23.01.12 13:02 Uhr
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Antisemitismus in Deutschland bis in die Mitte der Gesellschaft verbreitet

Der erste Bericht eines Expertenkreises zum Thema Antisemitismus in Deutschland wird heute in Berlin vorgestellt. Der Expertenkreis wurde 2009 nach einem Bundestagsbeschluss im Kampf gegen Antisemitismus eingesetzt.

In dem Bericht wird eingeschätzt, dass in Deutschland in einem erheblichen Umfang eine judenfeindliche Einstellung in der Gesellschaft verankert sei. Diese sei eine "bis weit in die Mitte der Gesellschaft verbreitete Gewöhnung an alltägliche judenfeindliche Tiraden und Praktiken".

Für die Verbreitung von Antisemitismus spiele laut den Experten das Internet eine besonders große Rolle. Mit großer Selbstverständlichkeit nutzen Holocaust-Leugner oder extremistische Islamisten das Internet für ihre Propaganda als Plattform.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Deutschland, Gesellschaft, Antisemitismus, Mitte
Quelle: www.focus.de

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108 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2012 13:02 Uhr von Klopfholz
 
+17 | -22
 
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Mal ehrlich. Ein Expertenkreis der einen Bericht zu etwas abliefert, was jeder selbst sehen und hören kann wenn er aufmerksam durchs Leben geht. Es ist aber nicht eine Zeile über Ursachen oder Bekämpfung von Antisemitismus zu lesen. Eine reine Geldverschwendung also.
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23.01.2012 13:33 Uhr von leCauchemar
 
+26 | -7
 
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Na sowas: Ich bin der Meinung, jemand, der mich laut seiner Heiligen Schrift umbringen soll, weil ich schwul bin, ist mein Freund.
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23.01.2012 13:49 Uhr von architeutes
 
+22 | -10
 
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Interessant ist vor allen das nun plötzlich von extremistischen
Islamisten mit ihrer Propaganda zu lesen ist .Es gibt
sie also doch , bisher wurde das Gespenst verleugnet .

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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23.01.2012 13:53 Uhr von sicness66
 
+13 | -11
 
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Das ist ja was ganz neues: Bravo. Dazu brauch ich keine Studie von 2009...

@makak: "wie kann der antisemitismus in der gesellschaft verankert sein wenn es hier kaum juden gibt `? die gesellschaft kommt sogut wie nie mit juden in berührung"

Es gibt auch viele Menschen in Deutschland, die Türken, Franzosen oder Schwule hassen, ohne ihnen jemals begegnet zu sein.
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23.01.2012 14:22 Uhr von JuTuPeaY
 
+15 | -3
 
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ach Die sind nicht in der Lage zwischen denen, die nur Witze und den Idioten die alles tatsächlich ernst meinen zu unterscheiden... Sobald man 1-2 Späßchen macht, wird man hier ja gleich abgestempelt weil die Leute hier anscheinend nicht in der Lage sind sich weiter zu entwickeln.

Btw, ich habe mit Israeli gezockt, die haben in 30 min mehr Judenwitze rausgehauen als ich je gehört habe... und die hats nich gestört :)
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23.01.2012 14:43 Uhr von Aratie
 
+18 | -9
 
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wir deutschen: sind eh alle viel zu ausländerfreundlich.
Und ja ich weiß, dass allein auf basis dieser minimalen aussage gleich wieder die nazi-keule geschwungen wird :-D

Ist halt immer wieder amüsant zu sehen wie intollerant Leute und organisationen wie der ZdJ sein können^^
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23.01.2012 15:09 Uhr von Gebirgskraeuter
 
+21 | -5
 
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Zum Holocaust-leugnen sag ich immer wieder:
In was für einem Land leben wir wo man für das Hinterfragen eines geschichtlichen Ereignisses vor Gericht landet? Ich mein, wenn alles zu 100% korrekt ist an der Geschichtsschreibung, dann brauch doch niemand etwas befürchten. Dann wird das Ergebnis immer dasselbe sein. Je mehr man aber verbietet sich wissenschaftlich korrekt mit dem Thema auseinanderzusetzen, was einen kritischen Disput einschließt, desto mehr Raum schafft man für Spekulation und Falschinformation.

So manch angeklagtem "Holocausleugner" geht es ja nichteinmal darum den Vorgang ansich zu leugnen, sonern nur manch Zahl nach unten zu korrigieren, manch Leichenberg eine andere Ursache als Gaskammern o.ä. zuzuordnen (Zb. unmögliche Versorgung durch zerstörte Lebensmitteltransporte der Allierten).

Und auch wenn das hier viele anders sehen möchten, für die Geschichtsbücher ist es durchaus wichtig ob da steht dass in Auschwitz zb. 1.5 Mio oder vllt blos 750k Menschen getötet wurden. Grausam ist sicher beides, aber korrekt muss man bleiben.
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23.01.2012 15:24 Uhr von Boron2011
 
+29 | -4
 
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Gegenthese:

Rassismus ist in Israel weit verbreitet. Araber werden generell als Terroristen und schlimmeres denunziert, egal ob es nun Palästinenser, Türken, Araber oder dergleichen sind.

Ultraorthodoxe nennen Nichtjuden Sklaven, welche keine Rechte hätten und dem jüdischen Volk dienen müssten.
Diese Aussage stammt übrigends von einem jüdischen Rabbi.

Wer heute Geschichte kritisch hinterfragt, weil es unzählige Fragen und Ungereimtheiten gibt, ist nur ein kritischer Geist auf der Wahrheitssuche.

Ich sage zu dem Thema nur folgendes:"Wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es heraus".

Und jetzt mal etwas aktuelleres:

In der Ausgabe vom 13. Januar der Atlanta Jewish Times hatte Andrew Adler, der Besitzer der Zeitung, die Bevölkerung dazu aufgefordert sich in die Fußstapfen des israelischen Premiers zu begeben.

"Gebt die Zustimmung für US-ansäßige Mossad-Agenten einen israel-unfreundlichen US-Präsidenten auszuschalten, um den jetzigen Vizepräsidenten ins Amt zu übernehmen, und die US-Politik vorzugeben. Das beinhaltet auch die HIlfe an den jüdischen Staat und die Ausschaltung seienr Feinde." So Adler in dem Artikel, der vor Kurzem für Aufsehen gesorgt hatte.

Was davon konnte man hier in den deutschen Mainstream Medien lesen? Nichts!

http://www.haaretz.com/...

Wen wundert es, dass heute immer mehr und mehr Menschen kritisch über Israel denken, auch wenn Diese dann direkt als Antisemiten hingestellt werden, obwohl sie einfach nur zeitkritisch sind!

Hier wurde unverhohlen ein Mord am Präsidenten als eine von drei Möglichkeiten vorgeschlagen, damit Israel seinen langersehnten Krieg gegen den Iran bekommt.

[ nachträglich editiert von Boron2011 ]
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23.01.2012 16:03 Uhr von ur.ce
 
+12 | -6
 
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Was für ein Schei Was soll das mit dem Antisemitismus. Wenn einer nur ein wenig Kritik an den Juden übt, ist er gleich ein Antisemit... Was ist aber mit den Juden, die Tag täglich Verbrechen gegen das Palästinensische Volk ausüben... Dann darf man natürlich nichts sagen. Juden dürfen alles machen was sie wollen und alle müssen die Schnautze halten, sonst wird man als Antisemit beschimpft. Man wenn ich schon sowas lese, krieg isch´n Plack
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23.01.2012 16:08 Uhr von Rechthaberei
 
+4 | -5
 
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Jeder fünfte Jude klagt über Altersdiskriminierung: http://www.spiegel.de/...


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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23.01.2012 17:12 Uhr von Protonator
 
+6 | -4
 
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Haha: Die Meldung habe ich heute im Radio gehört und ich fands so lächerlich das ich schon lachen musste!!
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23.01.2012 18:11 Uhr von ElChefo
 
+6 | -10
 
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...so unrecht scheint die Studie gar nicht zu haben...

Hannover:
http://www.youtube.com/...

Bremen:
http://www.youtube.com/...

Köln:
http://www.youtube.com/...

Duisburg:
http://www.youtube.com/...

Berlin:
http://www.youtube.com/...

Berlin:
http://www.youtube.com/...

Wien (.at):
http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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23.01.2012 19:04 Uhr von buluci
 
+12 | -1
 
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Jetzt mal Butter bei die Fische: Wenn es hier um die kriminellen Machenschaften des Mossad und des CIA geht, oder um die Verletzung der Menschenrechte durch den Staat Israel, dann hat das überhaupt nichts zu tun mit Antisemitismus, was uns die Mainstream-Aktivisten aber immer wieder einreden wollen, damit die ihre Ziele ungestört verfolgen können. Besonders hierzulande ist das ja von Erfolg gekrönt. Genauso verfährt man ja mit anderer berechtigter Kritik, wie z.B. die Vorgänge um 9/11, da heißt es dann "Verschwörungstheoretiker" und hier eben "Antisemitismus." Das alles dient nur dazu uns mundtod zu machen.
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23.01.2012 19:07 Uhr von farm666
 
+5 | -5
 
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Für mich ehr: antiislamismus
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23.01.2012 19:25 Uhr von basusu
 
+10 | -2
 
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Semiten? Sind jetzt damit die echten Semiten (Palästinenser) gemeint oder die nichtsemitischen Nachfahren des ca. im Jahr 1000nChr zum Judentum konvertierten kaukaischen Turkvolks der Chasaren, deren Nachfahren heute sich als "Bibeljuden" ausgeben und das Heimatland der palästinensichen Semiten besetzen/enteignen?
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23.01.2012 19:32 Uhr von silent_warior
 
+2 | -3
 
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das ist wieder mal so eine schwachsinnige Studie: Man kann echt in jedes Lang gehen (Deutschland, Frankreich, Polen, USA, Israel), überall gibt es Fremdenfeindlichkeit und Misstrauen gegenüber anderen Menschen, auch innerhalb jedes einzelnen Landes und innerhalb der selben Kulturschicht.

Die Leute fühlen sich die ganze Zeit angegriffen und leben das aus weil sie keine anderen Probleme haben.
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23.01.2012 19:49 Uhr von ElChefo
 
+4 | -9
 
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buluci: Ach, es ist Kritik, wenn man sich auf die Strasse stellt, israelische Fahnen verbrennt und fragt, wo nun der Hitler ist, wenn man ihn grade mal braucht?

Sorry, aber das wäre mir jetzt neu. Abgesehen davon, naja, das braucht man nicht mundtot zu machen. Es disqualifiziert sich mitsamt den redenden Personen selbst.
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23.01.2012 20:19 Uhr von silent_warior
 
+4 | -5
 
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@ ElChefo: Ich habe mir mal eins deiner Videos auf Youtube angeschaut, das ist echt beängstigend und wenn man die neuesten News liest: "Muslimische Bruderschaft möchte eines Tages alle Juden ermorden" kann man schon verstehen dass die Israelis nachfragen wer da jetzt zu ihnen steht, denn die Gefahr ist für die real.

In einer Zeitschrift der Bundeswehr stand mal:
Deutschland ist von Freunden umgeben.

Wenn ich jetzt Israel sehe ist dort das komplette Gegenteil der Fall.
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23.01.2012 20:39 Uhr von all_in
 
+5 | -3
 
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@basusu: "Sind jetzt damit die echten Semiten (Palästinenser) gemeint oder die nichtsemitischen Nachfahren des ca. im Jahr 1000nChr zum Judentum konvertierten kaukaischen Turkvolks der Chasaren, deren Nachfahren heute sich als "Bibeljuden" ausgeben und das Heimatland der palästinensichen Semiten besetzen/enteignen? "


Genetisch längst widerlegt:

>>Einige Historiker, u. a. an israelischen Universitäten, wie Shlomo Sand und Israel Bartal, halten es für möglich, dass ein großer Teil der Chasaren im osteuropäischen Judentum aufgegangen ist. Dem widersprechen genetische Untersuchungen, nach denen die aschkenasische Bevölkerung überwiegend nahöstlicher Herkunft ist, sodass die Chasaren entweder nur einen kleinen oder keinen Anteil an der Vorfahrenschaft der Aschkenasim haben können.[5][6]

Neuere genetische Untersuchungen zeigen, dass nahöstliche Elemente in der männlichen Linie der Aschkenasim dominieren, während die weibliche Linie eine abweichende Geschichte hat. Dies hat einige Forscher zu der Annahme gebracht, dass Männer nahöstlichen Ursprungs in europäische Gesellschaften eingeheiratet haben.[6] Eine weitere Studie (als Teil einer Doktoratsarbeit von Doron Bahar von der medizinischen Fakultät am Technion in Haifa) kam zum Schluss, dass 40 % der aschkenasischen Juden Nachkommen von vier Urmüttern seien, deren wahrscheinliche Herkunft im Nahen Osten liege.[5][7] Beide Untersuchungen zeigen einen angesichts von fast zwei Jahrtausenden Zerstreuung in der Diaspora hohen Grad an genetischer Homogenität und verweisen deutlich auf die überwiegend nahöstliche Herkunft der jüdischen Bevölkerung. Dies bedeutet auch, dass die Aschkenasim entweder keine Verwandtschaft zu den Chasaren aufweisen oder dass das chasarische Element nur einen kleinen Anteil ausmacht.<<

http://de.wikipedia.org/...


Kann man nicht oft genug wiederholen.
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23.01.2012 20:50 Uhr von rtk2
 
+7 | -0
 
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Anti-Idiotismus: Was ist man, wenn man gegen Idioten ist ?
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23.01.2012 21:09 Uhr von all_in
 
+4 | -3
 
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@werasd: Wenn du mal vernünftig gelesen hättest, was ich gepostet habe, was du, wie man sieht, nicht getan hast, hättest du festgestellt, dass der von mir zitierte Ausschnitt aufgrund jüngster genetischer Untersuchungen genau solche Thesen, wie sie auch Herr Sand zu publizieren pflegt, in ein mehr als äußerst zweifelhaftes Licht stellt.
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23.01.2012 21:21 Uhr von all_in
 
+1 | -11
 
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23.01.2012 21:28 Uhr von Lenzilein009
 
+2 | -2
 
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Das wusste ich auch schon vor der News...
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23.01.2012 21:41 Uhr von Aggronaut
 
+5 | -2
 
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wenn mit semiten: araber gemeint sind, kann ich den nur zustimmen, allerdings haben die das selbst zu verschulden.
gleiche semiten haben übrigens meist eine sehr rechtsradikale einstellung.

sollten damit juden gemeint sein, ist absoluter schwachsinn und ist bei den haaren herbeigezogen.
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24.01.2012 00:04 Uhr von dajus
 
+12 | -3
 
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Wie nennt man es dann: wenn ultraorthodoxe Juden anderen Juden ihre schon extremistischen Ansichten aufzwingen wollen?
Also, irgendwie eine Art Antisemitismus gegen gleiche Glaubensbrüder und Schwestern.

http://www.stern.de/...

Und wie nennt man das Verhalten, das Israel dem Palestinensergebiet gegnüber zeigen?

Ich sags mal so:

An deren Händen klebt aus jüngster Vergangenheit so viel Blut, die müssen doch damit rechnen, das sie damit ihren " Holocaust-Bonus" aufs Spiel setzen.
Langsam nimmt dieser Konflikt doch auch Völkermordzüge an!

Und, so ganz nebenbei:
Radikal ist radikal.
Während wir unsere Geschichte, also unsere zwölf dunklen Jahre, aufgearbeitet haben, sollte man uns auch mal den Blick über den Tellerrand gönnen, damit wir uns endlich auch mal den vielen Jahren, oder Jahrhunderten guter Kultur besinnen können.
Ich bin es satt, das wir deutschen mit unserer umfangreichen Kultur immer wieder nur auf die Zeit in der wir von einem Einwanderer tyrannisiert wurden, reduziert zu werden!

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