Hallertau: Einige Hopfenbauer setzten verbotene Spritzmittel ein
Beunruhigende Meldungen über den Einsatz verbotener Spritzmittel im größten Hopfenanbaugebiet der Welt, der Hallertau, machen derzeit die Runde.
Um eine schlechte Hopfenernte vorzubeugen setzten 2010 eine Reihe von Betrieben in der Hallertau Pflanzenschutzmitteln ein, um die zu befürchtende Pilzkrankheit Peronospora damit zu verhindern.
Dabei solle es zu verbotenen Mitteln gekommen sein, so der Chef des Hopfenpflanzterverbands, Otmar Weingarten. Er hatte die Lebensmittelbehörden bereits anfangs 2011 darüber informiert. Als Konsequenz wurden angeblich große belastete Hopfenmengen vernichtet, bevor sie zum Bierbrauen verwendet wurden.