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26.01.12 12:04 Uhr
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Neuseeland: 33 verirrte Wale am Strand wurden eingeschläfert

Für 33 Grindwale, die an der Küste von Neuseeland angeschwemmt wurden, kam jede Hilfe zu spät. Sie mussten eingeschläfert werden, weil sie zu schwach waren. Hunderte von Helfern beteiligten sich an der Rettungsaktion.

Von der gestrandeten Grindwalherde schafften es nur 17 ins rettende Meer zurück. Der Verbleib von 13 Tieren ist unklar. Sie wurden im Süden von Farewill Split angeschwemmt. Kurioserweise stranden dort öfters Wale. Forscher sind ratlos. Vermutlich ist ihr Orientierungssinn gestört.

Möglich wäre auch, dass ein krankes Tier die Herde anführt oder sie jagen ihrer Beute ins seichte Wasser nach. Sonaranlagen werden ihnen gefährlich. Die Unterwasser-Schallwellen schädigen ihr Gehirn und ihren Kreislauf, ja können sie sogar töten.


WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Freizeit / Tiere
Schlagworte: Neuseeland, Strand, Wal, Einschläfern
Quelle: www.spiegel.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Ja und? Es gibt ein Gesetz von Ursache und Wirkung. Logischerweise muss irgendetwas mit den Tieren passieren. Der Mensch wird irgendwann alle Tiere ausrotten. Dafür ist die Raffgier einfach zu groß.
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Als ich noch   
 
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27.01.2012 01:31 Uhr von Zitronenpresse
in Deutschland gewohnt habe, hatte ich an einer Dokumentation über Walstrandungen mitgearbeitet.
Die Wissenschaftler, mit denen wir zusammengearbeitet haben, hatten herausgefunden dass Schall von Militär und Ölkonzernen im Unterkiefer der Tiere, wo sie ihre Ohren haben, feine Adern zum Platzen bringen. Dort befinden sich verschiedene Fette, von denen eines Giftig ist.
Dies gelangt in den Blutkreislauf. Wenn es das Tier nicht vergiftet, kommt es meistens immer noch zu Thrombosen.

Sowohl das Militär, als auch die Ölkonzerne bezahlen weltweit fast alle Mehressbiologen, damit die ihre Klappe halten, und ihre Studien auf dem Gebiet nichts in dieser Hinsicht hervorbringen.

Die Dokumentation heißt "Sounds of the Seas" und läuft hin und wieder auf Arte.

Wer einen gestrandeten Wal findet, kann versuchen einen festen Gegenstand gegen den Unterkiefer zu pressen. Die Beschädigungen an dem Blutgefäßen finden nur statt, wenn die Frequenzen der Geräte mit der Länge des Unterkiefers interferieren, weil so die Schallwellen erheblich verstärkt werden.
Mit einem Stein am Unterkiefer, oder einem Stück Metall (zB Taschenlampe) ändert sich das Interferenzmuster und der Schall wird stark abgeschwächt.

Auf keinen Fall das Tier wieder ins Wasser zurückführen, solange nicht wirklich sicher ist, ob der Schallverursacher inzwischen weiter gezogen ist.
Kommentar ansehen @Zitronenpresse Interessant!   
 
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27.01.2012 20:07 Uhr von Oberlehrer
Gilt das auch für Off-Shore Windkraftanlagen, wo die Windräder sicherlich auch irgendwelche Schallwellen durch Vibrationen erzeugen?
Kommentar ansehen @Oberlehrer   
 
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27.01.2012 20:19 Uhr von Zitronenpresse
Darüber weiß ich nichts. Wenn dort Schall entsteht, hängt es stark davon >wo< er entsteht:
Normalerweise werden die Schallwellen in den verschiedenen Temperaturschichten des Wassers geleitet, und durchdringen diese meist nicht. Das gleiche gilt für die Wasseroberfläche.

Wenn eine Anlage also den Schall primär über Wasser erzeugt, wird der Effekt unter Wasser kaum wahrnehmbar sein.

Sonare hingegen sind ja dafür gebaut, den Schall unter Wasser zu erzeugen. Und sie sind auch extrem laut, da sie ja (je nach Anwendung) die Temperaturschichten auch durchdringen sollen.

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