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Sieben Jahre Studiengebühren in Deutschland - Kein Erfolgsmodell

Am 26. Januar 2005 fällte das Bundesverfassungsgericht eines seiner umstrittensten Urteile: Die Einführung allgemeiner Studiengebühren an deutschen Hochschulen. Von Anfangs sieben Bundesländern erheben 2012 gerade nur noch Bayern und Niedersachsen Gebühren für das Erststudium.

Die Einführung der Studiengebühren erwies sich als problematisch. Viele Studenten klagten dagegen oder beantragten "Auffangdarlehen". Die Durchsetzung zog sich jahrelang hin und die zusätzlichen Gelder konnten laut dem Portal "Studis Online" keinen durchschlagenden Effekt in der Verbesserung der Studiensituation erzielen.

Doch der Streit zwischen den verhärteten Fronten geht weiter. Die Regierungsparteien aus CDU und FDP wollten am heutigen Donnerstag im Bundestagsausschuss mit einer neuen Studie den Nachweis erbringen, dass Studiengebühren keine Auswirkungen auf die Studierneigungen haben.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutschland, Bayern, Niedersachsen, Studiengebühren
Quelle: www.studis-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2012 12:47 Uhr von artefaktum
 
+13 | -0
 
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"Die Regierungsparteien aus CDU und FDP wollten am heutigen Donnerstag im Bundestagsausschuss mit einer neuen Studie den Nachweis erbringen, dass Studiengebühren keine Auswirkungen auf die Studierneigungen haben."

Wenn Mami und Papi genug Geld haben, stimmt das ja auch. Solche Studenten sind allerdings die Ausnahme.

Wird bestimmt wieder so eine ideologische "Weil nicht sein kann, was nicht sein darf"-Studie.
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26.01.2012 12:54 Uhr von Gebirgskraeuter
 
+5 | -0
 
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Also ich stehe am Anfang des Diplomsemester (8.) und musste noch keinen Pfennig Studiengebühr bezahlen. Jedes Semester knapp 50€ für StuRa, Studentenwerk und das wars. Nagut bei uns gibs noch son dämliches Semesterticket für 50€ womit man dann das Semester in kostenlos Bahn/Bus/Straßenbahn fahren kann.

Wenn ich mir jetzt vorstelle jedes Semester noch 500€ extra zahlen hätte müssen...uiuiui.
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26.01.2012 13:00 Uhr von ghostinside
 
+5 | -0
 
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Unfassbar: Eigentlich wurden die Studiengebühren immer dann abgeschafft, wenn Schwarz-Gelb abgelöst wurde. Vielleicht sollte denen das mal zu denken geben, anstatt bezahlte Studien in Auftrag zu geben ?!?
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26.01.2012 13:16 Uhr von CommanderRitchie
 
+7 | -0
 
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War mal wieder so ein mieser Versuch der Bundesregierung über die Studiengebühren die Einschreibe-Wartelisten in einzelnen Universitäten zu leeren, um den Weg für die "Sprößlinge" aus der "besseren Gesellschaft" an die Spitze der Wartelisten "freizuräumen" !!
Genau das war doch der Sinn der Sache..... Der Studierende aus der sogennanten "Unterschicht" stammend soll sich das Studium "erarbeiten"..... Das heißt: Er müßte neben dem Studium noch Arbeiten, um die Studiengebühren zu begleichen. Das ist mit Stress und Hektik verbunden und wirkt Demoraliesierend......
Dieses Problem stellt sich den Jugendlichen aus "besserem Hause" ja nicht..... und das ergibt im Gesamtergebniss einen eindeutigen Lern-Wettbewerbsvorteil..... Das bedeutet bessere Gesamtbenotungen..... und im Endeffekt am ende auch die besser Bezahlten Arbeitsplätze für die Studierenden der "Oberschicht"........

Und dann kommen immer so tolle Studien von wegen, dass Jugendliche aus der "unteren Schicht" nicht willens sind / kein Lust haben zu Studieren.

Aber macht euch alle mal keinen Kopf, da liegen garantiert schon neue Pläne in den Schubladen der Regierungsparteien, wie man am geschicktestens vom Steuerzahler finanzierte "Elite-Universitäten" bzw. "Privat-Universitäten" für die "Zöglinge" der "Oberschicht" in Deutschland integriert !!
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26.01.2012 15:09 Uhr von ArrowTiger
 
+4 | -0
 
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Wundert nicht Das die Erhebung von Studiengebühren kein Erfolgsmodell sein kann, wussten die meisten unabhängigen Experten aus den Erfahrungen anderer Länder (und aus gesundem Menschenverstand) schon vor sieben Jahren!

Freies Studium war früher ein klarer Standortvorteil. Zudem ist es gerechter.
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26.01.2012 15:12 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -0
 
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@CommanderRitchie: -- "... um den Weg für die "Sprößlinge" aus der "besseren Gesellschaft" an die Spitze der Wartelisten "freizuräumen" !!"

Mag sein, daß für manche Politiker auch Standesdünkel ein Grund waren. Viel mehr glaube ich jedoch, daß hier mal wieder die Banken durch Kreditvergabe an Studenten gepuschelt werden sollten. Wäre interessant zu wissen, wer denn da so mit in den Entscheidungsgremien saß...
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26.01.2012 15:26 Uhr von gamer9991
 
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