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Ostsee: Forscher entdeckten Mikrobe, die Ausbreitung der Todeszonen verhindert

Mikrobiologen haben ein Bakterium entdeckt, das in der Ostsee und dem Schwarzen Meer vor der Ausbreitung von giftigen und sauerstoffarmen Wasserzonen, sogenannte Todeszonen, schützt.

Die Mikrobe verzehrt giftigen Schwefelwasserstoff und entgiftet so den Meeresboden. Das Bakterium Sulfurimonas gotlandica fanden die Forscher in der Ostsee und züchteten es, um seine Eigenschaften im Labor untersuchen zu können.

Die Mikrobe verzehrt nicht nur Schwefelwasserstoff, sie vernichtet auch Nitrat aus Stickstoff. Damit trägt sie dazu bei, die Überdüngung des Wassers zu verhindern. Ebenso besitzt sie feine Sensoren, wodurch sie sich gezielt an ihre Umwelt anpassen kann.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Ostsee, Bakterium, Ausbreitung, Mikrobe, Meeresboden
Quelle: www.scinexx.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2012 14:11 Uhr von architeutes
 
+27 | -0
 
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Das hört sich doch gut an , hoffentlich kann man das mal
nutzen . Wer mag schon immer nur schlechte News.
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24.01.2012 14:26 Uhr von lealoKay
 
+20 | -0
 
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zum glueck: gibts lebewesen, welche sich um das wohl der natur kuemmern, wenn wir es schon nicht tun ^^
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24.01.2012 15:57 Uhr von emilklopfenstein
 
+8 | -4
 
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An sich ein interessanter Artikel, nur der Satz: "sie vernichtet auch Nitrat aus Stickstoff" ist natürlich Habakuk!
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24.01.2012 17:34 Uhr von