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23.01.12 12:18 Uhr
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Megaupload-Gründer Kim Schmitz bezeichnet sich als nicht schuldig

Der verhaftete Megaupload-Gründer Kim Schmitz sitzt derzeit in Neuseeland in Haft und hat sich für unschuldig erklärt.

Er beantragte eine Freilassung auf Kaution, doch das Gericht lehnte diesen Antrag ab. Die Fluchtgefahr von Schmitz sei viel zu hoch, denn dieser sei schon oft vor der Justiz geflohen.

Kim Schmitz ist angeklagt, weil er Geldwäsche betrieben haben soll und sein inzwischen geschlossenes Internetportal Megaupload ein Sammelplatz für Raubkopien gewesen sei.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   High Tech / Computerkriminalität
Schlagworte: Internet, Gründer, Unschuld, Megaupload, Kim Schmitz
Quelle: www.spiegel.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2012 14:56 Uhr von RickJames
Naja, was hat er denn gemacht? Er hat einen Dienst bereitgestellt mit dem man Dateien hoch- und runterladen konnte. Dieser Dienst wurde von den Usern Missbraucht, nicht von ihm. Wenn wir danach gehen, welche Produkte so alles für Straftaten missbraucht werden, haben wir bald sehr leere Regale.

Das was mir an der Geschichte Sorgen bereitet ist dass das Amerikanische Recht internationalisiert wird...

Wenn wir mal ehrlich sind macht YouTube auch nichts anderes als MegaVideo... und aus rechtlicher Sicht auch nichts anderes als Megaupload.

Durch ein Affiliateprogram von Geldwäsche zu sprechen ist ein makaberer Scherz.

[ nachträglich editiert von RickJames ]
Kommentar ansehen @RickJames   
 
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23.01.2012 20:59 Uhr von BastB
So einfach kann man das nicht sehen. Megaupload hat die Verbreitung gezielt gefördert. Der ganze Dienst wurde nur darauf ausgerichtet. Anders ist auch die Popularität nicht erklärbar. Man macht keine hunderte Millionen Umsatz mit Kunden, die einfach nur ihre Urlaubsvideos online sichern und tauschen wollen.

Es hätte sich einfach ein anderes Land aussuchen sollen, irgendwo im Pazifik.
Kommentar ansehen BastB   
 
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23.01.2012 23:55 Uhr von RickJames
Laut eigener Aussage hat die Mehrheit der Kunden den Dienst legal genutzt und auf DMCA Takedown notices wurde reagiert. Das DOJ stützt seine Anklage und die Behauptung das MU auf Urheberrechtsverletzungen ausgerichtet ist darauf, das der "überwiegenden Mehrheit" keine Langfristigen Speichermöglichkeiten geboten wurden. Was sie dabei aber gezielt außen vor lassen ist das die "überwiegende Mehrheit" kostenlose User sind und die längeren Speicherzeiten nur Premium mitgliedern zur Verfügung stehen.
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24.01.2012 06:30 Uhr von BastB
wird er immer das Gegenteil behaupten, aber mal ehrlich, wer die Szene etwas kennt, weiß genau, was bei Magaupload abgegangen ist. ;)

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