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Boniklage: Investmentbanker verklagen Commerzbank auf 52 Millionen Euro

104 Investmentbanker klagen um 52 Millionen Euro Bonuszahlungen von der Commerzbank. Die Mitarbeiter der Investmentbank Dresdner Kleinwort Benson fordern an dem am Mittwoch in London beginnenden Prozess die entgangenen Boni, weil ihr Chef Stefan Jentzsch diese 2008 zugesagt hatte.

Dieses Versprechen hatte Stefan Jentzsch vor der Übernahme durch die Commerzbank öffentlich gegeben. Commerzbank-Chef Martin Blessing hatte die Bonuszahlungen über 90 Prozent zusammengestrichen, weil die Investmentbank in der Finanzkrise sechs Milliarden Euro Verluste verbuchen musste.

Um einige Banker nach der Übernahme zu halten, bekamen einige Banker dieses Versprechen sogar schriftlich. Blessing sehe dieses Schreiben aber als nicht bindend an. Zudem finde er so eine Leistungshonorierung bei derartigen Verlusten nicht gerecht. Blessing ist vor Gericht als Zeuge geladen.


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WebReporter: sebastian_thies
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Commerzbank, Investmentbank, Bonuszahlung, Martin Blessing
Quelle: www.boerse-online.de
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2012 13:29 Uhr von sebastian_thies
 
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Auch wenn ich persönlich finde, dass sie es nicht verdient hätten zu gewinnen, finde ich, dass man versprechen halten muss. Ich hoffe das Gericht entscheidet fair.
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23.01.2012 15:34 Uhr von ArrowTiger