EU-Embargo: Stopp der Ölimporte aus Iran
Die Außenminister der Europäischen Union einigten sich darauf, zum 1. Juli 2012 den Import von Erdöl und weiteren petrochemischen Produkten aus dem Iran zu stoppen. Ebenso sind Investitionen in die dort ansässigen Ölfirmen, sowie Güter zur Ausrüstung des Ölsektors zu liefern untersagt.
Weiter werden Finanzsanktionen verschärft, sowie ein Großteil des Guthabens der iranischen Zentralbank eingefroren. 20 Prozent der Erdölexporte Irans gehen in die EU, somit stellt Europa einen wichtigen Abnehmer dar.
Die EU erhofft sich ein Einlenken des Landes, auch wenn gerade Griechenland 20 Prozent seines Öls aus dem Iran bezieht und somit Leidtragender ist. Seit den letzten Sanktionen des Westens ist Iran der Atombombe immer näher gekommen, obwohl weiterhin bestritten wird, Nuklearwaffen zu entwickeln.