Sieben Jahre Studiengebühren in Deutschland - Kein Erfolgsmodell
Am 26. Januar 2005 fällte das Bundesverfassungsgericht eines seiner umstrittensten Urteile: Die Einführung allgemeiner Studiengebühren an deutschen Hochschulen. Von Anfangs sieben Bundesländern erheben 2012 gerade nur noch Bayern und Niedersachsen Gebühren für das Erststudium.
Die Einführung der Studiengebühren erwies sich als problematisch. Viele Studenten klagten dagegen oder beantragten "Auffangdarlehen". Die Durchsetzung zog sich jahrelang hin und die zusätzlichen Gelder konnten laut dem Portal "Studis Online" keinen durchschlagenden Effekt in der Verbesserung der Studiensituation erzielen.
Doch der Streit zwischen den verhärteten Fronten geht weiter. Die Regierungsparteien aus CDU und FDP wollten am heutigen Donnerstag im Bundestagsausschuss mit einer neuen Studie den Nachweis erbringen, dass Studiengebühren keine Auswirkungen auf die Studierneigungen haben.