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25.01.12 14:19 Uhr
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Deutsche Bahn lässt Schiffbrüchige der "Costa Concordia" stehen - Kein Geld für Fahrkarten

Mitarbeiter der Deutschen Bahn in Frankfurt am Main haben Schiffbrüchigen der "Costa Concordia" die Heimreise mit dem ICE verwehrt, weil sie kein Geld für die Fahrkarten bei sich hatten. Der 70-jährige Mann und seine vier Jahre jüngere Frau wollten mit der Bahn nach Hause in den Westerwald fahren.

Inzwischen hat sich aber die Bahn bei dem Ehepaar entschuldigt. Man gab ihnen die Empfehlung, sich in solchen Fällen besser an die Bundespolizei zu wenden. Das Zugpersonal ist für solche Situationen nicht ausgebildet.

Die Eheleute waren vom Reiseveranstalter mit dem Bus von Italien nach Frankfurt gefahren worden. Ihr Sohn fuhr sie schließlich nach Hause.


WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte / Schlagzeilen
Schlagworte: Geld, Zug, Deutsche Bahn, Costa Concordia
Quelle: www.spiegel.de
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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Deutschland due Service-Wüste...   
 
+17 | -28
 
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25.01.2012 14:25 Uhr von Hexenmeisterchen
Kommentar ansehen Ich kenne ähnliche Berichte, kann aber die Bahn   
 
+46 | -0
 
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25.01.2012 14:43 Uhr von Halma
im Grunde verstehen. Es könnte ja derzeit jeder kommen. Ich heiße nicht gut was die Bahn tut, auf keinen Fall, hier hätte man eine Anweisung geben können dass Kunden mit einer Fahrkarte des Schiffs oder einer Bestätigung der Reederei nach Hause fahren dürfen.

Aber verantwortlich ist hier der Reiseveranstalter, der muss für den Heimtransport der Passagiere sorgen, im Zweifelsfall muss vor Ort auch die deutsche Botschaft mit ins Boot geholt werden, nein kein Wortspiel. Die Botschaft hat ja nach dem Bericht von Report München gestern ja eher durch Abwesenheit geglänzt.

Ein unrühmlicher Fall, ohne Zweifel.
Kommentar ansehen Quatsch Service-Wüste ...   
 
+33 | -1
 
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25.01.2012 14:45 Uhr von ThomasHambrecht
... man erhält in Deutschland wunderbaren Service wenn man sich einfach an die richtige Stellen wendet.
Das ist doch klar, dass ein einfacher Ticket-Verkäufer der Bahn dies nicht auf seiner Kappe entscheiden darf. Ausserdem: wie soll der kleine Angestellte dies alles überprüfen?
Kommentar ansehen Bei allem Verständnis für die Schiffbrüchigen...   
 
+30 | -0
 
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25.01.2012 14:45 Uhr von Freggle82
aber irgendwie kann ich die Bahn verstehen, da könnte ja jeder kommen und kostenlos Bahnfahren wollen.
Kommentar ansehen ,.,.,.,.,.   
 
+11 | -9
 
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25.01.2012 14:54 Uhr von Dracultepes
Sie hätten sich auch einfach Geld schicken lassen können.

Aber ne hauptsache meckern.
Kommentar ansehen Genau für solche Angelegenheiten   
 
+9 | -1
 
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25.01.2012 15:02 Uhr von peter271
sollten doch die Botschaften der Länder zuständig sein...
Aber da reisst man sich für den Normalbürger doch nicht mehr den Arsch auf.
Kommentar ansehen o.O   
 
+9 | -0
 
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25.01.2012 15:25 Uhr von Warpilein2
Verstehe ich nicht, wo mir vor 2-3 Jahren das Zugticket geklaut wurde hat der Service Mitarbeiter direkt gesagt da müsse ich mich an die Bundespolizei wenden (an fast jedem Bahnhof vertretten die Jungs) die haben dann die anzeige aufgenommen und mir einen Schein ausgestellt womit ich mich in den Zug zur Heimreise setzen konnte, gekostet hat mich das ganze nur ein wenig zeit und bekommen habe ich dafür einen Kaffee, ein Stück Kuchen (Der Beamte hatte geburtstag) und meine Zugreise nach Hause.

Ich brauchte auch Später nichts bezahlen obwohl der Beamte gesagt hat das es sein kann das die Bahn eine Rechnung schickt
Kommentar ansehen "Das Zugpersonal ist für solche Situationen nicht   
 
+1 | -6
 
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25.01.2012 15:26 Uhr von FlatFlow
...ausgebildet."

Mensch zu sein, da braucht es keine Ausbildung!!
Kinder werden abends mitten in Nirgendwo ausgesetzt, weil paar Cent für Fahrschein zu wenig bezahlt worden sind und andere Vorfälle zeigen, dass M. Mehdorn hat die Service Kräfte schon richtig konditioniert und zwar kompromisslos in jeder Situation zu sein.
Kommentar ansehen Ehrlichgesagt:   
 
+0 | -7
 
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25.01.2012 15:35 Uhr von Jaecko
Ich hab von der DB auch nix anderes erwartet.
Kommentar ansehen Nicht Schuld der Bahn   
 
+9 | -3
 
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25.01.2012 15:53 Uhr von Schwertträger
Wer setzt sich denn, bitte schön, ohne Geld und Fahrkarte, undohen EC-Karte in einen ICE und hofft, dass das alles glatt geht?
So dumm können auch nur weltfremde Rentner sein.

Wie wäre es gewesen, wenn man sich VORHER an den Reiseveranstalter wendet, der einem dann per Mail und PDF an irgendeinen Servicepunkt auf Giglio ein entsprechendes Dokument sendet?
Oder man den Sohn, der ja jetzt auch zum Abholen zur Stelle war, bittet, eine Fahrkarte online zu ordern, die man dann fast überall ausdrucken kann? Die Kosten kann man dann ja hinterher wieder geltend machen, wenn es einem denn so pressiert.

Was soll so ein Bahnschaffner denn mit jemandem machen, den er für einen Schwarzfahrer (von denen es immer noch unglaublich viele gibt) hält?
Soll er die (nicht veröffentlichte) Passagierliste der Costa samt Fotos im Kopf haben? Nur weil ihm jemand eine rührende Geschichte auftischt? Was soll er machen?
Die Leute weiterfahren lassen? Dann gibt es morgen ein Dutzend Nachahmer und noch am gleichen Tag hunderte Leute, die sich aufregen, dass sie zahlen müssen und andere Leute ja anscheinend umsonst fahren dürfen.


Also: Dämlich von den Rentnern und schlampig vom Reiseveranstalter, den Leuten nicht umgehend gültige Rückreisepapiere zukommen zu lassen.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
Kommentar ansehen @FlatFlow: Menschlich sein?   
 
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25.01.2012 16:01 Uhr von Schwertträger
Die Bahn ist kein Wohlfartsunternehmen.
Und selbst wenn sie es wäre, müsste man wohl zumindest VORHER fragen, ob sie wohltätig sein möchte im konkreten Fall und einen kostenlos transportiert!
Man kann sich nicht einfach etwas nehmen, was man nicht bezahlen kann.

Aber zu FRAGEN und/oder zu bitten, scheint in neuerer Zeit nicht in Mode zu sein.
Kommentar ansehen Was habt ihr erwartet?   
 
+6 | -2
 
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25.01.2012 16:10 Uhr von psycoman
Also ich weiß nicht, was es da über die DB zu meckern gibt. Warum sollte die DB jemanden umsonst mitnehmen? Oder war die BAhn der Reiseveranstalter der Kreuzfahrt?

Wenn ich einen Autounfall habe, darf ich dann kostenlos Straßenbahn fahren?

Für die Heimreise der Verünglückten ist der Reiseveranstallter zuständig, der hätte Fahrscheine für die Bahn kaufen können.

Und zum Thema, dass die Botschaft hätte helfen können.

Die deutschen Botschaften sind keine Reisebüros, haben den Leuten aber sicher neue Papiere ausgestellt, oder für Hilfe gesorgt. Hingehen muss man schon alleine.

Es ist auch nicht zuviel verlangt sich im europäischen Ausland Geld, etwa per Western Union, schicken zu lassen. Die Botschaften helfen auch bei soetwas, zur Not fragen die bei Verwandten an und strecken das Geld vor. Oder geben Nothilfe in Höhe von 24,99 €, yeah.

Als ob es in Italien oder Frankfurt am Main keine Telefone gäbe, um sich Geld schicken zu lassen. Manche Leute sollten wirklich nicht verreisen.
Kommentar ansehen ,..,.,,.   
 
+3 | -2
 
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25.01.2012 16:28 Uhr von Kaputt
Wieso sollen die auch umsonst Zugtickets bekommen? Haben die völlig den Verstand verloren?
Kommentar ansehen @Schwertträger   
 
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25.01.2012 17:29 Uhr von FlatFlow
Du verstehst es nicht, eine negative Presse wie hier, ist 100 mal schlechter für ein Unternehmen, als eine Fahrt für zwei Schiff verunglückte Passagieren, die man später auch als PR "missbrauchen" könnte.
Man hätte auch mit den beiden eine spätere Nachzahlung der Fahrkarten, oder irgend ein anderes Kompromiss absprechen können.

Wie geht sagt, Du verstehst es einfach nicht ;-)
Kommentar ansehen @FlatFlow   
 
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25.01.2012 18:23 Uhr von Schwertträger
>Man hätte auch mit den beiden eine spätere Nachzahlung der Fahrkarten, oder irgend ein anderes Kompromiss absprechen können.<

Die beiden hatten ja nicht mal Papiere. Wie schickst Du jemand eine Rechnung, der nicht nachweisen kann, dass die Adresse, an dier er sie geschickt haben möchte, auch wirklich seine eigene ist?
Ich würde auch gern den Namen eines wildfremden Menschen samt dessen Adresse als Rechnungsempfänger angeben, aber ich muss mich leider immer ausweisen.

Prinzipiell muss man immer erstmal bis zu einem gewissen Grad davon ausgehen, dass einen der Gegenüber vereimern und betrügen möchte. Wenn man mal eine Weile im öffentlichen Service gearbeitet hat, weiss man, dass das ein Grundgebot der Vorsicht ist, wenn de eigene Job dran hängt. Denn wer zahlt, wenn es sich doch um Betrüger handelte? Richtig, der Service-Mitarbeiter. (Oder er zahlt nicht, ist aber nach dem zweiten solchen Fall draußen).

Stell Dir mal vor, dass Dir jemand so eine haarsträubende Geschichte erzählt. Du hast nicht mal Zeit, sie Dir zuende anzuhören, weil hinter dem Mann Dutzende zahlende Kunden warten.


>Du verstehst es nicht, eine negative Presse wie hier, ist 100 mal schlechter für ein Unternehmen, als eine Fahrt für zwei Schiff verunglückte Passagieren<

Nein, sorry, da bist Du es, der es nicht versteht. ;-)
Täglich gibt es Dutzende solcher Fälle. Und noch viel mehr Betrugsfälle. Aber nur ganz, ganz wenige von Fällen wie diesem kommen an die Presse. Wenn es denn doch mal pasiert, kann man sich immer noch entschuldigen und es auf einen einzigen überforderten Mitarbeiter schieben. Aber im Gros gilt einfach die Direktive. Im Zweifel lieber abwimmeln.
Und das ist verständlich bei der Kundenmenge mit dem Personalstamm und dem großen Aufkommen an Betrügern, Dickfellen und sonstigen Seltsamen.

>.... die man später auch als PR "missbrauchen" könnte<

Wer liest denn eine Nachricht "Bahn brachte zwei Costa-Überlebende kostenlos nach Hause"? Das würde auf SN nicht mal jemand anklicken, darum auch niemand erst einliefern.


Ich will Dir ja den guten Glauben an die Menschheit nicht nehmen, aber ... doch, ... will ich doch. :-)

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