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Forscher entdeckten: Gehirne der Stichling-Männchen sind durch Nestbau größer

Biologen gaben nun bekannt, dass sie eine Art entdeckt haben, bei der der Größenunterschied des Gehirns unterhalb der beiden Geschlechter, von allen bekannten bislang am größten sei.

Hierbei handelt es sich um den Dreistachligen Stichling, der auf der Nordhalbkugel weit verbreitet ist. Die Forscher untersuchten 120 Stichlinge, die sie in Island gefangen hatten. Auch bei gleicher Körpergröße ist das Hirn der Männchen um 23 Prozent größer als das der Weibchen.

So ein Unterschied kann entstehen, wenn beide Geschlechter unterschiedliche kognitive Anforderungen haben. Bei den Stichlingen baut das Männchen das Nest, das Weibchen laicht ab und das Männchen wiederum kümmert sich um den Nachwuchs. Diese Brutbiologie führt wohl zu dem größeren Hirn der Männchen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Fisch, Gehirn, Weibchen, Männchen
Quelle: derstandard.at

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