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Protokolliert: Banker der US-Notenbank FED lachten bis zur Krise immer öfters

Die Ausweitung der Geldmenge, eine der wesentlichen Ursachen für die US-Immobilienblase, kann auch Spaß machen. Zumindest, wenn man den Protokollen des Federal Open Market Committee (FOMC) für den Zeitraum 2001 bis 2006 - dem Vorfrühling zur großen Subprime-Krise - Glauben schenkt.

Der US-Blog "The Daily StagHunt" stellte bei der Auswertung der Sitzungsmitschriften jedenfalls fest, dass das 20-köpfige FOMC-Komitee, welches die maßgeblichen Entscheidungen der US-Geldpolitik trifft, auf ihrem Weg in die Lehmann-Krise immer öfters in Gelächter verfiel.

Gab es während der acht Sitzungen des Gremium im Jahre 2001 im Durchschnitt gerade einmal 15,375 Lacher, so steigerte sich der Wert 2002 bereits auf 21,625 und in 2006 sogar auf beachtliche 43,875. Das Protokoll für das Jahr 2007, als die Immobilienblase platzte, wird erst kommendes Jahr veröffentlicht.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Krise, Banker, Notenbank, US-Notenbank, FED
Quelle: www.ftd.de

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