"Costa Concordia"-Havarie: Francesco Schettino überführte sich selbst der Lüge
Durch abgehörte Telefonate von Kapitän Francesco Schettino während seiner Untersuchungshaft ist ans Licht gekommen, dass Schettino nicht durch einen Stolperer vom Schiff gefallen war. Die Ausschnitte seiner Telefonaten liegen nun mehreren italienischen Zeitungen vor.
"La Stampa", eine Turiner Zeitung, druckte einen Auszug aus dem abgehörten Gesprächsverlauf, da gibt Schettino an: "Als ich gesehen habe, dass sich das Schiff neigte, habe ich mich heruntergestürzt". Diese Aussage steht im völligen Widerspruch zu seiner offiziellen Stellungnahme, meint die Zeitung.
In anderen Telefonaten von Schettino behauptet er auch, dass die Reederei den Kurswechsel von der offiziellen Route von ihm eingefordert hatte. Es sollte so zu Werbezwecken dienen. An Bord der "Costa Concordia" gelten immer noch über 20 Menschen als vermisst.