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Psychologe erklärt: Studierende sind heutzutage verzogen und verwöhnt

Der Psychologe Ludger Büter hat sich auf Probleme von Wohngemeinschaften spezialisiert. Er meint, Studenten von heute sind überwiegend Einzelkinder und daher verwöhnt, weil sie ihre Sachen nicht wegräumen, nicht putzen und Streitursachen immer bei anderen suchen.

In der Studienzeit von Büter waren Studenten-WGs eher politisch-revolutionär geprägt. Heutzutage stellen sie eher ein Zweckbündnis dar, das emotionale Geborgenheit vermittelt. Aufmerksamkeit, Toleranz und Rücksichtnahme reichen nicht, man sollte auch seine Grenzen klar definieren als WG-Bewohner.

Streit-Situationen in WGs können auch eskalieren. Büter muss nicht nur bei Lappalien schlichten. Manchmal kann es sogar zu Drohungen oder zu Rangeleien kommen. Generell gilt: Zu große Gegensätze sind nicht WG-tauglich.


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WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Student, Psychologe, WG
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2012 13:59 Uhr von Zerker
 
+5 | -1
 
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Das rumnörgeln an der jüngeren Generation ist so alt wie die Menschheit, Plato hat sich schon über die Dummheit der jüngeren Generation aufgeregt.
Die WGs sind heute nicht anders als vor 30 oder 50 Jahren und mit Einzel - oder Geschwisterkind hat das nichts zu tun, soviel kann ich aus eigener Erfahrung sagen.
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26.01.2012 14:32 Uhr von quade34
 
+2 | -1
 
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ich weiß aus: eigener Anschauung, dass auch Studenten ausserhalb von WG´s chaotisch hausen. Sie können es einfach nicht auf die Reihe bringen, sich ordentlich zu organisieren. In der WG wird die Zeit mit rumhängen und Diskutieren verplempert und im privaten Selbständigen fehlt der Antrieb.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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26.01.2012 20:11 Uhr von Phyra
 
+1 | -0
 
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da ist aber mal eindeutig das "studenten" falsch, es ist zwar wahr, dass die meisten wg´s von studenten gebildet werden, aber man kann das getrost auf alle jugendliche die in einer wg leben verallgemeinern ohne die unwahrheit zu sagen.
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27.01.2012 01:43 Uhr von Zitronenpresse
 
+1 | -1
 
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In der Kritik geht es ja nur rudimentär: um Studenten sie richtete sich eher an Einzelkinder.

Auch gibt die Überschrift beim Spiegel den Inhalt falsch gewichtig wieder. Ich habe den Eindruck, dass es auch dem Herrn Büter nicht darum geht Studenten, sondern eher Einzelkinder zu kritisieren.

Offenbar versteht der Spiegel seine eigenen Interviewpartner nicht...

Viel interessanter ist doch, wie es kommt, das ausgerechnet so viele Einzelkinder studieren. Aber darüber hat er leider nichts zu erzählen.

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