AKTIVITÄTEN   mehr...

25.01.12 09:00 Uhr
 2.794
 

England: Gelähmter Rugby-Star kämpft für sein Recht zu sterben

Der 57-jährige Tony Nicklinson war Profi-Rugbyspieler. Vor sieben Jahren erlitt er einen Schlaganfall. Seitdem kämpft er mit dem Locked-in-Syndrom: Er ist gelähmt und kann nicht sprechen.

Kommunikation wird über Bewegung der Augenlider realisiert. Der Vater von zwei Kindern hatte bereits nach dem Anfall erklärt, er möchte sterben. Seine Frau würde ihm diesen Wunsch erfüllen, jedoch möchte sie nicht für diese Tat ins Gefängnis.

Seine Familie kämpft nun vor dem High Court und dem Parlament, eine Gesetzesänderung durchzuringen. Die nächste Anhörung findet am 8. Februar statt.


WebReporter: nightfly85
Rubrik:   Brennpunkte / Rechtsstreit
Schlagworte: England, Spieler, Sterbehilfe, Syndrom, Rugby
Quelle: www.bild.de
Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
Refresh |<-- <-   1-14/14   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen ganz erlich   
 
+38 | -1
 
ANZEIGEN
25.01.2012 09:46 Uhr von Micha23
Jeder sollte selber entscheiden können wann er Sterben möchte

Unsere Haustiere erlösen wir von weniger
Kommentar ansehen Wie das in England ist   
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
25.01.2012 09:55 Uhr von LLCoolJay
weiß ich nicht. Aber hier in Deutschland gibt es die Möglichkeit zur "Beihilfe am Selbstmord".

Wenn der Sterbende vorher den Helfenden darum bittet und dies durch Zeugen oder schriftlich bestätigt wird, kommt der Helfende zwar trotzdem vor Gericht, geht aber straffrei aus da er auf Wunsch des Sterbenden gehandelt hat.
Kommentar ansehen oder sie sind mal ein bisschen intelligent und ...   
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
25.01.2012 09:59 Uhr von davidflo
... fliegen den armen teufel doch einfach in ein land wo es erlaubt ist - günstiger, einfacher, humaner als zu klagen und damit zur presse zu gehen ist das allemal -> z.B.: http://www.exit.ch/...
Kommentar ansehen @Micha 23   
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
25.01.2012 09:59 Uhr von ladyinpink
Seh ich ganz genauso wie du.

Es ist einzig und allein der sterbende; der die qualen erleben muss, der alles aushalten muss.
Leider ist der egoismus der angehörigen meist so gross, weil sie den sterbenden nicht verlieren wollen oder den todkranken.

Ich finde, jeder sterbende MUSS das recht haben, für sich selbst die angenehmste weise zu wählen, selbst wenn das aktive sterbehilfe bedeutet. es ist eine qual zu sehen, wie unsere hightech medizin menschen oft zwangsweise am leben erhält...das ist einfach pervers...und dient nur des gewissensbefriedigung der angehörigen...
Kommentar ansehen Ich denke genau wie Micha23   
 
+10 | -0
 
ANZEIGEN
25.01.2012 10:03 Uhr von Starbird05
Es soll jeden selber überlassen werden.....

Ich möchte z.B. auch nicht, nach einen Autounfall mit Hirnschaden am Leben erhalten werden.

Wenn man nichts mehr kann, nur ein Pflegefall ist..... hart ausgedrückt, dahin vegetiert... dann möchte ich sagen:
Jetzt ist Schluss, ich habe mein Leben gelebt.
Kommentar ansehen davidflo   
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
25.01.2012 10:22 Uhr von gravity86
ganz so einfach ist das leider nicht. Je nach Gesetzgebung würde die Frau sehr wahrscheinlich trotzdem dafür belangt werden, wenn sie wieder zuhause angekommen ist. Kenne zwar das englische Gesetz nicht aber hier in deutschland ist es so, dass deutsche Gesetze für deutsche Staatsbürger auch im Ausland gelten. Kannst nicht einfach mit deiner Frau ins Ausland fahren (wo, zb. Steinigung wegen Fremdgehen erlaubt ist (nur mal so als blödes Beispiel)), sie dort killen, zurückkommen und sagen "ist aber nicht hier passiert..." ^^
Kommentar ansehen @gravity86   
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
25.01.2012 10:51 Uhr von BastB
Die Frau führt das ja nicht aus, es wäre ja ihr gutes Recht, ihren Mann in die Schweiz zu begleiten. Was dann passiert, würde der Mann völlig alleine entscheiden, es seit denn, dass seine Frau die Vormundschaft über ihren Mann hat.
Über diese Organisation gibt es auch eine interessante Doku über einen Mann, der unter Depressionen litt, sonst aber völlig gesund war und dort aktive Sterbehilfe bekommen hat.
Kommentar ansehen @Stuart22   
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
25.01.2012 11:03 Uhr von Starbird05
Das ist kein leichtes Reden....
Ich stand schon mal kurz vor dem Tod, ich weiß wovon ich rede.

Mit meiner Familie haben wir das Thema schon mehrfach besprochen....

Es gibt halt Menschen, die logisch denken können... was Du anscheinend nicht kannst.
Kommentar ansehen @stuart22   
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
25.01.2012 11:25 Uhr von Zisch
Du hast auch leicht reden. Weisst du wie man sich fühl wenn man absolut NICHTS mehr tun kann? Alles was man im Leben gemacht hat nicht mehr möglich ist. Mit niemandem mehr reden kann?!

Ich weiss es nicht, aber du sicherlich auch nicht.

Und das ist eben der Punkt. Der eine mag ja vllt mit sowas umgehen können, aber andere (mich eingeschlossen) könnten das nicht.
Kommentar ansehen @stuart22:   
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
25.01.2012 11:34 Uhr von ladyinpink
du bist doch irgendwie hohl oder....

deine aussage bestätigt den egoismus der angehörigen in so einem falle. du sagst; es sind die angehörigen, die dannach weiterleiden.
damit gibst du es zu, die angehörigen leiden dannach.

denkst du auch nur eine minute an die, die dahinvegetieren...

ich kann dich mal auf ein palliativstation einladen, welche wir im studium besucht haben oder noch in ganz andere abteilungen....du hast keine ahnung von nichts...
Kommentar ansehen BastB   
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
25.01.2012 12:12 Uhr von gravity86
ja ok, da hast du Recht - Sie müsste m.E. dennoch tierisch aufpassen, dass sie nicht wegen Hilfeleistung o.Ä. belangt wird, wenn er selber ja kaum noch etwas machen kann... Vielleicht geht es den beiden ja auch ums Prinzip und wollen eben nicht ins Ausland sondern dieses Recht in England durchsetzen. Ich fände es jedenfalls richtig, wenn er darüber selber entscheiden könnte ohne dafür das Land verlassen zu müssen...
Kommentar ansehen ....   
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
25.01.2012 14:31 Uhr von ZiemlichBelanglos
Arme Sau! Aber man wird sicher ein Gerichtsurteil zu Ungunsten seinem Wunsche beschließen, nach dem allseits beliebten und angeführtem Argument, er nehme am Leben teil! Es soll Menschen geben, die das nicht wollen. Aber auf die wird gesch*****. Dabei geht es aber nicht um irgendeine Würde oder den vermeintlichen Suizid, der ja sooooo schlimm und grausam ist, sondern um das Geld, dass man noch aus den "am-Leben-Teilnehmenden" pressen kann. Menschenrechte, Würdiges Abtreten? Das interessiert doch niemanden. Die Doppelmoral aller Institutionen stinkt zum Himmel. Allein ums Geld dreht sich die Welt!

@stuart22
Ooooh, die armen Angehörigen....die tun mir ja soooo leid. Die leiden ja so arg, schlimm das... egoistische Schweine sinds, anstatt dass sie gute Christen sind und sich freuen, dass der Leidende erlöst wurde, suhlen sie sich in dem vermeintlichen Leid, in der "Lücke", die der Tode hinterlassen hat....und wenn jmd. schon von sowas wie einer "Lücke" redet, nimmt er den Toden auch eher als Besitz, denn als Menschen war!


Meines Erachtens nach soll jeder frei wählen können, wann er gehen möchte, aber durch das monetäre System sind wir dazu angehalten, nicht zu gehen, da man ja selbst aus dem Sterbevorgang noch Profit schlagen kann. Und solange man aus etwas Profit schlagen kann und dieses Etwas vernichtet wird, macht man sich strafbar! KRANKE WELT!!!

[ nachträglich editiert von ZiemlichBelanglos ]
Kommentar ansehen @Stuart22   
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
25.01.2012 16:42 Uhr von Kaputt
"der sterbende ist der egoist,nicht die Angehörigen.Die leiden nämlich nach seinem Tod während er nichts mehr spürt,die feige Sau... "

Ich glaub, du spürst auch nichts mehr. So oberhalb des Halses mein ich.
Kommentar ansehen ...   
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
26.01.2012 11:20 Uhr von el.dorado
Also ich kann mir sehr gut vorstellen, wie der Mann sich fühlt, da ich mehrere Wochen in einem Zustand verbrachte, der mit dem Locked-in Syndrom vergleichbar ist. Hätte es keine Aussicht auf Besserung gegeben hätte ich auch sterben wollen. Von daher ist es meiner Meinung nach unvertretbar, dass man Menschen in solchen Extremsituationen diesen Wunsch nicht erfüllen darf. Dass Depressionen jetzt nicht zum Freitod qualifizieren sollten ist ja eine andere Sache

Refresh |<-- <-   1-14/14   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2012 ShortNews GmbH & Co. KG

impressum | agb | archiv | quellen | shortbooks-archiv | usenet