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Schuldenkrise: Experten rechnen mit astronomischen Mehrkosten beim ESM

Er existiert noch gar nicht, doch schon jetzt fordern Regierungschefs und IWF eine massive Aufstockung des Ständigen Europäischen Rettungsschirmes ESM: Vor allem Berlin soll für schleppende Reformen in der Eurozone mit weiteren Milliarden gerade stehen. Experten rechnen mit bis zu fünf Billionen Euro Bedarf.

Während ihrer Berlin-Visite forderte IWF-Chefin Christine Lagarde eine Aufstockung des 500-Milliarden-Topfes des ESM, um die zur Verfügung stehenden Mittel des EFSF. Dieser sollte ursprünglich vom ESM abgelöst werden. Unterstützt wird sie dabei von EZB-Chef Mario Draghi.

Italiens Ministerpräsident Mario Monti verlangt gar eine Verdoppelung des ESM-Volumens auf eine Billionen Euro. Unter Verweis auf den jüngsten 500-Milliarden-Euro-Tender der EZB sowie höhere Raten Berlins in den ESM-Topf, sperrt sich Merkel bislang noch gegen Mehrbelastungen.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Euro, Regierung, Schuldenkrise, Rettungsschirm
Quelle: www.sueddeutsche.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2012 17:06 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+6 | -0
 
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Laut Reuters hat Merkel eine Absage lediglich zum jetzigen Zeitpunkt abgelehnt, sich jedoch für März – dann wird über den EMS neu verhandelt - eine Türe offengelassen. Ob EZB-Stützungskäufe, LTROs (den nächsten gibt es im Februar), EFSF oder EMS – dies alles entspricht weitgehend den bereits geforderten Eurobonds. IWF-Chefin Lagarde bemüht obenauf um eine Aufstockung der IWF-Mittel um eine halbe Billionen Euro, um Europa zusätzlich Zeit für schleppende Reformen zu kaufen.
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23.01.2012 17:20 Uhr von architeutes
 
+6 | -0
 
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Es darf geraten werden wer den größten Anteil leisten "soll" (muß)
Und sollte die Sache in einigen Jahren doch noch gut
ausgehen sollte sagt man noch nicht mal danke.
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23.01.2012 17:44 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+3 | -0
 
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Check: News total unsinnig verstümmelt: Kernaussage-2 mutierte dadurch zu völligem Unsinn:

Hier die von mir eingelieferte Version:

Während ihrer Berlin-Visite forderte IWF-Chefin Christine Lagarde eine Aufstockung des 500-Milliarden-Topfes des EMS um die zur Verfügung stehenden Mittel des EFSF. Dieser sollte ursprünglich vom EMS abgelöst werden. Unterstützt wird sie dabei von EZB-Chef Mario Draghi.
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23.01.2012 19:03 Uhr von farm666
 
+2 | -0
 
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Kommt schon: das ist doch alles lächerlich.
Irgendwie haben sich die menschen schon längst an diesen unvollstellbaren zahlen gewöhnt, nur unrealistisch ist das system trotzdem allemal. Drängeln wir uns alle in den rettungsbooten. Für alle wird sie nicht reichen. Nach dem untergang kommt der aufstieg und so beginnt wieder alles von vorne.

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