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Zukunftsvision? - Forscher entwickeln Verpackungsfolie aus Molke

Verpackungen von Lebensmitteln sind aus vielerlei Gründen nötig, aber letzten Endes jedoch türmen sich in allen Ecken Berge von Plastikmüll. Forscher haben aber nun eine neue Idee: Folien aus Molkeproteinen.

Im Gegensatz zu den aktuell gern genutzten Mehrschichtfolien auf Erdöl-Basis nutzt die neue Idee tatsächlich Molkeproteine, wodurch die "Bio-Folie" 100-prozentig abbaubar ist.

Nötig scheint die Idee mehr denn je, denn schon für 2014 geht eine Studie von 640 Quadratkilometern "Folienbedarf" allein in der BRD aus, was ungefähr der Fläche des Bodensees entsprechen würde. Erste Tests sind bereits positiv verlaufen.


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WebReporter: DP79
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Milch, Protein, Zukunftsvision
Quelle: www.green-hype.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2012 21:11 Uhr von DP79
 
+1 | -0
 
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Die Idee ist toll, eine Folie, die quasi auf dem Kompost kann oder zumindest später auf der Müllhalde komplett abgebaut wird. Auch ohne ein Hardcore-Öko zu sein, sage ich das nur "Daumen hoch", die Idee ist top.
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23.01.2012 21:25 Uhr von Jaecko
 
+2 | -0
 
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"...von 640 Quadratmetern "Folienbedarf" allein in der BRD aus, was ungefähr der Fläche des Bodensees entsprechen würde. "

Der Bodensee hat doch mehr als 640 m² oder fehlt da irgendwo noch ne Angabe?
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23.01.2012 21:54 Uhr von NoGo
 
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640 Quadratmetern? Der Supermarkt um die Ecke hat 1000 m².
Ich denke, das sollen eher Quadratkilometer also km² sein.
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23.01.2012 22:04 Uhr von DP79
 
+2 | -0
 
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Sorry, stimmt - Quadratkilometer und nicht Quadratmeter...
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23.01.2012 22:09 Uhr von Blutfaust2010
 
+1 | -0
 
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Diese Folie: sollte mal die Deutsche Post AG für ihre Drecks-Werbung "Einkauf aktuell" verwenden. Dann müsste ich nicht mehr auf dem Weg vom Briefkasten zur Altpapiertonne die scheiß Folie entfernen und separat entsorgen.
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24.01.2012 01:12 Uhr von Seimensim
 
+3 | -1
 
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Kompostierbare Kunststoffe: Ich versteh nicht warum man Unmengen von Energie in ein Produkt stecken soll welches danach auf dem Komposthaufen landen soll?

Und überhaupt. Warum schreit die Presse immer nach Biokunststoffen? Mal davon abgesehn das es teuer ist und Anbaufächen mit Lebensmitten konkurieren müssen, wird in den Medien immer der "normale" Kunststoff (Plastik) als Buhmann angesehen. Wenn man sich überlegt das gerade mal 4% des jährlich geförderten Roh-Öls in Form von Kunststoffen verwendet werde. Scheint mir die Debatte über Kunststoffe sinnlos, was das Wiederverwerten angeht.

Man sollte mal lieber schauen das man das Öl nicht einfach zum Kamin hinaus bläßt, dass sind bei weitem über 70%

[ nachträglich editiert von Seimensim ]
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25.01.2012 10:34 Uhr von Criseas
 
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@Seimensim: Das ist so wichtig weil viel zu viel von dem Dreck in die Biospähre gerät.

Die Tiere essen das und verenden. Es baut sich nicht ab. Lieber verpuffen lassen als damit Tausende von Jahren leben zu müssen! Wir sitzen auch nichtmehr auf all dem Müll unserer Ahnen weil die es zum Glück aus abbaubaren Materialien gefertigt haben.
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27.02.2012 17:15 Uhr von Thimphu2003
 
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@Seimensim + Criseas: Seimensim: guter Einwand.

Die pauschale Verteufelung von "Plastk" ist wirklich ohne Sinn.

Beispiel:
lieber 1 kg Kunststoff für Trinkbecher hergestellt, die dann 10 Jahre halten,
als das Mehrfache an Öl einfach im Auto zu verbrennen, um Zigaretten zu holen.

Die ÖkoBilanz von Kunststoffartikeln ist zweifelsfrei besser als ihr Ruf.

Man kann natürlich auch wieder alles aus Holz, Jute, Baumwolle und Metall machen.
Was das für die Umwelt bedeuten würde, darüber machen sich sicherlich die wenigsten Leute Gedanken. Wo sollen denn diese ganzen Recourcen an- und abgebaut werden?

Gerade Kunststoffartikel aus Öl sind auf lange Sicht ökologischer als diese endlich begrenzte Recource einfach durch den Auspuff zu jagen.

Und das Tiere verenden...schlimmr. Aber wieviel pro Jahr sind denn das?
Daß muß man mal quantitativ mit der Umweltverpestung durch verbranntes Schwer- und Leichtöl, Benzin und Diesel gegenüberstellen.
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27.02.2012 17:23 Uhr von Thimphu2003
 
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zum Thema Bio-Kunststoffe die gibt es schon eine ganze Zeit.
Auch auf PLA-Basis (Polymilchsäure)

Z.B. jetzt diese Joghurt-Becher.

Problem: wer kompostiert das? NIEMAND.
Die landen genauso im normalen Müll/Gelben Sack wie alle anderen Verpackungen auch.

Oder wo soll ein Otto Normalverbraucher in der Stad bitte einen Komposthaufen aufstellen. Und für was, wenn er keinen Garten hat?
Denn getrennt gesammelt wird dieser Bio-Verpackungsabfall von Firmen nicht. Und getrennt verarbeitet erst Recht nicht. Er landet im Normalen Müll, kommt auf die Deponie oder in die Müllverbrenungsanlage.

Aber schön in der Werbung angepriesen. Man mache etwas für die Umwelt...
Völliger Quatsch. Kostet den Verbraucher nur Geld. Deshalb darf diese Firma auch per Gerichtsbeschluß nicht mehr mit diesem "Umwelt"-Slogan werben. Weil es den Verbraucher täuscht.

[ nachträglich editiert von Thimphu2003 ]

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