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Hannover: Polizei stoppte Fahndung via Facebook wegen Datenschutzbedenken

In einem Modellversuch initiierte die Polizei Hannover einige Fahndungsfotos auf dem sozialen Netzwerk Facebook.

Viele Fälle konnten durch das Teilen mit anderen Nutzern gelöst werden.

Personenbezogene Fahndungen sollen laut niedersächsischen Innenministerium und der Polizei Hannover jedoch nicht mehr fortgeführt werden. Grund dafür seien datenschutzbezogene Bedenken. Der Facebook-Account soll aber dennoch nicht entfernt werden.


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WebReporter: nightfly85
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Polizei, Facebook, Hannover, Datenschutz, Fahndung, Bedenken
Quelle: www.sueddeutsche.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2012 13:57 Uhr von nightfly85
 
+2 | -0
 
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Sehr, sehr schade. Ich bin mir sicher, dass sich viele Delikte aufklären könnten, wenn jede Polizeidienststelle Verdächtige Personen an die Facebook-User weitergibt. Andererseits ist es gefährlich, wenn ein Foto eines vermeintlich Verdächtigen herumgezeigt wird, sich dieser dann aber als unschuldig herausstellt.
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23.01.2012 14:04 Uhr von Jaecko
 
+6 | -0
 
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Und wo genau ist jetzt der Unterschied, ob die das per Facebook verteilen oder auf den Fahndungsseiten der jeweiligen Polizei?
Spätesten dann, wenn jemand nen Link auf einen von z.B. http://www.polizei.bayern.de/... per Facebook verteilt, sind wir wieder so weit.

[ nachträglich editiert von Jaecko ]
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23.01.2012 18:10 Uhr von EvilMoe523
 
+1 | -0
 
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@ Jaecko: Hab es in den Nachrichten gesehen:

Grund dafür ist wohl, dass die Server in den USA stehen und die Fahndungsdaten auf nicht nationalen Servern landen.

Ich finde es echt arm. Reicht ja schon, wenn sich Datenschützer bei anderen Dingen stets wie ein Teebeutel reinhängen nur um im Gespräch zu bleiben oder teilweise auch berechtigt, aber hier sollten die echt mal den Ball flach halten.

Was interessiert es denn die Opfer oder die Polizei wenn das Phantombild auch in den USA angeguckt werden kann und hier trotzdem die Chancen zum Fahndungserfolg drastisch erhöht.

Facebook hin oder her, man muss kein Fan von dem Netzwerk sein, aber das schnelle und effiziente Verbreiten von vermissten Personen und Tatverdächtigen ist mal echt eine sinnvolle Idee bei der Verwendung von Facebook.
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23.01.2012 20:53 Uhr von The Roadrunner
 
+1 | -0
 
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Was fuer ein Lachnummer: Rasterfandung okay, aber. Eine Rasterfandung, bei Hunderttausende Menschen einfach mal so ueberprueft werden, ist okay, aber bei Daten, die frei zugaenglich sind, weil die Leute diese freiwillig zugaenglich (fuer JEDEN) machen, ist es nicht gestattet diese Daten fuer Ermittllungen zu nutzen, da diese Daten im Ausland liegen aus ... datenschutzrechlichten Bestimmungen - das ganze ist doch ne absolute Lachnummer<!>

Da weiss man nicht, ob man weinen oder lachen darf, bei soviel bloedsinn.

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