24.01.12 20:12 Uhr
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Expertenbericht: 20 Prozent aller Deutschen sind antisemitisch eingestellt

Ein jüngst abgeschlossener Bericht zum Thema "Antisemitismus in Deutschland" für den Bundestag brachte ein erschreckendes Ergebnis ans Tageslicht: Demnach sei jeder fünfte Deutsche antisemitisch eingestellt.

Das "die Juden zu große finanzielle Macht" hätten, meint so jeder Fünfte. Überdies würden in den Menschen eine "schlichte Unwissenheit" und "tief verwurzelte Klischees" stecken, diese Vorurteile nicht nur bei Randgruppen, sondern in der breiten Masse vorherrschten.

Der Bericht besagt zudem, dass die Judenfeindlichkeit etwa in Spanien und Polen ähnlich hoch seien wie in Deutschland. Wenige Tage nach dem 70. Jahrestag der Wannseekonferenz sei so ein Ergebnis ein Armutszeugnis, so eine deutsch-jüdische Zeitung.


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WebReporter: Giagl
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Prozent, Deutsche, Bundestag, Bericht, Antisemitismus, Juden
Quelle: www.israelheute.com

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2012 20:12 Uhr von Giagl
 
+17 | -15
 
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Das Ergebnis wäre wenige Tage VOR dem Jahrestag auch nicht anders gewesen. Genauso gibt es übrigens Ressentiments gegenüber allen möglichen Minoritäten in Deutschland, nur hört man darüber nichts, weil diese Leute keine Lobby haben und die Juden am lautesten herumkrakeelen

[ nachträglich editiert von Giagl ]
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24.01.2012 20:22 Uhr von Rechthaberei
 
+41 | -13
 
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Gibts eigentlich auch mal ein Bericht wieviel: Prozent der Juden antideutsch eingestellt sind? Immerhin gibts ja schon jede Menge Antideutsche unter den Urdeutschen:

http://de.wikipedia.org/...


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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24.01.2012 20:26 Uhr von Lucianus
 
+30 | -7
 
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wie es derzeit mit der Jugend aussieht weiss ich nicht.

Aber 20 % würde bedeuten jeder 5te.
Und das kann ich zumindest in meinem Bekanntenkreis, mich eingeschlossen, deutlich verneinen.

Mich nervt Israel, mit ihrem gehabe aber das hat nichts mit dem Glauben zu tun. Ich finde auch Amerika arg Grenzwertig in ihrem gehabe.

Es gibt eine andere "Glaubensrichtung" bei der ich min. 20% Abneigung deutlich eher vermuten würde.
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24.01.2012 20:29 Uhr von BoscoBender
 
+20 | -10
 
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Aber das Bild muss nicht sein Das gehört hier nicht her....
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24.01.2012 21:26 Uhr von TheDisturbedX
 
+11 | -1
 
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ZdJ: Institution die nur am rumheulen ist, ohne die eigentlichen Interessen der Juden zu vertreten.
Beispiel: Als Sarazin sagte, es gäbe das Judengen, war der ZdJ mal wieder empört und hat sich medienwirksam darüber echauffiert.
Komischerweise äußerten aber viele Juden, sie wären stolz auf ihr "Judengen", da sie ja nicht nur eine Religion, sondern auch ein Volk sind (wird ja mütterlich vererbt).

Israel: Vorposten und Marionette der USA im Nahost, die aggressive Politik führt (Also hier Anti-Israel im Sinne als politische Instanz, nicht als jüdischer Saat).

Juden: Ein Volk, dass seine ganze Geschichte lang gelitten hat und oft verfolgt wurde, besonders im Mittelalter.
bis zum Ende des 19. Jahrhundert war Antisemitismus gang und gebe und auch heute sind Vorurteile weit verbreitet.Trotzdem haben sie immer dagegen gekämpft und bis heute durchgehalten.
Es versteht sich von selbst, dass es Menschen aus Fleisch und Blut genau wie wir auch sind und keine "Untermenschen".

Ich wette, in der Statistik würde ich zu den 20% zählen, da Anti-Israel und Anti-ZdJ.
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24.01.2012 22:10 Uhr von georgygx
 
+13 | -11
 
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und ich bin einer davon!

was die regierung in israel macht ist mehr als nur menschenverachtend.


was erwarten die leute ?
dass man israel für jeden mord noch mehr liebt ?

für mich hört sich das so an als hätten die juden jetzt wegen den völkermorden der nazis freifahrtscheine und dürften verbrechen begehen...

ansich egal ob jude, moslem oder christ
solange die menschen grausam sind, ist jede religion nur eine billige ausrede
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24.01.2012 22:20 Uhr von Speckter
 
+5 | -11
 
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lukulus: schöne ausrede.
sehr viele deutschen die ich kenne habe was gegen juden.
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24.01.2012 22:56 Uhr von NGC4755
 
+5 | -2
 
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Als antisemitisch eingestellt ist so einfach zu: sagen.
Doch man muß den Unterschied machen zwischen Normalen Menschen die da wohnen und der Regierung dieses Landes! Ich bin kein antisemit kann aber die vorgehensweise der Regierung dort nicht gutheißen und übertriebenen Religionswahn (egal welche Religion) kann ich auch nicht abhaben.
Aus diesem Grund würde ich bei so einer Statistik trotzdem unter den 20% landen, weil diese Institute die solche Statistiken erstellen nicht unterscheiden können.
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24.01.2012 23:50 Uhr von JesusSchmidt
 
+5 | -5
 
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ursache bekannt: seit die npd als guerillia-marketing-aktion den zentralrat erfunden hat, hat sich der judenhass in deutschland vervielfacht. ;)

mal im ernst: seit bald 70 jahren wird jegliche kritik an israelischen/jüdischen aktionen mit "holocaust! holocaust! böse deutsche! du du du!" vom tisch gefegt und die brd darf immernoch zahlen. als wenn das noch nicht reicht, meldet sich der zdj andauernd ungefragt zu irgendwelchen vermeintlich seine interessen betreffenden themen und jammert und nörgelt nur rum. koksende schleimbolzen wie friedman tragen auch nicht gerade zur völkerverständigung bei...

ist man eigentlich als feind jeglicher religion automatisch auch antisemit? dann wäre das nichts schlimmes...
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25.01.2012 00:46 Uhr von lastfirst
 
+3 | -0
 
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Und 80% nicht: Es hat den Anschein, dass eine gewisse Meinung/Einstellung vorliegt und diese durch die Art der Berichtserstattung zum Ausdruck gebracht werden soll.
Der Verfasser wählte die Begriffe "jeder Fünfte" nicht etwa 20%, da hieraus schnell der Umkehrschluss gezogen werden kann, dass 80% nicht so denken.

Ich denke das zu große finanzielle Macht auch den Deutschen und Amerikaner nachgesagt wird. Und wenn es so ist? - Wo ist das Drama in dieser Aussage? Gemünzt auf die Juden jedoch ein Skandal.
Laut Quelle bezieht sich diese "jeder fünfte" auch nur auf die finanzielle Macht Frage. Ich kann hier keine feindliche Handlung erkennen.

Und wieder wird jeder Jude zum Semiten gemacht. Das spricht schon für sich.

Ich mach keinen Unterschied zwischen Rassen, Glauben und Völkern - jedoch zwischen gut und böse. Und das befindet sich überall.
Man muss nur die Personen sehen und nicht woher sie kommen, sonst wird das Volk zum Täter gemacht.

[ nachträglich editiert von lastfirst ]
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25.01.2012 02:59 Uhr von Botlike
 
+5 | -4
 
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zu viel finanzielle Macht?? Steven Spielberg, Mark Zuckerberg und William Shatner sind haben viel Geld. Und jetzt? Es gibt sehr wenig, was mir so egal ist wie der Umstand, dass es sich hierbei um Juden handelt. Was soll das denn bitte ändern, wenn der Besitzer von Edeka auf einmal Jude ist? Kein Schweinefleisch mehr in den Regalen? Wann verstehen die Leute endlich, dass hier in unserer westlichen Welt keine Gefahr von Religionen ausgeht?

Wie schwer kann das sein, eine Religion zu akzeptieren, solange sich ihre Anhänger an westliche Gepflogenheiten halten (z.B. sowas wie "in die Luft sprengen ist verboten", "du darfst keinen umbringen, weil er deine Schwester beleidigt hat" oder "Teufelsaustreibungen mit roher Gewalt sind nicht gut")?

Und gerade das Judentum ist nun wirklich keine aggressive und auf zwanghafte Verbreitung ausgelegte Religion. Und selbst wenn die Hälfte aller Deutschen auf einmal jüdisch wäre, dann essen die halt kein Schwein. Na und? Ich schon, da hindert mich doch keiner dran...
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25.01.2012 03:02 Uhr von Botlike
 
+0 | -2
 
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Achja und das mit den 20% kann ich auch absolut nicht bestätigen. Mag vielleicht auch abhängig vom Bildungsniveau sein. Habe in meinem Leben erst 2 Antisemiten kennengelernt bzw. Nazis kennengelernt.
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25.01.2012 07:22 Uhr von Logopogo
 
+4 | -2
 
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Kommt ja auch drauf an, wie man antisemitisch definiert...

ich kenne in meinem Bekanntenkreis auch niemanden, der judenfeindlich ist.

Und nur weil man mal einen "Judenwitz" erzählt oder drüber geschmunzelt hat, ist man ja noch lange kein Antisemit.

Jeder lacht über Blondinenwitze und trotzdem ist nicht jeder "blondinenfeindlich"...

Ich find Friedman auch widerlich und den ZdJ nervig und heulsusig aber ich bin trotzdem kein Antisemit.
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25.01.2012 12:03 Uhr von Maverick Zero
 
+4 | -1
 
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Brauchbares Bild: Jetzt müsste man zu diesen 20% noch ermitteln, wieviele davon "Migrationshintergrund" haben. Dann bekommt man ein brauchbares Bild von der Situation.

Darüber hinaus: Man muss hier auch - zumindest teilweise - den Schulen die Schuld geben. Schüler werden heutzutage bis zum Verrücktwerden in der Schule mit der Thematik bombardiert. Dass manche dabei dann abschalten oder in Form einer Bewältigungsreaktion sich über die Thematik lustig machen ist dann nachvollziehbar.
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25.01.2012 14:03 Uhr von GASTX
 
+1 | -5
 
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Achja Schaut euch die Juden an wie sie mit den Deutschen umgehen


http://www.youtube.com/...
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25.01.2012 15:45 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Israeli demonstrieren auf dem Rothschild-Platz: Nach dem Verlassen der Juden aus ihrer Stammheimat mußten sie sich an die Gegebenheiten anpassen, die vor Ort für sie möglich waren. In Osteuropa oder auch in der arabischen Welt gab es nicht sehr viele reiche Juden. Das war anders in Deutschland und wohl auch in anderen westeuropäischen Ländern, wo ihnen u.a. die gesellschaftlich nichtangesehene Geldverleihe als Erwerbsmöglichkeit zugewiesen wurde. Wenn sich dadurch im Verlauf von Jahrhunderten große Vermögen angehäuft haben, hat dies einen kulturellen Hintergrund. In Osteuropa waren die Juden arm, als sie nach Auschwitz geschickt wurden.
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26.01.2012 22:52 Uhr von sooma
 
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Schon allein das Wort "antisemitisch" ist Kokolores.

wiki: "Als Semiten werden (historische) Völker bezeichnet, die eine semitische Sprache sprechen. [...] Demnach gehören zu den Semiten die Äthiopier, Araber, Hyksos, Malteser, Minäer, Sabäer, Ostsemiten, Akkader, Babylonier, Assyrer, Amoriter, Ammoniter, Aramäer, Hebräer, Kanaaniter, Moabiter, Nabatäer, Phönizier, Samaritaner und Syrer. [...] Heutige semitisch-sprachige Völker sind z. B. Araber, Israelis und Malteser. Der Sammelbegriff „Semiten“ wird aber eher in Bezug auf die historischen Völker verwendet."

Dann gilt also für mich: Mit Toten hab ich nichts am Hut, aber die Politik Israels sehe ich kritisch. Mit Hass gegen einzelne Personen hat das nichts zu tun!

Ich finde es auch nicht erschreckend, dass 80% nicht "antisemitisch" eingestellt sind...
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27.01.2012 21:19 Uhr von CCleaner
 
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"sind doch bald 45 % aller Deutschen eigendlich..": Manche Menschen leben wirklich in einem Paralleluniversum.
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28.01.2012 00:41 Uhr von K-rad
 
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Wahrscheinlich tragen viele Deutsche: das Nazi-Gen in sich. Wir könnten ja mal Herrn Sarrazin bezüglich dieser Thematik kontaktieren. Er ist auf diesem Gebiet doch Experte. Wenn er diese "Deutsche tragen das Nazi-Gen" Erkenntniss dann in einem Buch niederschreiben würde und es in Israel veröffentlichen würde , dann wäre es sicher auch ein großer Erfolg.

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