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22.01.12 13:44 Uhr
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Diskussion: Soll Jude die muslimische Türkei beim Eurovision Song Contest vertreten?

Als Vertreter der Türkei beim Eurovision Song Contest in Baku wurde ein bisher unbekannter Sänger mit jüdischem Glauben ausgewählt. Diese Entscheidung wird von vielen islamischen Vertretern scharf kritisiert. Man bemängelt, dass die überwiegend muslimische Türkei von einem Juden vertreten werden soll.

Der Musiker Can Bonomo stammt aus Izmir. Er ist nach eigenen Angaben sephardischer Jude. Sephardische Juden flohen aus Spanien und kamen im 15.Jahrhundert nach Anatolien.

Der bekannte Musikerkollege Kenan Dogulu, der vor fünf Jahren die Türkei beim Eurovision Contest vertrat, setzt sich für Bono ein und meinte: "Ich mag radikale Entscheidungen".


WebReporter: mhoe
Rubrik:   Entertainment / Musik
Schlagworte: Türkei, Sänger, Islam, Jude, Eurovision Song Contest, Baku
Quelle: www.welt.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen ....   
 
+12 | -2
 
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22.01.2012 13:51 Uhr von architeutes
Was hat das eine mit dem andern zu tun. Mensch bleibt
mal locker ist doch kein Problem .
Kommentar ansehen Islam   
 
+17 | -12
 
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22.01.2012 14:00 Uhr von fuxxy
so unglaublich tolerant. Die soll n sich doch nicht wundern, wenn alle einen Hals auf die haben. Solln doch mal versuchen, sich nur einmal wie normale Menschen zu benehmen! Aufgrund dieser Entscheidung müssten die disqualifiziert werden. Fertig.
Kommentar ansehen Das ist nicht unbedingt überraschend:   
 
+6 | -10
 
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22.01.2012 14:03 Uhr von Rechthaberei
Kommentar ansehen .......   
 
+9 | -2
 
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22.01.2012 14:15 Uhr von architeutes
Wäre er ein Super Fußballspieler hätte er keine Probleme .
Doppelmoral .
Kommentar ansehen Wurde uns nicht immer die   
 
+14 | -11
 
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22.01.2012 14:23 Uhr von DerBelgarath
Türkei als Vorbild für tolerante Behandlung und Integration der Juden gerade auch von den Beauftragten des türkischen Propagandaministeriums hier in SN geschildert?

Jetzt sieht man mal wieder an den Reaktionen in der Türkei, daß das nichts als die übliche warme Luft, nichts als Dampfgeplauder war ...
Kommentar ansehen Locker bleiben   
 
+4 | -4
 
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22.01.2012 15:32 Uhr von Zuckerstange
Vielleicht ist es nur wieder "einer" dieser Übersetzungsfehler und morgen klärt sich alles auf.
Kommentar ansehen In der Tat ein ÜBERSETZUNGSFEHLER   
 
+4 | -13
 
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22.01.2012 15:52 Uhr von babisch
Man braucht nur den reißerischen und falschen Titel anzusehen.

Laut Quelle steht : überwiegend muslimische Türkei,
Autor macht daraus, muslimische Türkei. Hallo ??

Deutschland ist überwiegend christlich oder atheistisch..
Würde man bei Deutschland das Überwiegend weglassen und christliches Deutschland schreiben?

Sowohl Quelle als auch der Autor haben unrecht.
Die Türkei als Staat ist laizistisch und somit wertefrei.

Das wäre so wie als wenn hierzulande einige Rechte sich über einen Sänger mit türkischen Wurzeln aufregen würden und im Titel stehen würde,
"Türke soll christliches Deutschland bei ESC nicht vertreten".
Oder, ""Moslem soll christliches Deutschland bei ESC nicht vertreten"

Und ja, erzählt mir nicht, dass einige sich in Deutschland nicht darüber das Maul zerreißen würden. Solche Meckerer gibts nämlich in jedem Land.

@zu der eigentlichen News

Einige regen sich auf, warum man den Song auf englisch singt, andere regen sich auf wenn Dies oder Jenes der Fall ist.
Meckermäuler gibt es in jedem Land aber das auf eine bestimmte Schiene zu lenken, wie es die Welt hier wieder macht ist einfach nur hetzerisch und passt wieder Mal zu Bild und Welt.de.

[ nachträglich editiert von babisch ]
Kommentar ansehen Titel ist falsch   
 
+3 | -1
 
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23.01.2012 21:17 Uhr von K-rad
"Jude soll die muslimische Türkei nicht beim Eurovision Song Contest vertreten"

Dieser Titel suggeriert das es schon eine beschlossene Sache wäre das der Sänger nicht antreten darf. Das ist schlichtweg falsch. Nur weil sich einige Personen kritisch dagegen geäussert haben kann man diese Aussagen nicht verallgemeinern und so darstellen als ob es die Meinung der kompletten Türkei wäre.

Meiner Meinung nach ist die Kritik an dem Sänger durchaus berechtigt. Ich würde es auch nicht wollen das ein Amerikaner oder Afghane oder Afrikaner für Deutschland antritt. Schliesslich geht es bei diesem Event auch darum das Land für das man antritt zu repräsentieren und da sind Dinge wie Kultur und Religion natürlich nicht unerheblich.

Und natürlich ist es auch politisch brisant , zumal es noch nicht all zu lange her ist das die Israelis 16 türkische Helfer erschossen haben , wofür sie sich bie heute nicht entschuldigt haben.

[ nachträglich editiert von K-rad ]
Kommentar ansehen Meiner Güte...   
 
+0 | -0
 
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26.01.2012 20:03 Uhr von sooma
...da geht es um Musik - ist eine unpolitische und vor allem eine nicht-religiöse Veranstaltung! -.-

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