Ex-IWF-Volkswirt fordert mehr staatliche Investitionen
Laut Kenneth Rogoff, Ökonom und Harvard-Professor, sind die herkömmlichen ökonomischen Modelle, die seit Jahrzehnten die Denkweisen beherrschen, gescheitert. Die Kernaussagen dieser sind vor allem die Möglichkeit des Marktes selbst alles zu regeln und staatliche Einflüsse zu vermeiden.
Dies funktionierte ganz gut bis der Schock kam und zeigte dass der Markt sich eben nicht von alleine regelte, so Rogoff. Er empfiehlt zum Beispiel den USA sich nicht so sehr auf den Privatkonsum zu versteifen, sondern vor allem in das Bildung- und Sozialwesen zu investieren.
Gleichzeitig dämpft er aber die Erwartungen: "Es wird viel leichter sein, das bestehende System zu attackieren, als ein solides, neues System aufzubauen."