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23.01.12 15:40 Uhr
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ARD-Markencheck konfrontiert junge H&M-Kundinnen mit Kinderarbeitern

Heute Abend läuft in der ARD-Dokureihe "Markencheck" ein Bericht über die Modekette H&M, die allgemein als günstig und hip gilt.

Zum Teil hat die schwedische Kette sogar günstigere Preise als Kik. Da stellt sich natürlich die Frage, wie solche Preise zustande kommen. In Bangladesch konnten die Journalisten nicht in die Nähereien gelangen.

Sie konnten jedoch eine erst zwölfjährige Näherin namens Amina ausfindig machen, die 14 Stunden am Tag schuftet. Mit diesen erschütternden Bildern werden die jungen H&M-Kundinnen konfrontiert: "Also ich wusste, dass so was kommt, wenn man das sieht, ist es aber noch was anderes irgendwie", sagt eine Kundin.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Entertainment / TV & Radio
Schlagworte: Preis, ARD, Mode, Bangladesch, H&M, Kinderarbeit
Quelle: www.sueddeutsche.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Kinderarbeit   
 
+13 | -1
 
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23.01.2012 16:01 Uhr von Katzee
ist aus unserer Sicht furchtbar und in unserem Gesellschaftssystem darf es sie auch nicht geben. Doch was passiert in Ländern wie Bangladesh, wenn Kinder entweder nicht zum Lebensunterhalt der Familie beitragen oder gar ihren eigenen Lebensunterhalt verdienen dürften? Hungern dürfen Kinder, arbeiten nicht? Wir können die Kinder in diesen Ländern nicht mit unseren Wohlstandskids vergleichen.
Kommentar ansehen OH SHIT   
 
+1 | -3
 
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23.01.2012 16:57 Uhr von unomagan
ertappt *kicher*
Kommentar ansehen Katzee .....   
 
+12 | -2
 
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23.01.2012 16:58 Uhr von Götterspötter
da gebe ich dir recht !

allerdings sollten die Firmen die dort dann billig produzieren lassen, dann aber auch dafür sorgen, das den Kindern ein anständiges Gehalt, Schulbildung und medizinische Versorgung zukommt !

Von einer "Designer-Jeans" die hier über den Ladentisch geht - kann dort unten eine Familie einen Monat überleben !!!

DAS ist die Ungerechtigkeit !

PS = wenn wir in Europa/USA die Menschenrechte hochhalten und diese "Gier-Firmen" hichts tun - muss man auf solche nachgewiesen Waren bei derren Herstellung Menschenrechtsverletzungen" stattfinden - eben Strafzölle erhoben werden und als Entwicklungshilfe zurückfliessen in diese Gegenden !
Immerhin profitieren wir von derren Armut !

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
Kommentar ansehen Mir ist schon   
 
+6 | -0
 
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23.01.2012 17:08 Uhr von CrazyWolf1981
klar dass in solchen Ländern auch Kinder zum Unterhalt beitragen. Schlimm finde dass sie dort ausgebeutet werden. Was die Kinder da für 14 Stunden arbeit bekommen dürfte wohl kaum zum normalen Leben reichen. Würde man dort einem Kind das Geld geben, was wir hier für 1 Teil bezahlen, könnte es dort wohl 1 - 2 Monate gut leben.
Kommentar ansehen H&M...   
 
+1 | -1
 
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23.01.2012 20:32 Uhr von BastB
ist doch noch harmlos! Die sollten mal lieber Kik unter die Lupe nehmen und deren Kunden damit konfrontieren.
Kommentar ansehen @ Götterspötter   
 
+3 | -0
 
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23.01.2012 21:40 Uhr von Katzee
Ich gebe Dir 100%ig recht, dass die Firmen, die Kinder in den armen Ländern beschäftigen, sowohl Mindeststandards, was die Arbeitsbedingungen angeht (z.B. geringere Arbeitszeit als 14 Stunden) als auch was den Lohn angeht, einhalten sollten. Nur: Wie kann man sie dazu zwingen?

H&M mag Billist-Preise für ihre Kleidung veranschlagen, weil sie billlig arbeiten lassen. Aber glaubt irgendjemand, dass teure Designerklamotten nicht in Billiglohnländern gefertigt werden? Hier sind die Gewinnspannen enorm, und die Damen und Herren "Designer" sonnen sich im Rampenlicht. Hat schon mal jemand diese Herrschaften auf das Thema Kinderarbeit angesprochen? Ich glaube, das wagt keiner.
Kommentar ansehen @Katzee   
 
+3 | -0
 
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24.01.2012 13:49 Uhr von Götterspötter
Wie wäre es mit boykotieren !

Stoffe kommen zwar auch meistens aus den gleichen Ländern wie die Klamotten ...... aber ich lasse mir sehr oft Klamotten beim Schneider machen. Der Preisunterschied ist oft minimal gegenüber "Designerkleidung" und ich hab dann wirklich was "Besonderes" und nicht doch nur wieder was von der Stange mit einem "Markenschild" drauf.

Auch kann man einfach mal rumfragen in seinem Bekanntenkreis ob es da nicht vieleicht ein paar Hobbyschneider(inen) gibt - Die freuen Sich über ein bischen Taschengeld.

Man muss also nicht zwingend alles im "Designer-supermarkt" kaufen ...... und dort gibt es auch Firmen die - so gut es geht - Ihre Zulieferer und Fabriken in Übersee kontrollieren, bzw. sich vor Ort an Projekten beteiligen die den Menschen helfen ..... Kostet dann 1-2 Euro mehr beim Einkauf.

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