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Iran: Software-Entwickler aus Kanada zum Tode verurteilt

Ein Kanadier iranischer Herkunft ist nun vom höchsten Gericht Irans zum Tode verurteilt worden. Der 35-jährige Programmierer hatte eine Software entwickelt, die Fotos in das Internet hochladen kann.

Er wurde angeklagt, weil die Software auch in der Lage ist, pornografisches Material hochzuladen. Dadurch ist das Programm in der Lage, den "Islam zu beleidigen und entweihen", so das Gericht.

Die sich für ihn einsetzende Menschenrechtsorganisation "Amnesty International" gab an, dass der Programmierer keine Kenntnis über pornografische Nutzung seines Programms hatte. Einem kritischem Magazin zufolge sei ihm und seiner Familie Folter angedroht worden, wenn er kein Geständnis ablegen würde.


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WebReporter: nightfly85
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Iran, Software, Kanada, Todesstrafe, Entwickler
Quelle: winfuture.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2012 12:44 Uhr von nightfly85
 
+4 | -2
 
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Wieder einmal ein Beispiel dafür, dass der Iran am technischen Fortschritt vorbeilebt und unter dem Deckmantel der Religion unschuldige Menschen hinrichten lässt. In der Quelle stehen noch mehr Informationen über die kontroverse Entscheidung des iranischen Gerichts.
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23.01.2012 12:46 Uhr von Jaecko
 
+10 | -1
 
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Ahja. Nach dieser Begründung müsste jeder Messerhersteller ebenso beseitigt werden, da das Produkt auch geeignet ist, um Straftaten durchzuführen.
Ebenso müssten auch die Wolken exekutiert werden, da deren Produkt Leute ertrinken lässt.

Nur gut, dass die da unten keinen Schaden haben....
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23.01.2012 12:50 Uhr von architeutes
 
+3 | -0
 
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Dann: darf man auch nicht mehr denken , könnten ja die falschen
Gedanken sein . Wirklich gemütlich im Iran .
Ja zur A-Bombe im Iran !!!

[ nachträglich editiert von architeutes ]