USA: Zahnarzt wollte Geld sparen - Büroklammern bei Wurzelbehandlung eingesetzt
In den USA fand kürzlich ein Zahnarzt eine skurrile wie auch gefährliche Möglichkeit, bei der Behandlung seiner Patienten Kosten zu sparen. So verwendete er statt teurer Instrumente bei einer Wurzelbehandlung einfache Büroklammern.
Er habe Geld sparen wollen, verteidigte sich der 53 Jahre alte Zahnarzt nun vor Gericht, wo er sich wegen Einschüchterung und Körperverletzung verantworten muss. Die Generalstaatsanwältin meinte zwar, dass man Büroklammern vorübergehend einsetzen könne, sie aber keine Dauerlösung seien.
Die Drähte verursachten bei den Patienten des Zahnarztes Entzündungen und damit verbundene Schmerzen. Neben diesem Vorwurf soll der Arzt auch ein Regierungsprogramm um rund 100.000 Euro betrogen haben.