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Frankreich: Drei ungeklärte Störfälle in drei Wochen im AKW Cattenom

Der "Stresstest" der Kernkraftwerke in Frankreich kommt zu dem Ergebnis, dass die Kernkraftwerke nachgerüstet werden müssen, aber keines abgeschaltet wird.

Am Montag kam es zu einem Alarm in Block zwei aufgrund von Rauchentwicklung und Öldämpfen. Damit gab es im Kernkraftwerk Cattenom an der Grenze zu Deutschland seit dem 5. Januar 2012 den dritten meldepflichtigen Störfall innerhalb von zweieinhalb Wochen.

Der vermutlich schwerwiegendste Zwischenfall dieser drei wurde von fehlende Durchlassöffnungen in Kühlmittelleitungen der Atommülllager der Blöcke zwei und drei verursacht. Dieses Problem wurde am 18.01.2012 entdeckt.


WebReporter: aap
Rubrik:   Brennpunkte / Schlagzeilen
Schlagworte: Frankreich, AKW, Stresstest, Störfall
Quelle: www.anti-atom-piraten.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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+4 | -3
 
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24.01.2012 00:54 Uhr von sooma
"...dass die Kernkraftwerke nachgerüstet werden müssen, aber keines abgeschaltet wird."

Und genau das war das Problem in Fukushima: dass mind. 3 Technikgenerationen aufeinandertrafen - Kompatibilitäsprobleme also vorprogrammiert.
Kommentar ansehen Nehmt das nicht für einen Störfall...   
 
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24.01.2012 01:20 Uhr von SNnewsreader
die lagern sogar radioaktives Wasser in Aussenbecken. Den Franzosen macht eben Radioaktivität nichts aus. Und da behaupten die Israelis noch das auserwählte Volk Gottes zu sein.

Immer dran denken: Essen wie Gott in Frankreich!

Noch Fragen?
Kommentar ansehen merkel ...   
 
+2 | -8
 
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24.01.2012 05:06 Uhr von iarutruk
.... sollte mal sarkosy ein intimes gespräch über die abschaltung führen.

dies könnte sich so anhören
merkel:" chérie, machen wirs mal gemeinsam?"
sarkosy:" aber selbstverständlich, aber wann und wo"
Merkel:" du in france und ich in allemagne"
sarkosy:"no,no, pardon, aber mein schniedel ist doch garnicht so lang"
merkel:" was ihr franzosen immer denkt."
sarkosy:" warum, was denkst du, mon chérie?"
merkel:" wir machen zusammen in useren ländern das licht aus."
sarkosy:" olala, du meinst die akw´s ausschalten?"
merkel:" oui chérie"
sarkosy:"das geht nicht, ok, angie, ihr dreht ab und kauft dann von uns strom. unsere akws sind ganz in ordnung, wenn man von den störfällen absieht. das können wir franzosen viel besser, als ihr deutschen."
Kommentar ansehen Der Tsunami...   
 
+0 | -1
 
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24.01.2012 10:55 Uhr von aap
Das Vorkommen von Tsunamis dieser Größe war bekannt und nicht unerwartet. Der Tsunami hat 2 Dinge gemacht: Stromausfall und Beschädigung der Notstromversorgung.
Es gibt desweiteren den Verdacht, dass beide Schäden bereits vor Eintreffen der Flutwelle eingetreten waren. In diesem Falle wäre der Tsunami nicht so bedeutend.

Wenn diese 2 Punkte zusammen kommen, Stromausfall und Versagen der Notstromversorgung, dann ist ein AKW verloren.

Das Vorkommen jedes dieser beiden Fehler ist nicht unüblich. Treffen sie zusammen, fukushimats.

Der letzte bekannt gewordene Ausfall der Notstromaggregate war ein Vorfall letzte Woche in Belgien im AKW Tihange. Dort hat man bei der monatlichen Überprüfung festgestellt, dass die Notstromaggregate nicht funktionieren.

Wäre in dieser Zeit ein externer Stromausfall eingetreten, wären wohl einige Menschen ins Schwitzen gekommen.

Kurioses:
Das erste kommerzielle nukleare Großkraftwerk in Deutschland, Gundremmingen I, erlitt aufgrund von Raureif auf Überlandleitungen einen Totalschaden.
http://is.gd/...

[ nachträglich editiert von aap ]

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