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Irak: Nach Abzug der US-Truppen versinkt das Land in Chaos und Gewalt

Kaum haben die letzten US-Soldaten den Irak verlassen, versinkt das Land des gestürzten und hingerichteten Diktators Saddam Hussein in Gewalt und Chaos.

So nimmt der Machtkampf zwischen Sunniten und Schiiten immer blutigere Ausmaße an. Bei einer ganzen Reihe von Anschlägen sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen, weitere 61 wurden zum Teil schwer verletzt.

Auf einer Seite im Internet verkündeten indes sunnitische Extremisten, man wolle "das Blut in Strömen fließen lassen". Seit im Dezember vergangenen Jahres die Amerikaner den Irak verlassen haben, versinkt das Land im Chaos und einer schweren politischen Krise.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Irak, Gewalt, Land, Chaos, Abzug
Quelle: www.n-tv.de

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2012 12:41 Uhr von Katzee
 
+65 | -7
 
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Hat irgendjemand: etwas Anderes erwartet? Es war von Anfang an klar, dass, sobald der Diktator verschwindet, der das 3-Volksgruppenland mit Gewalt zusammenhielt, der Krieg unter diesen 3 Volksgruppen (Sunniten, Schiiten und Kurden) losbrechen würde. Nicht, dass ein ungebildeter Möchtegern-Friedenbringer und Öleinkassierer wie Bush jr, und seine verblendeten Think-Tank-Terroristen auf die warnenden Stimmen gehört hätten. Nun haben wir den Salat, denn wieder einmal darf der Rest der Welt ausbaden, was die Amis verbockt haben. Ach ja: Somalia läßt grüßen.
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24.01.2012 12:50 Uhr von SystemSlave
 
+26 | -9
 
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Da war Saddam ja noch das kleiner über: Es hieß zwar das er Grausam war aber was war davon alles Propaganda, aber es war bestimmt das kleiner übel er hatte die Rivalen zusammen getrieben und für ruhe gesorgt. So war es in Libyen auch.

Das hätten die Amis doch her vorsehen müssen, vielleicht ist auch gewollt das dort keine starken eigenständigen Länder überleben dürfen. So sind die im Irak erstmal mit sich selbst beschäftigt und nicht in der Lage sich außenpolitisch zu engagieren. Wer weiß wer weiß, aber einen faden bei Geschmack haben die Demokratisierens versuche der Amis immer.

Irak, Afghanistan und Libyen versinken im Chaos nach dem die Amis da waren und den Menschen "helfen" wollten kann das Zufall sein?

Wie viele unschuldige müssen noch im Namen der Freiheit und Demokratie sterben? Iran? Syrien?
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24.01.2012 12:56 Uhr von architeutes
 
+12 | -16
 
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@Katzee: "nun haben wir den Salat" warum denn wir , wenn sie sich
zerfleischen wollen hindert niemand sie darann , wie denn ?
Die ganze Region ist immer schon ein einziger Kriesenherd.
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24.01.2012 13:17 Uhr von RoB-D
 
+15 | -10
 
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haha: Ûnd jetzt? hat jemand was anderes erwartet ? eher weniger!

Religion ist Schwachsinn kein Krisenherd !!! aber lasst sie mal unter gehen denn sie glauben ja das Allah ihnen hilft vielleicht werden sie dann mal wach

[ nachträglich editiert von RoB-D ]
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24.01.2012 13:40 Uhr von K.T.M.
 
+10 | -7
 
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"Nach Abzug der US-Truppen versinkt das Land in Chaos und Gewalt"

Als ob die Lage viel besser war, als die Truppen noch im Land waren.

Vor einem Jahr starben z.B. am 18.01.2011 64 Menschen bei einem Anschlag vor einen Polizei-Rekrutierungscenter
Vor zwei Jahren starben z.B. am 01.02.2010 53 Menschen bei einem Anschlag auf Schiiten
...
Und im Moment ist es noch nicht so schlimm, wie 2006 und 2007.
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24.01.2012 13:40 Uhr von karlkutter
 
+10 | -0
 
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achnee wer hätte das gedacht.war doch zu erwarten.und bei den nächsten länder wo man "diktatoren" "abgesetzt" stehen doch schon die selben probleme an.was passiert gerade in lybien und ägypten...es gibt halt regionen die können nur mit "harter hand geführt" werden.lässt mann der demokratie einzug halten sieht mann was passiert!
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24.01.2012 13:43 Uhr von DieGardine
 
+15 | -10
 
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na und? lasst sie sich gegenseitig abschlachten, dann gibts ein paar Probleme weniger :)
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24.01.2012 13:45 Uhr von architeutes
 
+5 | -3
 
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Politik wird dort eben mit der Waffe gemacht , für eine gute
Sache zu sterben ist eben einigermaßen "normal".
Kommt ein neues Regiem rollen die Köpfe , geht ein altes
Regiem rollen die Köpfe . Sie rollen eigendlich immer wenn
sich was ändert . Aller Einfluss von außen sorgt ebenfalls
für Gewalt .
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24.01.2012 14:20 Uhr von Tobi1983
 
+15 | -6
 
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Titel muss anders lauten: Irak: Nach Einmarsch der US-Truppen versinkt das Land in Chaos und Gewalt
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24.01.2012 14:33 Uhr von hannes2010
 
+9 | -4
 
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ja. der saddam war schon ein guter, ebenso wie alle anderen, mit zu viel macht ausgestatteten diktatoren. wäre nur der alte herr hitler noch da.

also ich finde zwar auch, dass die amerikanische regierung falsch gehandelt hat, aber ich bin erschüttert wie wenig hier an die menschen, welche jahrelang terrorisiert wurden, gedacht wird.
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24.01.2012 14:55 Uhr von Dracultepes
 
+4 | -4
 
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Manche "Völker" betteln anscheinend förmlich drum mit Waffengewalt regiert zu werden.
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24.01.2012 14:56 Uhr von Phillsen
 
+6 | -1
 
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Erinnert mich an Königreich der Himmel: Auf beiden Seiten brüllen die Kriegstreiber "Gott will es...!" und die Schafe galoppieren zur Schlachtbank...
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24.01.2012 14:59 Uhr von Chris9988
 
+5 | -4
 
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Menschenleben für USA egal was dort mit den Menschen passiert,
ist den USA doch völlig latte.
Die waren da weil es dort Öl gibt,
hat aber nichts gebracht,
nun weg dort, und das nächste Land besetzen.

So lange die Aussicht besteht dort etwas zu holen,
wird eben "zum schutz der eigenen Truppen" dort auch für etwas Ruhe gesorgt.
Das ist für die USA der einzige Grund warum (so lange Sie dort sind) nicht so viel durcheinander läuft.
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24.01.2012 15:19 Uhr von snake-deluxe
 
+2 | -2
 
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und nun: möchte man am liebsten den bösen Saddam zurückhaben!
Ich bin der Meinung, das die Gefahr die nun von diesem Land ausgeht, weit größer ist als damals unter Herrn Hussein....
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24.01.2012 16:06 Uhr von uhrknall
 
+7 | -5
 
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Noch vor dem Überfall durch die Amis waren die Iraker als friedliches und gastfreundliches Volk bekannt.
Was ist passiert?

Ob auch die privaten Unternehmen aus dem Land abgezogen sind, die beim Krieg beteiligt waren?
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24.01.2012 16:48 Uhr von Perisecor
 
+6 | -7
 
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@ Katzee

"denn wieder einmal darf der Rest der Welt ausbaden, was die Amis verbockt haben. "

Genau, als Hussein an der Macht war, hat der Irak ja niemanden gestört und die Menschen, die durch ihn getötet wurden, sind ja nicht so in den Medien präsent gewesen wie es heute der Fall ist.
Und was du nicht weißt interessiert dich nicht, gell?


"Ach ja: Somalia läßt grüßen. "

Was hat denn Somalia mit dem Irak oder den USA zu tun?



@ SystemSlave

Wiedermal ein extrem menschenverachtender Kommentar von dir.

Jetzt verteidigst du sogar die Taten von Saddam Hussein als "Propaganda".


"aber es war bestimmt das kleiner übel "

Genau, denn unter ihm sind die Leute im Stillen verschwunden oder man hat direkt Kriege gegen das eigene Volk geführt. Das war natürlich viel besser als ab und an ein Anschlag.


"er hatte die Rivalen zusammen getrieben und für ruhe gesorgt"

Das nennt man dann Terror gegen die eigene Bevölkerung. Aber das ist deiner Aussage ja nicht schlimm.

Merke: Wenn Gaddafi oder Hussein ihre eigene Bevölkerung niedermetzeln, dann sind die trotzdem voll gut und toll. Machen die USA mal das, was z.B. du gefordert hast ("Abzug aus dem Irak, sofort!"), dann sind sie trotzdem voll scheiße.


"Irak, Afghanistan und Libyen versinken im Chaos nach dem die Amis da waren"

Soso. Und vorher waren diese Staaten Horte des Friedens? Mal ernsthaft, wir reden von den gleichen Staaten auf dem gleichen Planeten im gleichen Universum?


"Wie viele unschuldige müssen noch im Namen der Freiheit und Demokratie sterben?"

Wie viele Menschen muss ein Diktator noch in seinem Land töten (lassen), verfolgen oder misshandeln, bis du aufhörst, ihn zu verteidigen?


@ 1984

Ohne das "asipack" gäbe es dich garnicht. Ok, ich sehe die Vorteile dieser Vorstellung, aber der Großteil der Deutschen ist nunmal so völlig anders als du und daher eine Bereicherung für den Planeten.


@ uhrknall

"Noch vor dem Überfall durch die Amis waren die Iraker als friedliches und gastfreundliches Volk bekannt."

Ja, vor allem in Israel, der Türkei, dem Iran und Kuwait :D

Gerade in den letzteren beiden Staaten waren sogar öfter mal ganze Massen von Irakern zu besuch!
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24.01.2012 17:20 Uhr von jo-82
 
+5 | -0
 
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Tja: Religionen stiften wie man sieht überall Frieden und Glückseligkeit.
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24.01.2012 18:02 Uhr von Aggronaut
 
+3 | -2
 
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das land fällt: von einem extrem ins andere, das ist wirklich nicht verwunderlich das, dass land im chaos versinkt.

ich will saddam nicht in schutz nehmen, aber ist es unglaublich das alle staaten dabei nichtssagend zugesehen haben wie die usa da mit erfundenen beweisen einmaschiert sind.

[ nachträglich editiert von Aggronaut ]
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24.01.2012 18:03 Uhr von 1234321
 
+4 | -0
 
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Am Ende wird eine Religion übrig bleiben, der anschliessend das Land gehört.

Geht es denn nicht schon seit 5000 Jahren so ??
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24.01.2012 19:27 Uhr von buluci
 
+1 | -1
 
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Und nocheinmal: Religion ist Opium für´s Volk!
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24.01.2012 22:15 Uhr von maki
 
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Immer mal wieder fremde Länder zu überfallen, um aus wirtschaftlichen Interessen Krieg und Verderben über die Menschheit zu bringen, ist definitiv KEINE Aussenpolitik, sondern mindestens voll Assi.
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24.01.2012 22:21 Uhr von maki
 
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Und zum "bösen" Herrn Hussein: Wenn der hiesige Staat nur noch mit harter Hand zu schützen / erhalten wäre (was dank total verblöder Einwohner noch nicht nötig ist), würde auch hier mit aller Gewalt durchgegriffen werden.

Vermutlich schärfer, als die Propagandamaschinerie es einem Herrn Hussein und einem Herrn Ghaddafi (teilweise) andichtet.
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24.01.2012 23:28 Uhr von str8fromthaNebula
 
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hmm: also waffen waren dort keine soweit so gut,
aber in welcher relation stehen millionen tote und verstrahlte iraker zu ein paar gefolterten und mehreren tausend gasopfern für die sich ausserhalb vom irak und keiner interessiert, also nich so sehr um für sie in krieg zu ziehen ?mal abgesehen davon was jetz erst da losgeht..
wie war jetz nochmal der grund für den krieg ?
mittlerweile is dieser krieg schon so standart das kein mensch mehr nach den ungeklärten fragen fragt, wir leben hal tdamit verarscht wurden zu sein und können uns nebenbei noch deren perverse erinnerungsvideos reinziehen...wie war das nochmal, nach uns die sintflut ?
schwachsinn...

wir sind die sintflut !!!!!!!!!!

[ nachträglich editiert von str8fromthaNebula ]
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25.01.2012 07:21 Uhr von Asalin
 
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Nicht umsonst: hat sich die amerikanische Regierung den Titel der Weltpolizei erarbeitet, denn wir wollen mal nicht vergessen das der 2 Irakkrieg gegen die Mehrheit des UN-Sicherheitsrates von der USA und GB als Angriffskrieg geführt wurde, obwohl dies eigentlich verboten ist.

Grund für diesen Angriff waren Massenvernichtungswaffen die gegen die USA in den Einsatz gebracht werden sollten, die bis heute keiner gefunden hat.

Für mich sieht es jetzt nach zehn Jahren Afgahnistan und Irak eher danach aus, das man mit den Konflikten dort eher von den Problemen im eigenen Land ablenken wollte und dies jetzt nicht mehr nötig ist, da man ja nun den Iran als Schurkenstaat im Visier hat.

Ausserdem denke ich braucht die amerikanische Führung sicher loyale Vasallen im eigenen Land, die wenn nötig auch gegen ihre eigenen Landsleute das Feuer eröffnen und da die Söldner á la Blackwater ja schon für Frieden und Gerechtigkeit Weltweit im Einsatz sind müssen die eigenen Soldaten dafür herhalten.

Wenn man noch tiefer in die Schublade greift kann man ja auch denken das so ein feiner neuer Kriesenherd im Nahen Osten sicher ein feines Ziel für spätere Einsätze darstellt, wenn Verbündete bedroht werden und es gilt von innerpolitischen Themen abzulenken, den einige Länder haben halt mehr Phantasie als Deutscheland die nur das Amt des Bundespräsidenten demontieren können um von inneren Problemem abzulenken.

Zum Thema wenn die beiden unterschiedlichen Glaubensrichtungen des Islams es schaffen Frieden zu finden dann nur dadurch einen gemeinsamen Feind zu haben, denn das wirkt meist immer.
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25.01.2012 07:41 Uhr von Alice_undergrounD
 
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ach NACH: dem abzug der us truppen erst, vorher nicht?

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