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Megaupload-Gründer Kim Schmitz bezeichnet sich als nicht schuldig

Der verhaftete Megaupload-Gründer Kim Schmitz sitzt derzeit in Neuseeland in Haft und hat sich für unschuldig erklärt.

Er beantragte eine Freilassung auf Kaution, doch das Gericht lehnte diesen Antrag ab. Die Fluchtgefahr von Schmitz sei viel zu hoch, denn dieser sei schon oft vor der Justiz geflohen.

Kim Schmitz ist angeklagt, weil er Geldwäsche betrieben haben soll und sein inzwischen geschlossenes Internetportal Megaupload ein Sammelplatz für Raubkopien gewesen sei.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Gründer, Unschuld, Megaupload, Kim Schmitz
Quelle: www.spiegel.de
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2012 14:56 Uhr von RickJames
 
+4 | -1
 
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Naja, was hat er denn gemacht? Er hat einen Dienst bereitgestellt mit dem man Dateien hoch- und runterladen konnte. Dieser Dienst wurde von den Usern Missbraucht, nicht von ihm. Wenn wir danach gehen, welche Produkte so alles für Straftaten missbraucht werden, haben wir bald sehr leere Regale.

Das was mir an der Geschichte Sorgen bereitet ist dass das Amerikanische Recht internationalisiert wird...

Wenn wir mal ehrlich sind macht YouTube auch nichts anderes als MegaVideo... und aus rechtlicher Sicht auch nichts anderes als Megaupload.

Durch ein Affiliateprogram von Geldwäsche zu sprechen ist ein makaberer Scherz.

[ nachträglich editiert von RickJames ]
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23.01.2012 23:55 Uhr von RickJames
 
+2 | -0
 
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BastB: Laut eigener Aussage hat die Mehrheit der Kunden den Dienst legal genutzt und auf DMCA Takedown notices wurde reagiert. Das DOJ stützt seine Anklage und die Behauptung das MU auf Urheberrechtsverletzungen ausgerichtet ist darauf, das der "überwiegenden Mehrheit" keine Langfristigen Speichermöglichkeiten geboten wurden. Was sie dabei aber gezielt außen vor lassen ist das die "überwiegende Mehrheit" kostenlose User sind und die längeren Speicherzeiten nur Premium mitgliedern zur Verfügung stehen.
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17.11.2014 04:44 Uhr von mort76
 
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BastB,
welche Inseln meinst du? Außer Neuseeland gibts im Pazifik nurnoch ein paar Miniinselchen, die dem Auslieferungsdruck sicher auch nicht standgehalten hätten.
Und wo es auch keine Internet-Infrastruktur gibt, die Kim für seine neuen Projekte braucht.

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