24.01.12 19:47 Uhr
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Ex-IWF-Volkswirt fordert mehr staatliche Investitionen

Laut Kenneth Rogoff, Ökonom und Harvard-Professor, sind die herkömmlichen ökonomischen Modelle, die seit Jahrzehnten die Denkweisen beherrschen, gescheitert. Die Kernaussagen dieser sind vor allem die Möglichkeit des Marktes selbst alles zu regeln und staatliche Einflüsse zu vermeiden.

Dies funktionierte ganz gut bis der Schock kam und zeigte dass der Markt sich eben nicht von alleine regelte, so Rogoff. Er empfiehlt zum Beispiel den USA sich nicht so sehr auf den Privatkonsum zu versteifen, sondern vor allem in das Bildung- und Sozialwesen zu investieren.

Gleichzeitig dämpft er aber die Erwartungen: "Es wird viel leichter sein, das bestehende System zu attackieren, als ein solides, neues System aufzubauen."


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WebReporter: masteroftheuniverse
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: IWF, Investition, Ökonom, Volkswirt
Quelle: www.handelsblatt.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2012 19:47 Uhr von masteroftheuniverse
 
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dem kann man nur zustimmen und es ist gut das es noch andere stimmen gibt als jene die immer nur nach privatisierung rufen.
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24.01.2012 22:48 Uhr von Zitronenpresse
 
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Wie soll man das wohl verstehen? "Es wird viel leichter sein, das bestehende System zu attackieren, als ein solides, neues System aufzubauen."

Rät er nun, den leichten weg zu gehen??

Ich fürchte das wird nicht gehen, und mit ein paar Staatlichen Investitionen lässt sich nix mehr machen. Ein total unkontrollierter Kapitalismus, das hat der Mann schon richtig erkannt, ist ein Extrem: Wenn zB Bankmanager soviel verdienen, wie alle Lehrer des Staates New-York zusammen, muss das System zwangsläufig zusammenbrechen!!

Mit einer Investition ins Bildungssystem löst man da genau garnix! In einem solchen Fall ist die Funktion des Geldes an sich ad absurdum geführt, da die Einen erhebliche Werte aus dem System schöpfen, jedoch nicht die entsprechende Leistung entgegenbringen. So wird den ehrlich arbeitenden Leuten die eigene Arbeit nicht gerecht bezahlt.

Ein Kommunismus ist ebenfalls ein Extrem und hat seine ganz eigenen Probleme.

Was wir brauchen ist ein ausgeglichener Weg der Mitte! Wer arbeitet erhält Geld, wer viel arbeitet kann auch Reich werden, aber Superreiche darf es nicht geben (können!), da niemand soviel arbeiten kann. Jegliches abziehen von Geld aus dem System mit legalen, oder Illegalen Mitteln, bei dem die Menge des Geldes in keinem Verhältnis zur Arbeit steht, muss eisern bestraft werden!

Klar ist das ein Aufbau eines neuen Systems und es es natürlich nicht einfach (die Verursacher müssen natürlich knallhart enteignet werden...)

Die Behauptung "Es wird viel leichter sein, das bestehende System zu attackieren, als ein solides, neues System aufzubauen." ist ebenso wenig hilfreich, wie seine Vorschläge.
Es sei denn man ist an einer Lösung nicht interessiert...

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