Protest gegen Haftbedingungen: 400 kirgisische Gefangene nähen sich den Mund zu
In Kirgisien sind die Zustände in den Gefängnissen unhaltbar. 400 Häftlinge haben nun mit einer drastischen Maßnahme dagegen protestiert und sich den Mund zugenäht.
Die Sprecherin der Gefängnisaufsichtsbehörde, Eleonora Scherschenalijewa, teilte mit, die Gefangenen seien nun nur noch in der Lage, flüssige Nahrung zu sich zu nehmen.
Weitere Hunderte von Gefangenen befinden sich zudem im Hungerstreik. In den Haftanstalten Kirgisiens herrscht notorische Überfüllung und immer wieder brechen dort Krankheiten aus.