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Eurovision-Song-Contest in Aserbaidschan: Politische Gefangene sollen Thema sein

Dieser Jahr findet der Eurovision Song Contest in Aserbaidschan statt, einem Land, in dem die Menschenrechte äußerst problematisch sind.

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning (FDP), hat deshalb die deutschen Teilnehmer des Castings "Unser Star für Baku" angeschrieben, um Aufmerksamkeit für die Problematik zu schaffen.

Speziell geht es um einen politischen Gefangenen, der per Facebook zu einer Demonstration aufgerufen hatte. Dieser soll möglichst vor dem Wettbewerb freikommen. Löning hält auch Boykott-Aufrufe für den Contest für wahrscheinlich und hält einen aufgebauten Druck für richtig.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Thema, Gefangene, Aserbaidschan, Eurovision
Quelle: www.sueddeutsche.de

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26.01.2012 18:01 Uhr von Hawkeye1976
 
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Tja: Dass man es da mit den Menschenrechten und der Meinungsäußerung nicht so genau nimmt, haben andere schon vorher moniert:

http://www.mtmediaportal.de/...

Zitat:
"Viele werden vielleicht gar nicht wissen, wo dieses sympathische Land, in dem es seit 1992 keine als demokratisch zu bezeichnenden Wahlen gegeben hat, überhaupt auf der Landkarte zu finden ist.[...]
Bekannt ist dieser Staat vor allem für seinen eher restriktiven Umgang mit Pressefreiheit sowie den fortdauernden Konflikt mit Armenien. Studiert man den aktuellen Report des »Freedom House« zu Aserbaidschan, so verspürt man nicht den Wunsch, dortselbst seinen Urlaub zu verleben. Als Journalist oder Blogger, welche die dortige Regierung ganz gerne mal inhaftieren lässt, sofern sie kritisch informieren, ist man gut beraten, diese Region weiträumig zu umfahren. Die Berichte von »Amnesty International« und »Freedom House« über Aserbaidschan sprechen Bände."

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