlich mehr an die krankenversicherung (allein schon der arbeitgeber), wenn man nach dieser logik geht muessten leute bei denen der schaden nicht ausbleiben kann eigentlich noch mehr zahlen, aber der großteil der raucher/alkoholiker etc. wird das wohl nicht tun.
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31.01.2012 12:49 Uhr von Loxy
 
+0 | -0
 
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Mich kotzt diese puritanische Attitüde mittlerweile so dermaßen an! Extremsport ist natürlich vollkommen in Ordnung, aber wehe ich nehme Substanzen weil ich mir damit ein Vergnügen verschaffen will. Natürlich darf ich mich auch mit Hammer-Antidepressiva oder Ritalin zupumpen und generell leistungssteigernde Substanzen einnehmen...

Leute wie BastB oder Phyra kriegen doch absolut garnix mehr mit...

Wer sagt denn dass jeder rauchende Lungenkrebspatient vom Rauchen krank geworden ist und nicht vielleicht von Schadstoffen in der Nahrung oder weil er an der Autobahn wohnt??? Unsere allwissenden Lebenserklärer, die keine andere Freude mehr haben als allen anderen ihre Freude zu verbieten.

Wenn jeder nur noch einzig und allein auf seinen Scheiß-Vorteil bedacht ist und mit Argusaugen darüber wacht, dass ihm ja keiner was wegnimmt auf das er Anspruch hat dann kann man die Raucher nur beneiden, dass sie statistisch früher sterben.

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