Literaturneuerscheinung: Milena Michiko Flasars "Ich nannte ihn Krawatte"
Die Wienerin Milena Michiko Flasar veröffentlicht mit "Ich nannte ihn Krawatte" ihr drittes Buch. Der Inhalt des Romans wirkt fast wie eine Versuchsanordnung. Als ob man zwei japanisch-archetypisch wirkende Personen einfach auf eine Parkbank gesetzt und dann abgewartet hätte, was geschieht.
In klarer Sprache schildert die Autorin eine Art gegenseitiger Gesprächstherapie der beiden Figuren in etwas mehr als hundert kurzen Abschnitten.
Sebastian Hammelehle vom "Spiegel" fasst die Kernaussage des Buches mit einem Paul-Coelho-Zitat zusammen: "Erst die Möglichkeit einen Traum zu verwirklichen, macht unser Leben lebenswert".