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England: Gelähmter Rugby-Star kämpft für sein Recht zu sterben

Der 57-jährige Tony Nicklinson war Profi-Rugbyspieler. Vor sieben Jahren erlitt er einen Schlaganfall. Seitdem kämpft er mit dem Locked-in-Syndrom: Er ist gelähmt und kann nicht sprechen.

Kommunikation wird über Bewegung der Augenlider realisiert. Der Vater von zwei Kindern hatte bereits nach dem Anfall erklärt, er möchte sterben. Seine Frau würde ihm diesen Wunsch erfüllen, jedoch möchte sie nicht für diese Tat ins Gefängnis.

Seine Familie kämpft nun vor dem High Court und dem Parlament, eine Gesetzesänderung durchzuringen. Die nächste Anhörung findet am 8. Februar statt.


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WebReporter: nightfly85
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: England, Spieler, Sterbehilfe, Syndrom, Rugby
Quelle: www.bild.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.01.2012 09:55 Uhr von LLCoolJay
 
+5 | -1
 
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Wie das in England ist: weiß ich nicht. Aber hier in Deutschland gibt es die Möglichkeit zur "Beihilfe am Selbstmord".

Wenn der Sterbende vorher den Helfenden darum bittet und dies durch Zeugen oder schriftlich bestätigt wird, kommt der Helfende zwar trotzdem vor Gericht, geht aber straffrei aus da er auf Wunsch des Sterbenden gehandelt hat.
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25.01.2012 09:59 Uhr von davidflo
 
+3 | -2
 
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oder sie sind mal ein bisschen intelligent und fliegen den armen teufel doch einfach in ein land wo es erlaubt ist - günstiger, einfacher, humaner als zu klagen und damit zur presse zu gehen ist das allemal -> z.B.: http://www.exit.ch/...
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25.01.2012 10:03 Uhr von Starbird05
 
+10 | -0
 
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Ich denke genau wie Micha23: Es soll jeden selber überlassen werden.....

Ich möchte z.B. auch nicht, nach einen Autounfall mit Hirnschaden am Leben erhalten werden.

Wenn man nichts mehr kann, nur ein Pflegefall ist..... hart ausgedrückt, dahin vegetiert... dann möchte ich sagen:
Jetzt ist Schluss, ich habe mein Leben gelebt.
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25.01.2012 10:22 Uhr von gravity86
 
+0 | -1
 
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davidflo: ganz so einfach ist das leider nicht. Je nach Gesetzgebung würde die Frau sehr wahrscheinlich trotzdem dafür belangt werden, wenn sie wieder zuhause angekommen ist. Kenne zwar das englische Gesetz nicht aber hier in deutschland ist es so, dass deutsche Gesetze für deutsche Staatsbürger auch im Ausland gelten. Kannst nicht einfach mit deiner Frau ins Ausland fahren (wo, zb. Steinigung wegen Fremdgehen erlaubt ist (nur mal so als blödes Beispiel)), sie dort killen, zurückkommen und sagen "ist aber nicht hier passiert..." ^^
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25.01.2012 11:03 Uhr von Starbird05
 
+4 | -1
 
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@Stuart22: Das ist kein leichtes Reden....
Ich stand schon mal kurz vor dem Tod, ich weiß wovon ich rede.

Mit meiner Familie haben wir das Thema schon mehrfach besprochen....

Es gibt halt Menschen, die logisch denken können... was Du anscheinend nicht kannst.
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25.01.2012 11:25 Uhr von Zisch
 
+3 | -0
 
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@stuart22: Du hast auch leicht reden. Weisst du wie man sich fühl wenn man absolut NICHTS mehr tun kann? Alles was man im Leben gemacht hat nicht mehr möglich ist. Mit niemandem mehr reden kann?!

Ich weiss es nicht, aber du sicherlich auch nicht.

Und das ist eben der Punkt. Der eine mag ja vllt mit sowas umgehen können, aber andere (mich eingeschlossen) könnten das nicht.
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25.01.2012 12:12 Uhr von gravity86
 
+1 | -0
 
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BastB: ja ok, da hast du Recht - Sie müsste m.E. dennoch tierisch aufpassen, dass sie nicht wegen Hilfeleistung o.Ä. belangt wird, wenn er selber ja kaum noch etwas machen kann... Vielleicht geht es den beiden ja auch ums Prinzip und wollen eben nicht ins Ausland sondern dieses Recht in England durchsetzen. Ich fände es jedenfalls richtig, wenn er darüber selber entscheiden könnte ohne dafür das Land verlassen zu müssen...
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25.01.2012 14:31 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+0 | -0
 
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Arme Sau! Aber man wird sicher ein Gerichtsurteil zu Ungunsten seinem Wunsche beschließen, nach dem allseits beliebten und angeführtem Argument, er nehme am Leben teil! Es soll Menschen geben, die das nicht wollen. Aber auf die wird gesch*****. Dabei geht es aber nicht um irgendeine Würde oder den vermeintlichen Suizid, der ja sooooo schlimm und grausam ist, sondern um das Geld, dass man noch aus den "am-Leben-Teilnehmenden" pressen kann. Menschenrechte, Würdiges Abtreten? Das interessiert doch niemanden. Die Doppelmoral aller Institutionen stinkt zum Himmel. Allein ums Geld dreht sich die Welt!

@stuart22
Ooooh, die armen Angehörigen....die tun mir ja soooo leid. Die leiden ja so arg, schlimm das... egoistische Schweine sinds, anstatt dass sie gute Christen sind und sich freuen, dass der Leidende erlöst wurde, suhlen sie sich in dem vermeintlichen Leid, in der "Lücke", die der Tode hinterlassen hat....und wenn jmd. schon von sowas wie einer "Lücke" redet, nimmt er den Toden auch eher als Besitz, denn als Menschen war!


Meines Erachtens nach soll jeder frei wählen können, wann er gehen möchte, aber durch das monetäre System sind wir dazu angehalten, nicht zu gehen, da man ja selbst aus dem Sterbevorgang noch Profit schlagen kann. Und solange man aus etwas Profit schlagen kann und dieses Etwas vernichtet wird, macht man sich strafbar! KRANKE WELT!!!

[ nachträglich editiert von ZiemlichBelanglos ]
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26.01.2012 11:20 Uhr von el.dorado
 
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Also ich kann mir sehr gut vorstellen, wie der Mann sich fühlt, da ich mehrere Wochen in einem Zustand verbrachte, der mit dem Locked-in Syndrom vergleichbar ist. Hätte es keine Aussicht auf Besserung gegeben hätte ich auch sterben wollen. Von daher ist es meiner Meinung nach unvertretbar, dass man Menschen in solchen Extremsituationen diesen Wunsch nicht erfüllen darf. Dass Depressionen jetzt nicht zum Freitod qualifizieren sollten ist ja eine andere Sache

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