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Zum 300. Geburtstag: Christian Wulff äußert sich kritisch zum "Alten Fritz"

Ob König Friedrich II. von Preußen diese Geburtstagslaudatio zu seinem 300. Ehrentag wohl gefallen hätte? Christian Wulff distanzierte sich in seiner Ansprache zum Jubiläum des berühmten Monarchen unmissverständlich vom Tun des mythenumrankten Herrschers und Feldherrn.

Der Bundespräsident warnte davor, den Preußenherrscher zu einer Lichtgestalt zu verklären. Ihm sei kein Preis zu hoch gewesen, um einen ruhmreichen Sieg zu erlangen. Dafür habe Friedrich II. bereitwillig Tausende von Menschen geopfert.

Friedrich II. sei von den Nationalsozialisten als Ikone missbraucht worden. Heute sei er ein "Vorbild, Trugbild und Zerrbild der preußischen Geschichte". Die Gedenkfeier hatte heute auf Schloss Sanssouci in Potsdam begonnen. Unter Anderem wurden Kränze, Blumen und Kartoffeln am Grabe beigelegt.


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WebReporter: s3xxtourist
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Geburtstag, Christian Wulff, Nationalsozialismus, Sanssouci, Friedrich der Große
Quelle: www.n24.de
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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2012 18:36 Uhr von s3xxtourist
 
+21 | -3
 
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Man muss Friedrich als Kind seiner Zeit betrachten. Natürlich wäre er nach heutigen Verständnis ein Despot.....dazumal war er aber eher einer der humaneren Herrscher..
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24.01.2012 18:49 Uhr von Rechthaberei
 
+15 | -6
 
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Sagt ausgerechnet ein Bundespräsident dessen: Partei immer noch ein C im Namen hat und die heutigen Kreuzzüge unterstützen muß.
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24.01.2012 18:52 Uhr von masteroftheuniverse
 
+24 | -0
 
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das war schon immer seine paradedisziplin: andere kritisieren
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24.01.2012 19:11 Uhr von Pils28
 
+24 | -0
 
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Stammt von Friedrich nicht der Satz: "Ich bin der erste Diener des Staates" oder sowas? Nein, das kann ein Wulff gar nicht gutheißen!
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24.01.2012 19:11 Uhr von Alh
 
+18 | -0
 
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Dieser: Wulff ist sowas von daneben und überfällig um "abgetreten" zu werden. Das Volk äußert sich mittlerweile kritisch zum C. Wulff.
"Ihm sei kein Preis zu hoch gewesen, um einen ruhmreichen Sieg zu erlangen. Dafür habe Friedrich II. bereitwillig Tausende von Menschen geopfert".
Hm, hat er da etwa von sich selber gesprochen?
Nur dass ein Wulff bereitwillig Millionen von Menschen opfert und kein Preis ist ihm zu hoch um gekauft zu werden, dieser korrupte Betrüger und Lügner.
Weg mit Wulff!!! Weg mit Wulff!!!
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24.01.2012 19:37 Uhr von Aggronaut
 
+4 | -0
 
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masteroftheuniverse: stimmt nicht, ich zitire

"Der Islam gehört zu Deutschland"

von kritik also keine spur
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24.01.2012 20:33 Uhr von -Thore-
 
+3 | -0
 
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schon merkwürdig: Eigentlich müßte Wulff doch den "Alten Fritz" loben.

Wie sagte Wulff... "Der Islam gehört zu Deutschland"

Hat unser Bundespräsident so wenig Wissen um die Geschichte, dass er nichts über Friedrich II weiß?

"""alle Religionen Seindt gleich und guht wan nuhr die leüte so sie profesiren Erliche leüte seindt, und wen Türken und Heiden kähmen und wolten das Land Pöpliren, so wollen wier sie Mosqueen und Kirchen bauen." - Rand-Verfügung des Königs zum Immediat-Bericht des General-Directoriums. Berlin 1740 Juni 15""

Quelle zum nachlesen: http://de.wikiquote.org/...(Preu%C3%9Fen)

Irgendwann wird hoffentlich auch Wulff mal gehen.

edit:
der link funkt nicht, also als snip
http://snipurl.com/...

[ nachträglich editiert von -Thore- ]
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24.01.2012 22:14 Uhr von Gebirgskraeuter
 
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Das ist ja wohl die Krönung...

Aber schwache, charakterlose Menschen hatten schon immer Probleme mit integeren Personen die Ideale vertraten.

Was kommt als nächstes? Wird es uns verboten vom Rotbart zu sprechen? Ich hoffe er steigt aus dem Berge hervor um uns von unseren Politdarstellern zu befreien.
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25.01.2012 01:34 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -0
 
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In Libyen ist die Demokratie auch lieber über Leichen gegangen als das man es friedlich lösen wollte.
Nur gibts in den Demokratien keinen den man zur Verantwortung ziehen kann weil ja die Politiker ja ganze Völker repräsentieren obwohl sie hintenrum ganz anderen Leuten gehorchen..
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25.01.2012 14:55 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -0
 
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Die Kritik ist durchaus berechtigt! Bei aller gerechtfertigten Kritik an Wulff: Friedrich II. wird tatsächlich zu Unrecht als fortschrittlicher Herrscher angesehen. Zwar war er wirklich blitzgescheit und in vielerlei Hinsicht begabt, hat aber während seiner gesammten Herrschaft Wasser gepredigt und Wein getrunken. Auch den Feudalklüngel hat er z.B. reichlich gefördert. Das ist nicht sonderlich aufklärerisch.

Und mit Voltaire hat er sich zerstritten. Schon von daher kann der Alte Fritz im aufklärerischen Sinne nichts getaugt haben. ;-)
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25.01.2012 17:22 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -0
 
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"hat aber während seiner gesammten Herrschaft Wasser gepredigt und Wein getrunken. Auch den Feudalklüngel hat er z.B. reichlich gefördert."

Was ist da der Unterschied zu heute?^^
Während man unten immer weniger hat haben die oben immer mehr.
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25.01.2012 18:52 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -0
 
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@CoffeMaker: -- "Was ist da der Unterschied zu heute?^^
Während man unten immer weniger hat haben die oben immer mehr."

Vermutlich feiert man ihn von offizieller Seite daher so euphorisch... ;-)
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26.01.2012 08:44 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+1 | -0
 
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Bundespräsident gefällt mir immer besser selbstverständlich hat der Mann recht.

Friedrich II. wäre heute so etwas, wie ein Kriegstreiber. Dagegen ist G.W. Bush wie ein Waisenknabe.

Nun waren Ludwig XV. oder Maria Theresa in Wien auch nicht gerade zart besaitet. An der Geschichtsklitterung Kohlerscher Art ändert dies allerdings nichts. Abgesehen davon steht und fällt das Denkmal Friedrich II. mit dem 7-jährigem Krieg - und den hat er nun mal nur ganz knapp - aufgrund eines Zufalles - (Zarin Elisabeth starb 1762) gewonnen. Militärisch wäre da sonst nicht viel zu machen gewesen.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]

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