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Kopierschutz ist "Geldverschwendung" und hält nur für "drei Tage"

Fred Wester, der Geschäftsführer des Spiele-Entwicklers Paradox teilt kräftig gegen andere Entwickler aus, die auf den Kopierschutz setzen. So bezeichnet er den Kopierschutz von Ubisoft als aus dem Jahr 2003 stammend.

Aus seiner Sicht verhindert ein Kopierschutz, dass Spieler ein Spiel genauso leicht und einfach spielen wie Raubkopierer ihre illegalen Versionen.

Wester sagt außerdem, dass Kopierschutz-Maßnahmen in Spiele nur deshalb eingebaut werden, damit Geldgeber beruhigt sind, dass es keine Raubkopien der Spiele gibt. Da Kopierschutz aber "nur für drei Tage" Schutz bieten, hält er diese Maßnahmen für Geldverschwendung und eine Gängelung der Spieler.


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WebReporter: Session9
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Geld, Game, Raubkopie, Kopierschutz
Quelle: de.ign.com

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.01.2012 13:24 Uhr von Session9
 
+30 | -0
 
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In der Quelle gibt es noch mehr Infos zu seiner Einstellung zu Kopierschutz, die mir persönlich gut gefällt.
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25.01.2012 13:26 Uhr von BoscoBender
 
+6 | -46
 
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25.01.2012 13:42 Uhr von jaycee78
 
+1 | -32
 
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25.01.2012 13:48 Uhr von BoscoBender
 
+18 | -3
 
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Nichts kann es aufhalten Wenn man etwas haben möchte im Internet dann bekommt man das man muss nur wissen wo man suchen muss .
Das schöne an diesen punkten ist wenn man einen sperrt dann kommen 10 nach davon wird einer bekannt und wird gesperrt aber keiner weiss wer die andere 9 sind .
Da aber wieder einer gesperrt wurde kommen wieder 10.

Zum Beispiel https://anonfiles.com/

Ganz neu auf dem Markt...

Was Illegal ist und was nicht wer entscheidet das...
Das Prog oben nutz man ja Konvertionell dafür um eigene daten zu sichern auch wenn sie einen kopierschutz haben.
Gesetzlich darf ich von einer erworbenen CD eine sicherheitskopie machen und das tun diese programme.
Wenn man sie zweckentfremdet ist es nicht das problem des herstellers sonder des nutzers wenn überhaupt ...

[ nachträglich editiert von BoscoBender ]
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25.01.2012 13:58 Uhr von Jaecko
 
+16 | -1
 
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CloneCD: ist in Deutschland definitiv nicht illegal:
http://www.slysoft.com/...
(Rechtsgutachten, PDF)

CloneCD umgeht den Kopierschutz ja nicht, sondern kopiert die CDs halt nur 1:1.
Bei den alten Techniken hat das "zufällig" funktioniert, da dort wichtig war, wo die Daten auf der CD liegen.
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25.01.2012 14:07 Uhr von Didatus
 
+36 | -1
 
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Drei Tage? Nein, so lange hält meist kein Kopierschutz. Meistens sind die eher schon drei Tage vor dem offiziellen Release geknackt. Ich für meinen Teil suche mir Spiele nach den Kopierschutzmechanismen aus. Sobald einer vorhanden ist, sinken die Wahrscheinlichkeiten, dass ich das Spiel kaufe in den Keller. Bestes aktuelles Beispiel: Anno 2070. Was hatte ich mich auf das Spiel gefreut, aber mit dem Kopierschutz können sie es behalten.
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25.01.2012 14:08 Uhr von RoB-D
 
+12 | -2
 
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Was versteht: ihr alle nicht an den 3 Tagen ?

Ist doch klar Kopierschutz kostet viel Geld aber bringt nichts weil er innerhalb von 3 Tagen garnatiert geknackt wird sprich können die Entwickler sich das Geld Sparen und es in die Entwicklung des Spieles oder der Software fließen lassen.
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25.01.2012 14:24 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -8
 
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Drei Tage sind SEHR viel! Da die meisten ja nciht abwarten können, ein neues Spiel, eine neue CD, oder einen neuen Film in die Hände zu bekommen, sprich: nicht mehr warten können, sind drei Tage eine Menge!

In der Zeit wird der Hauptverkauf gemacht. Dann ist das Spiel/die CD/die DVD in aller Munde, in den Foren schreiben alle drüber und man will nicht sagen "ich kriege die erst nächste Woche". Also macht es schon sehr viel aus, ob ein Crack schon zum Release zur Verfügugn steht oder nicht.

Nicht ohne Grund werden z.B. einige Spiele mit strengen DRM-Maßnahmen verkauft, wenn sie erscheinen, und ein halbes Jahr später kommt ein Patch raus, mit dem alles komplett abgeschaltet wird, inklusive DVD-Zwang im Laufwerk. Damit will man dann die ehrlichen Käufer belohnen, die sich dann mit dem Kram nicht mehr herumschlagen müssen. Leute mit mehr Geduld kaufen auch erst dann.

Wenn einen solche Kopierschutzmaßnahmen stören (und mich stören sie), gibt es nur einen Weg: Ich unterstütze und KAUFE die Titel, die keinen Kopierschutz haben.
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25.01.2012 14:44 Uhr von CrazyWolf1981
 
+6 | -0
 
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Es geht doch: im Grunde auch nicht um die (Raub-)kopierer. Wer es nicht kaufen will bekommt es auch auf anderen wegen. Gut das mit den 3 Tagen ist ein kleiner Punkt, dass ganz ungeduldige dann doch kaufen statt übers Internet zu ziehen, aber ob das so viel ausmacht?
Größeren Schaden aus Sicht der Firmen verursachen die ehrlichen Kunden. Die ein Spiel kaufen, spielen und danach verkaufen z.B. über eBay. So kommen mehr Spieler legal an ein Spiel, aber mindert den Gewinn des Herstellers. Und gegen die geht man ja auch vor. Darum der Zwang an einen bestimmten Account, ob bei Ubisoft, Steam, Windows Live usw. damit man die Spiele nicht mehr weiterverkaufen kann.
Das kann ein Hersteller aber so nicht in der Öffentlichkeit sagen, also kommt ein Sündenbock immer recht: Die (Raub-)kopierer.
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25.01.2012 14:53 Uhr von smogm
 
+3 | -0
 
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moderner Kopierschutz: in dem Fall geht es weniger um den Kopierschutz der das 1:1 Auslesen des Quellmediums verhindern soll, sondern eher um die ganzen DRM Reibereien die es in den letzten Jahren gibt.

Die CD/DVD/Bluray lässt sich inzwischen ja ohne größere Probleme mit genannten Tools kopieren, also versuchen manche Hersteller den Kopieren erst beim Einsatz der Kopie den Gar auszumachen.
In dem man z.B. nur mit bestehender Internet-Verbindung zocken kann und so weiter und so fort.

Das ist in der News wohl gemeint.
Die gecrackten Versionen dieser Spiele lassen sich meist auch komplette ohne den Internet-Zwang spielen, und damit sind die "illegalen" Spieler deutlich feiere als die die gekauft, und auf die Gängelung setzen müssen.
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25.01.2012 15:04 Uhr von sagnet23
 
+2 | -0
 
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@CrazyWolf1981: Hast du dir eigentlich mal die Lizenzbedingungen genau durchgelesen?
Der Erwerb einer CD oder der Daten via Internet sind noch lange keine Lizenz.
Und die Lizenz erwirbt der Erstkäufer, fast alle Lizenzbedingungen verbieten die Weitergabe einer Lizenz. Insofern ist es fraglich ob die Ebay Kunden tatsächlich eine Lizenz erwerben, in der Regel kauft man dort lediglich einen Datenträger.

Ich denke mal es ist OK, wenn eine Lizenz einmalig im Internet geprüft wird und an persönliche Daten gekoppelt wird um zu verhindern dass die ganze Sache weitergegeben wird, aber das was manche Software hersteller betreiben geht zu weit.
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25.01.2012 16:05 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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@CrazyWolf1981: >Gut das mit den 3 Tagen ist ein kleiner Punkt, dass ganz ungeduldige dann doch kaufen statt übers Internet zu ziehen, aber ob das so viel ausmacht?<

Laut Aussage einiger Firmen macht das sogar sehr viel aus. Jeder einzelne Tag zählt da.


>Die ein Spiel kaufen, spielen und danach verkaufen z.B. über eBay.<

Das ist natürlich ein Problem der Entwicklung der letzten 20 Jahre. Dieses "DURCHspielen" eines Titels gab es so damals noch nicht bzw. allenfalls bei Adventures (dennoch hätte niemand sein Original-"Day of tentacle" verkauft). Mit verursacht wird das durch das aktuelle Überangebot des Marktes und die Haben-Wollen-Haltung der Konsumenten heutzutage.
Es gab zu der Zeit viel weniger Angebot, aber darunter mehr Spiele, die man im Mehrspielermodus immer wieder spielen konnte. So Dinge wie Halflife, die eine viel längere "Halbwertszeit" hatten. Darum war der Gebrauchtspiel-Markt auch nicht so dass Problem, weil eben nur sehr wenig Spiele dort ankamen.

Heute aber, wo ein Spiel nur noch kurz konsumiert wird, landen viele nach dem (noch dazu meist schon in den ersten drei, vier Tagen erfolgten!) Durchspielen bei eBay.
Das ist im Grunde unglaublich.

Man muss sich nur mal vor Augen halten, was das eigentlich heisst, ein Spiel so kurze Zeit nach Erscheinen wieder gebraucht auf den Markt zu werfen! Das macht man eigentlich nur mit ware, die einem nicht gefallen hat, aber nicht mit etwas, dass man von Anfang bis Ende zumindest einigermaßen gemocht und genossen hat.
Dieser Entwicklung entgegenzusteuern, ist natürlich nicht so einfach.
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25.01.2012 16:08 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -0
 
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@Halma: Ergänzung: >Wenn man mit Kopierschutz nicht einverstanden ist gibt es nur eine Möglichkeit, totaler Konsumverzicht. Nicht nur nicht kaufen, auch nicht saugen, kopieren, ausleihen oder sonstiges. Gerade das stärkt die Position der Publisher und führt zu immer härteren Maßnahmen.<

WICHTIG: Zusätzlich(!) muss man auch noch dem Hersteller mitteilen, dass man aus genau dem Grund des nervenden DRM das Produkt XY nicht gekauft hat. Und das für jedes Produkt einzeln und am besten per wesentlich eindrucksvollerem Papierbrief.
Ansonsten wird jeder Nichtverkauf nämlich bequemerweise den Raubkopierern in die Schuhe geschoben.