USA: Immer mehr lokale Alternativwährungen zum Dollar
In den USA bilden sich immer mehr Gemeinschaften, die alternative Währungen zum Dollar nutzen. Gleichzeitig ist die Zahl der Nutzer von lokalen Währungen sprunghaft angestiegen.
Die Politikwissenschaftlerin Loren Gatch von der University of Central Oklahoma erklärt dazu, dass in vielen Bereichen das Vertrauen in die Zentralwährung Dollar verloren gegangen ist. Viele Menschen und Organisationen suchen daher Möglichkeiten sich der Wirtschafts- und Finanzkrise zu entziehen.
In einigen Bundesstaaten wurde derweil offen über die Wiedereinführung einer Gold- oder Silberwährung nachgedacht. Das Drucken von Papiergeld ist den Bundesstaaten in den USA verboten. Die Verfassung verbietet aber nicht die Einführung eines eigenen Münzgeldes.